Changemanagement in der Kirche?

Wir denken heute auch in unseren Kirchen und Gemeinden oft zu sehr in Kathegorien des Möglichen. So auch in Pukto Veränderung. Ich habe mich neulich dabei ertappt, dass ich in Bezug auf Gemeindeveränderung zu sehr gefangen bin im modernen Changemanagement – ein sehr mühsamer (wenn auch manchmal weiser!) und kräfteraubender Prozess. Warum trauen wir Gott auch an dieser Stelle nicht mehr zu? Ich bin heute, durch das Lesen einer Predigt von Spurgeon, dazu gekommen, an dieser Stelle umzudenken und mehr Glauben zu haben…

Ein besonderes Merkmal gibt es, auf das ich eure Aufmerksamkeit im Hinblick auf Gottes Werke in vergangenen Zeiten lenken möchte: sie verdanken wachsendes Interesse und Erstaunen der Tatsache, dass sie alle plötzlich in Erscheinung traten. Die alten Hasen in unseren Kirchen glauben, dass sich alles sanft und allmählich entwickeln muß; wir müssen uns Schritt für Schritt vorwärtsbewegen. Konzentriertes Handeln und anhaltende Arbeit, so sagen sie, werden schließlich den Erfolg bringen. Aber das Erstaunliche ist, dass alle Werke Gottes plötzlicher Natur gewesen sind. Als Petrus predigte, waren nicht sechs Wochen nötig, um die Dreitausend zu bekehren. Sondern das geschah sofort, und sie wurden an demselben Tage getauft; in jener Stunde wurden sie zu Gott gewiesen und so wirklich Jünger Christi, wie es hätte der Fall sein können, wenn ihre Bekehrung siebzig Jahre in Anspruch genommen hätte.

C. H. Spurgeon in einer Predigt zu Ps. 44 „The Story of Gods Mighty Acts“ vom 17. Juli 1859

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