Soultalk…

Selbstgespräche sind entweder ein Anzeichen dafür, dass wir senil, labil oder einfach (psychisch) fertig sind! Wirklich? Zumindest denken das einige, wenn sie jemanden beobachten, der sich halblaut irgendwelche Orakel in den Bart (oder sonst irgendwohin) murmelt. Aber sind Selbstgespräche wirklich so eigenartig? Ich glaube nicht…, denn jeder von uns führt auf die eine oder andere Weise einen inneren Dialog mit sich selbst.

Wir debattieren, diskutieren, beurteilen, verurteilen, träumen, entscheiden, trauern, verhandeln, verdammen, … – all das tun wir irgendwo tief in unserer Seele mit, gegen, für oder über uns selber. Hier meine Fragen zum Soultalk (wie ich diesen Vorgang hier nennen möchte):

  1. Warum reden wir mit uns selbst?
  2. Wann und wie oft tun wir das?
  3. Welche Folgen (wenn überhaupt) hat das für mich?

Ich bin auf Dein Input gespannt… Bin selber erst unterwegs und „schwanger“ mit dem Thema.

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3 Antworten zu “Soultalk…

  1. Ja ich rede mit mir selbst, schließlich braucht man ja ab und zu einen intelligenten Gesprächspartner.
    🙂
    Den Satz hab ich mir als „Entschuldigung“ angeeignet, den ich bin bekenneder Soultalker. Habe nur festgestellt, dass das nicht allgemein üblich ist.
    Soultalk ist meiner Meinung nach Typ- und Gabenabhängig und es geht mit Sensibilität einher. Für mich ist David einer der großen Soultalker: „Was betrübst du dich meine Seele..“ . Ich glaube es bedarf einer ausgeprägten Einsamkeit, zumindest zeitweise, um in seiner Seele einen Gesprächspartner zu finden.
    Der Teufel scheint es zu fürchten, denn er überflutet unseren Alltag mit „Lärm“ (z.B. Musikverschwendung ;)). Vielleicht weil Gott auf der gleiche Frequenz sendet? Bei mir ist es so. Habe eine Zeit lang gebraucht, um seine Stimme aus dem normalen Soultalk heraus zu hören.

  2. zu 1: weil dinge die gedacht werden erst leben bekommen wenn sie laut ausgesprochen werden. man denkt, spricht und hört= selbstgespräch. hören -> glauben -> veränderung. ausgesproche wort haben macht z.b. wenn ich denke „ich liebe mein frau“ passiert erst mal nichts. würde ich direkt danach sterben wüßte sie es nicht. spreche ich es aus, das ich sie liebe, pflanze ich etwas in ihr. leben beginnt, sie kann es zurück erwidern.

    zu 2: ich bin überzeugt, das wir es zu selten tun. wenn wir vor großen aufgaben stehen, die scheinbar unüberwindbar sind reden wir mit uns selbst. „das schaff ich nie“, „keiner mag mich“ usw. erstaunlich ist das vieles davon eintritt. ein spiegel und ein positiver geist können da helfen. sich selbst sagen was noch nicht da ist, bei negativen schaffen wir es doch auch.

    zu 3: positiv denken = positiv reden = es selbst glauben = positiv handeln = besserer mensch. mit der kraft des HG geht das ab, denn seine gedanken über mich sind positiv.

    mein schneller gedanke dazu 😉

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