Hillsong Pastor lebte in Lüge

Hillsong Pastor Michael Guglielmucci lebte nach eigenem Bekenntnis 2 Jahre in und mit einer Lüge. Noch nicht einmal seine Frau und Eltern haben geahnt, mit welchen Sünden Michael wirklich zu kämpfen hatte…

Wolly, danke für den Hinweis!

Mit diesem Kommentar dazu kann ich mich voll identifizieren:

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4 Antworten zu “Hillsong Pastor lebte in Lüge

  1. Lese grade ein Buch über die Vorbereitung auf Gottes Finale von Hartwig Henkel und lass noch heute morgen das die Brautgemeinde wieder hergestellt wird. Es ist eine Freude wenn Männer und Frauen ihr Sünden bekennen und Befreiung erleben.
    Und der Bruder hat noch eine Verheißung offen wenn er in Christus bleibt, denn jeder der sich erniedrigt wird erhöht werden und jeder der sich demütigt empfängt Gnade.
    Halleluja
    Wir leben in den letzten Tagen wo Unzucht und Hurrerei in den Gemeinden zunehmend gedultet werden. Lasst uns beten und wachen und uns beständig im Blute Jesu reinigen damit wir als Heilige Priester erfunden werden wenn Jesus wiederkommt und nicht zur Hure gehören.
    Einerseits ist es erschreckend wenn sog. „Reife“ Männer ihre Sünden offenbaren aber es ist eine Freude zu erfahren wie eine Braut hervorkommt die Jesus von ganzen Herzen liebt und eine Gnade erfahren hat die sie vollkommen Rein gemacht hat.
    Ich denke das der Mann jetzt zu dieser Braut gehört und der Heilige Geist sein Bekenntnis gebraucht und viele dämonisierte Gläubige in die Freiheit bringen wird.
    Im Feuer des Herrn zu leben und nur die Schönheit der Heiligkeit Jesu zu schauen soll unser Leben sein. Jesus sagt die reinen Herzens sind werden ihn schauen. Amen

  2. Jo! Und es beginnt in der Gemeinde selbst. Wir haben mittlerweile einen Männerkreis, in dem offen über so was wie Pornosucht geredet werden kann und ich bin auch dabei. Diese radikale Offenheit macht natürlich verletztlich und ist riskant – vor allem bei Leutchen, die eher ein distanzierteres Christentum verlangen, wo der Pastor seinen Job macht und sich ansonsten zurückhält. Meine Hoffnung ist – durch Predigten und Gemeindeleben – zu einer Offenheit zu kommen, die auch unseren Kindern gut tut und sie merken: hier kann ich so sein, wie ich bin. Allerdings: Leistungsdruck (die Gemeinde muss wachsen!) und die ausgeprägte Sichtweise einer ecclesia triumphans unter Verneinung der ecclesia crucis erhöhen den Druck wieder, doch eine Show zu spielen… in Megachurches wahrscheinlich unausweichlich…

  3. @wegbegleiter: Alles wirklich essenzielle Fragen! Jeder persönlich und auch ganze Gemeinden müssen sich solche Fragen stellen. Eine Sache lässt mich aber auch hier nicht los: Michael ist Pastorenkind! Er sagt selber, dass er mit all dem Druck und der Schande (besser das engl. shame, im Falle der Offenbarung seiner Pornosucht) nicht klar gekommen wäre. Daher kam dann die neue „Rolle“, die er bis zur Perfektion einstudierte und spielte.

    Ich kenne einige Pastoren,- und Missionarskinder, die einem ähnlichen Erwartungsdruck seitens der Gemeinde (Du musst fromm, brav, fröhlich sein, keine Probleme machen, nicht auffallen, immer gehorsam und auf keinen Fall Deinen Eltern (und damit Gott!) eine Schande bereiten) nicht standhalten konnten/können. Hier finden wir eine andere latente Form von geistlichem Missbrauch vor.

    Ich habe inzwischen mit solchen Kindern sehr viel Mitleid und Erbarmen… Es täte jeder Pastorenfamilie gut, wenn die Gemeinde diesen unmenschlichen moralischen Druck von außen von ihnen nähme.

  4. Guter Kommentar! Trotzdem wäre es reizvoll zu überlegen, warum Leiter sich dermaßen verstricken in Fassaden… ist es Leistungsdruck (mein Gemeinde muss erfolgreich sein, und sei es mit gruppendynamischen Mitteln)? Sozusagen: verdammt zum Erfolg…? Ist es fehlende accountability (schwer auf Deutsch zu übersetzen irgendwie)? Was wäre eine Atmosphäre, in der Leiter Mensch sein dürften und nicht Macher, Superheld etc…

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