Taufe mit dem Heiligen Geist I

Heute beginne ich eine neue Reihe zum Thema „Taufe mit dem Heiligen Geist“ (folgend immer nur noch als TmdHG bezeichnet). Ich nenne heute zunächst einmal einige Dinge, die mich bei diesem Thema bewegen:

  1. Kein Thema ist von der „babylonischen Sprachverwirrung“ so sehr betroffen wie dieses. Jedes christliche Lager beansprucht auf die eine oder andere Weise für sich, die „Fülle des Heiligen Geistes“ zu besitzen, aber jeder drückt diese Erfahrung terminologisch anders aus. So reden wir interdenominational nicht selten von derselben Sache, wir drücken es aber total unterschiedlich aus… Schon daher sind Missverständnisse und labyrinthhafte Debatten vorprogrammiert.
  2. Einige christliche Gruppierungen scheinen genau zu wissen, was die TmdHG ist, wie sie ablaufen soll, was damit alles genau zusammenhängt und welche Gaben dabei freigesetzt werden müssen. Bei anderen wiederum ist das Thema ein absolutes Tabu und wenn man sich damit überhaupt auseinandersetzt, dann immer nur apologetisch als Abgrenzung zu den „Schwärmern“.
  3. Nicht selten habe ich den Eindruck, das bei dem Thema TmdHG zunächst einmal das Thema Heiliger Geist (folgend HG) an sich behandelt werden müsste. Nicht selten begegnen mir ganz „wilde und zauberhafte“ Vorstellungen vom HG in solchen Veranstaltungen oder Vorträgen, und ich frage mich manchmal wirklich, woher diese Konzepte kommen… Andererseits ist das Thema HG in den Kreisen, die sich vom Thema TmdHG fernhalten, ebenfalls unterbelichtet und nicht selten angstbeladen – der HG scheint hier auf unbestimmte Zeit im Exil zu sein.
  4. So wie ich das Thema betrachte, ist es bedeutend sowohl für jeden Einzelnen als auch für den Leib Jesu insgesamt. Die TmdHG war in der Apostelgeschichte (APG) nicht nur ein einmaliges Ereignis für den Start der Kirche zu Pfingsten, sondern ein immer wiederkehrendes Element, das sowohl individuell als auch kollektiv erlebt wurde.
  5. Ein weiteres Problem bei der Betrachtung des Themas ist ein dogmatisches. Die einen haben die TmdHG fest in ihrer Soteriologie (Lehre von der Erlösung) verankert und setzen damit folgende (unerschütterliche!) Formel fest: Wiedergeburt = TmdHG. Die andere Richtung (eher seitens der Pfingstler) behandelt das Thema im Rahmen der Pneumatologie (Lehre vom HG) als sog. „zweite Erfahrung“ und damit losgelöst vom soteriologischen Prozess. Die beiden Lager argumentieren vorwiegend theologisch-dogmatisch, um die eigene Position zu stärken und die andere dementsprechend zu schwächen. Das ist leider nicht weiterführend… Ich will versuchen, mich exegetisch an das Thema zu wagen, wobei ich euch dazu auffordere, meine Vorgehensweise und Argumente zu prüfen, ob nicht auch ich „meiner Dogmatik“ auf den Leim gehe…
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11 Antworten zu “Taufe mit dem Heiligen Geist I

  1. Hallo Jacob,
    durch einen Fehler meinerseits sind Predigten verloren gegangen. Unbemerkt von mir haben wir die Speichergröße des Providers überschritten und ich mußte dringend Platz schaffen. Diesen Löschvorgang muß ich in etwa jedes Quartal durchführen. -Also nichts Aussergewöhnliches.
    Doch leider war die Sortierung der Ansicht falsch und ich habe wie gewohnt die letzten 5-7 Predigten gelöscht um wieder Speicherplatz auf dem Server zu bekommen.
    Leider waren das aber Predigten im Zeitraum zwischen 2008-03-23 und 2008-05-04. Ich hatte einfach nicht genau genug auf das Datum geachtet.

    Da ich kein Backup der Predigten habe, ist bereits in die Wege geleitet, dass die Tontechnik sie nochmals hochläd.

    Sorry Jakob, war keine Absicht und auch kein Grund für Verschwörungsgedanken. Lass dich nicht entmutigen!

    PS: Hallo Fercho! Wir sehen uns in NL bei den open dagen!

  2. @Fercho & Kalli: meine letzte Predigt ist der „theologischen Zensur“ zum Opfer gefallen. Wenn ihr die Predigt haben wollt, könnt ihr sie bei mir als mp3 bekommen.

  3. hi jacob, ich versuche schon seit tagen die predigt zu hören.
    erst war sie da und startete nicht und jetzt ist sie ganz weg.
    es gibt da mittlerweile keine predigt mehr von dir, bist du gelöscht worden?

  4. Lieber „jaasch“,
    Du hast angefangen zu recherschieren in den „christlichen“ Gemeinden und Kirchen vermute ich und, hast auch einige gute Ergebnisse dabei erzielt wie ich es verstanden habe bei Deinen Aussagen Nr. 6.
    Da die Erwartung, wie ich gelesen habe, groß ist bei den zwei Kommentatoren vor mir, will ich gleich beginnen, was ich außerhalb, all dieser von Menschen organisierten Religionen, Kirchen, Tempeln und Sekten erfahren habe,
    1.Seit meiner Buße und Bekehrung zu Gott,
    2. Seit meiner Geistestaufe und Wiedergeburt für Gott,
    3. Seit dem Empfang und Erfahrung, dem dreifachen Zeugnis Gottes in meinem Innern, Herz, Gewissen und Bewusstsein, oder, wie Paulus es schreibt:
    Seit meiner Versiegelung durch den Heiligen Geist.

    Ich wünsche allen, die Christus lieben und seinen Willen tun, all diese postiven Erfahrungen, die weit über Bibellesen und nach dem Buchstaben predigen hinausgehen, außer den negativen Erfahrungen durch den Geist der Welt und des Irrtums.
    Darum zur Einleitung ein Gebet.
    Wie sich die Zeiten gleichen!
    „Hilf Herr, die Heiligen haben abgenommen und der
    Gläubigen ist wenig unter den Menschenkindern.
    Einer redet mit dem andern unnütze Dinge,
    Sie heucheln und lehren
    ( heute in den weit über sechshundert verschiedenen Religionen, Kirchen, Tempeln und Sekten,
    aus uneinigen Herzen.
    Der Herr wolle ausrotten alle Heuchelei und die Zunge, die da stolz redet, die da sagen:
    „Unsere Zunge soll Oberhand haben, uns gebührt zu reden, wer ist der HERR?
    Weil die Elenden verstört werden und die Armen seufzen, will ich auf, spricht der Herr,
    Ich will eine Hilfe schaffen dem der sich danach sehnt.
    Denn es wird allenthalben voll Gottloser,
    Wie solche nichtswürdige Leute unter den Menschen herrschen“. Psalm und Weisssagung Nr. 12
    **********************************************************
    Wir reden, schreiben und kommentieren hier über den Heiligen Geist, dem Geist der Wahrheit, der von Gott, nur dem Menschen gegeben wird, der Gott, seiner
    Lehre/Evangelium und Theolgie und dem Heiligen Geist gehorsam ist. Apostelgeschichte 5,32/

    Zur Unterstützung meiner Aussagen,
    1.Füge ich oft die niedergeschriebenen Aussagen der ersten Christen bei, denn ich weiß nicht, wem alles Dieses interessiert und lesen tut, und auch darüber meditieren tut vor Gottes Angesicht….
    2. Ein wahrer, von Gott berufener, zubereiteter, wieder-
    geborene Sohn und Tochter Gottes, lehrt und predigt nurdas, was Gott ihm oder ihr lehrt durch seinen Geist, und was auch sie selber erfahren haben bei ihrem Werden und Sein, eines Christenmenschen.
    ***
    Johannes der Täufer,predigte zuerst dem Volk Israel am Jordan, von der Taufe des Heiligen Geistes und sprach: „Ich taufe euch mit Wasser zur Buße,
    Der aber nach mir kommt, ist stärker denn ich,…..
    Der wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer
    taufen“.Matthäus 3, 11
    Diese Predigt des Johannes kannten auch die von Jesus Christus gerufenen und berufenen Jünger, und sie wandelten mit Jesus Christus an die drei Jahre durch die Provinzen Israels und Jerusalem, und wurden von Jesus Christus, gelehrt und unterwiesen durch den Geist des Vaters, der in Christus war, und in der einzig wahren Theologie,Lehre und Evangelium des lebendigen Gottes, die mit IHM aus dem Schoss des Vaters und Himmel, auf die Erde und zu allen Menschen kam.
    So lange Jesus Christus äußerlich bei ihnen war, hat ER nicht bloß im Irdischen für sie gesorgt, sondern vor allem, um die Bedürfnisse ihrer unsterblichen Seele und ihrer zukünftigen Ewigkeit in dem Reich Gottes.
    Und immer wieder, wenn Christus mit ihnen alleine war, fern aller Menschen und den Phariäsern mit ihren Buchstaben und Schriftgelehrten, die Jesus Christus ärgsten Feinde waren,
    Bereitete Christus seine Jünger, auf den Tag vor,
    1. Wo sie das zugesagte Himmelreich in ihrem Innern
    erfahren werden, welches ist das Reich Gottes.
    2. Wo sie von neuem geboren werden, welche ist ihre
    erwartete Wiedergeburt,
    3. Wo sie alles erkennen und verstehen werden , auch
    die, von Christus angeführten Gleichnisse von dem
    Reich Gottes.
    Kurz vor seiner Kreuzigung,Grab, Auferstehung und Himmelfahrt, in seiner Abschiedsrede, sprach Christus zu ihnen:
    „Es ist noch um eine Keines, so wird die Welt mich nicht mehr sehen“.
    Ich will euch nicht als Waise zurück lassen,
    ICH KOMME ZU EUCH“!
    IHR aber sollt mich sehen, denn ich lebe, und ihr sollt
    auch leben.
    An dem Tage werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch.

    Der Abschied Jesu Christi, galt nicht den Jüngern und Aposteln, dass ER ihnen genommem werde, sondern den Mensc hen der Welt.
    Den Jüngern gilt Jesu Christi herrliche Verheißung,an der wird bis zu dem heutigen Tag, alle die vom Geist und Wort Gottes gezeugt und geboren sind:
    ICH komme zu euch!
    Das war die erste Wiederkunft Jesu Christi,
    Nach seiner Kreuzigung, Grab, Auferstehung und Himmelfahrt und steht unter Johannes Kap. 14,16-23

    Ich weiß, viele Bekenntnischisten warten immernoch auf die erste Wiederkunft Jesu Christi, aber ich sage ihnen im Namen und Geist des wahren, lebendigen, allgegenwärtigen und offenbarten Christus, der da regiert das Reich Gottes und spricht zu den Seinen aus dem Himmel, (Hebräerbief kapitel 12, 25)
    Wer nicht die 1. Wiederkunft Jesu Christi erfahren hat nach seiner Buße, Bekehrung und Wiedergeburt, in sein Inneres hinein, der wird an der 2. Wiederkunft
    Jesu Christi, nicht teilhaben.
    1. Wem offenbart sich Christus?
    „WER meine Gebote hat und hält sie, der ist es, der mich liebt.
    WER mich aber leibt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm Offenbaren“.
    2. In wem macht Christus mit dem Vater Wohnung, Bei seiner 1. Wiederkunft?
    „Wer mich liebt,der wird mein Wort, Lehre, Evangelium und Theologie halten, und mein vater wird ihn lieben, und WIR / Vater und Sohn/ werden zu ihm kommen und WOHNUNG bei ihm und in ihm machen“.
    Alles enthalten und erfahbar, so wir Gott glauben, seinen Willen tun, und erwarten, was Gott allen Menschen, von Anfang an, zugesagt und verheißen hat durch seinen Sohn und Heiligen Geist.
    3. An dem Tag werdet ihr erkennen!
    Dieser Tag der 1 Wiederkunft Jesu Christi mit Gott dem Vater, ist der Tag Pfingsten oder,
    Die Taufe mit dem Heiligen Geist und Feuer!
    Zu Pfingsten fand die Geistgeburt, welche ist die Wiedergeburt für Gott,der GEIST ist,
    der Körperlos ist,
    In den 120 Jüngern Statt, die auf ihre zugesagte Lebendigmachung und Wiedergeburt für Gott und seinem Reich, wateten und auch erwarteten mit Fasten und Gebet.
    So ist auch Pfingsten, nicht nur die Geburtsstunde des einzelen Christenmenschen sondern ,auch der Gemeinde Gottes und Jesu Christi, die sich aus einzelnen Glieder zusammensetzt.
    Wer dem nicht entsprach, wurde erst garnicht aufgenommen oder, wie bei Annanias und Saphira, oder Simon dem Zauberer, aus der Gemeinde Gottes,
    ausgeschlossen.
    1. Ohne den Heiligen Geist, haben wir, die wir uns Christen nennen, den Sohn Gottes, Jesus Christus, noch den Vater, Gott und Herr, in uns wohnend.
    2. Ohne den Heiligen Geist, haben wir auch nicht das wahre Wort Gottes in uns wohnend, denn der Heilige Geist ohne dem Wort Gottes,wäre ein Unding und Todgeburt, spricht Gott der Herr, der das Wort ist.
    3. Ohne den Heiligen Geist haben wir, auch nicht den alleinseligmachenden und allerheiligsten Glauben in uns wohnend, der ein teurer Glaube und eine Gabe Gottes ist schreibt Petrus in seinem Hirtenbrief,
    Der eine Frucht des Heiligen Geistes ist, schreibt Paulus den Galateern.
    4. Ohne den HeiligenGeist haben wir, auch keine Gaben Gottes und des Geistes in uns wohnend, die notwendig sind, gegen alle Anläufe des Versuchers und Widersacher Gottes, und, um für Gott geistige Frucht zu bringen als „Reben an seinem Weinstock“.
    5. Ohne den Heiligen Geist haben wir, auch keine Kenntnis vom Wort Gottes, von den Gebote Gottes, UND werden alles, was da so auf dem religiösen
    Markt,für Geld und Macht angeboten wird, für Gottes Willen und wahres Christentum halten.
    6. Ohne den Heiligen Geist haben wir,
    Auch keine Verbindung zu Gott und seiner Allmacht,
    besonders dann nicht, wenn wir von Kind auf an, uns nicht bemüht haben, das Neue Testament Gottes und Jesu Christi, uns zu Gemüthe zu führen, das Wesentliche zu erkennen und auch zu tun vor Gott.
    7. Ohne den Heiligen Geist haben wir, auch keine
    Weissagungen, keine Offenbarungen, keine
    Prophetie und keine Gesichte, die Gott allen den Seinen zugesagt hat und auch bisher gehalten hat. Gott ist die Wahrheit und IHM ist nichts unmöglich!

    Wie der Prophet Daniel in der Gefangenschaft zu
    Babylon, ein offenes Fenster hatte nach dem irdischen
    Jerusalem und ihn Gottes Engel damals besuchten und mit ihm sprachen, vom Ausgang der Weltzeiten,
    Gleich so ist der Heilige Geist, der Geist der Wahrheit,
    In allen Wiedergeburtschristen, das offene Fenster nach dem himmlischen Jerusalem, unsere zukünftige
    wahre und ewige Heimat und ewigbleibende geistige Zuhause,wo Frieden und Gerechtigkeit herrscht……

    Gott ist offenbart im Fleisch schreibt Paulus an Timotheus,
    Johannes schreibt in seinem 1.Hirtenbrief, kap.4,2-6
    „Denn der in euch ist, ist größer, als der in der Welt ist.

    UND wie kam Jesus Christus zu ihnen?
    Lese Offenbarung Kapitel 3, 20
    Nicht bloß persönlich als der Auferstandene, und,
    „Der vom Himmel redet in die Herzen seiner Nachfoler
    Hebräerbrief 12, 25
    Sondern vor allem in dem gesandten und von ihnen,
    erwarteten und empfangenen Heiligen Geist,
    Seinem wahren Stellvertreter/Paraklet hier auf Erden und in den Herzen der Seinen.
    UND ich will den Vater bitten, und ER soll euch einen anderen Tröster senden.
    Meine Zeit als Mensch und Erlöser der Menschheit, ist vorbei, ich bin aber im Heiligen Geist, allezeit bei euch bis an das Ende der Weltzeiten.
    IM Trösten soll vor allem das geistige Amt des Heiligen Geistes bestehen, aber auch im richten, urteilen, beurteilen und im strafen die Sünden der Welt und dem Unglauben aller Menschen in der Welt.
    Johannes kapitel 16, 7 an
    Soweit bis heute liebe Freunde.
    Peter Semenczuk
    Autor und Herausgeber christlich-theologischer Publikationen

    Wiedergeburt

  5. Bin seit ein paar Tagen auf den Vers in Apo. 19:6 gestossen und da habe ich mich schon gefragt, was das für mich heute beteutet. Also ich bin gespannt welche Gedanken du los schickst……..

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