Botschaft über Gott oder Botschaft Gottes?

Heute ist mir mal wieder ein kleines Licht bei der Bibellektüre aufgegangen. Ist unsere Botschaft eine Botschaft über Gott oder ist sie von Gott? Das ist keine philosophische Frage… Oft habe ich den Einduck, ich müsste Gott verteidigen, oder gar beweisen. Die ganze Homiletik (Predigtlehre & -praxis) ist darauf ausgerichtet, mit den besten rhetorischen und kommunikativen Instrumenten, die Gute Nachricht „an den Mann/die Frau“ zu bringen… Ich habe nichts gegen diese Instrumente! Bin sogar davon überzeugt: Das beste Produkt bedarf der besten Marketingstrategie. Aber haben wir dabei nicht etwas übersehen? Uuups, we did it again! Tatsächlich! Wir bringen nicht eine Botschaft über Gott, sondern von Gott. Wir sind die Überbringer der Botschaft Gottes und Er bestimmt nicht nur über deren Inhalte, sondern auch über deren Durchschlagskraft. Wir vergessen zu oft, dass das Evangelium eine δυναμισ θεου (dynamis theou) ist (Kraft Gottes): „Denn ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Errettung für jeden, der glaubt…“ Röm 1,16

Es braucht nicht viel Kraft, um zu informieren – allerdings erfordert es Dynamitkraft, um zu transformieren. Wenn Gott spricht erzählt Er nicht, Er erschafft. Errettung, – und das ist das worauf das Evangelium abziehlt, – ist ein kraftintensiver, schöpferischer Akt. Deswegen gehört zur Boschaft beides: Kontent und Kraft – das eine ist ohne das andere völlig nutzlos, wie Turbine ohne Treibstoff, Gehirn ohne Geist oder Kaffee ohne Koffein.

Und jetzt zum heutigen Bibeltext:

Die Botschaft wurde ja zuerst durch den Herrn verkündigt und ist uns dann von denen, die ihn gehört haben, bestätigt worden, wobei Gott sein Zeugnis dazu gab mit Zeichen und Wundern und mancherlei Kraftwirkungen und Austeilungen des Heiligen Geistes nach seinem Willen. Hebr 2,3-4

Daraus ergibt sich aus meiner Sicht folgende Gleichung für eine wirkungsvolle, potente Botschaft:

Verkündigung + Zeichen + Wunder + Kraftwirkungen + Wirkungen des Heiligen Geistes = Botschaft

Das heutige Christentum ist überwiegend in diese Gleichung mit einer impotenten Botschaft verliebt:

Verkündigung = Botschaft

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4 Antworten zu “Botschaft über Gott oder Botschaft Gottes?

  1. Hallo Jakob,
    ich habe deien Vorträge zu geistlichen Missbrauch gehört und finde Sie wirklich sehr, sehr gut. Allerdings kann ich mit deinem aktuellen „Glaubensbild“ überhaupt nichts anfangen. Die redest von „Marketingstrategien“ von „Gleichungen“. Dein text scheint mir ebenfalls ziemlich aus dem Kontext greissen. Deine „Gleichung“ spiegelt leider ziemlich genau dein aktuelles Glaubensbild wieder, hinzu kommen (anscheinend) Einflüsse aus der Emerging Church (korrigier mich, wenn ich mich täusche)….
    Ich finde es schade, aber wenn so etwas wie du durchgemacht hast, ist das nicht wirklich verwunderlich…

    Liebe Grüße im Herrn, trotzdem
    Peter

  2. Das Evangelium ist der Ratschluß Gottes und das ursprüngliche Herz vom geschlachteten Lamm, das jetzt triumphirend in der Himmelswelt sein Reich durch das Austreiben von Dämonen auf die Erde bringt. Lukas 4, 18 ist das Evangelium unseres Apostels, der uns gesand hat zu tun was er getan hat. Markus 16 spricht über die Zeichen des Evangeliums als von den Krfatwirkungen. Diese rettende Kraft wird ihre Ernte auch in unserer Nation bekommen. Es ist meine Hoffnung das wir wegkommen von allen „heimlichen Händeheben“ und „nach vorne kommen“ und die Menschen nach unseren Predigten an Ort und Stelle Taufen und ihre Dämonen austreiben für alle Menschen Sichtbar, damit die Kirche und die Welt erfährt, dass DAS Evangelium vom Königreich Gottes zur Befreiung und Heilung unter uns angebrochen ist. Wer diese Evangelim erfährt der wird vor seinem Herrrn eine andere Anbetungshaltung haben, wie dies in unserer Zeit anzutreffen ist. König Jesus wird gefeiert im Lobpreis und Anbetung weil die Herzen seiner Kinder, ob Alt oder Jung, voller Tränen und Jauchzen ihren Messias begegnet sind.
    Lasst uns seine Gebtoe halten und in Ehrfurcht ihn Anbeten, der uns gerettet hat. Undn lasst uns Kühn das Reich unseres Königs herbeipredigen, so dass unseren Nationen klar wird, das die Könige der Erde unseren Herrn küssen müssen, damit er nicht zornig wird, denn er wird das Reich Satans zum Schemel seiner Füsse machen. Halleluja unser König regiert und sein Name ist Jesus, das Evangeliumn- Gott mit uns!

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