Über Zocker, Broker, Prediger und Missionare

Neuerdings geistern wieder unliebsame Horrormeldungen in den News  – und wieder geht es um Verführung im Raum der Kirche. Diesmal Freikirche! Es geht zwar nicht um die Art der Verführung, wie wir sie erst aktuell aus den verschwiegenen, verschlossenen Mauern der katholischen Klöster vernommen haben, aber nicht minder subtil und missbräuchlich. Es geht um die TXL Business Academy, die es seit über einem Jahr (trotz angeblich sehr lukrativer Geschäfte) nicht schafft, eine Homepage aufzubauen… Hier wurde im Namen einer „guten Sache“ (sog. im Namen Gottes!) ein Finanzkonzept von den Kanzeln vieler Freikirchen und mittels Pastoren und Gemeindeältester verkauft. Aus Primärquellen weiß ich zufällig, dass das stimmt, was ein deutscher Finanz-Nachrichtendienst neulich publiziert hat:

Sein Geschäftsmodell erklärt er (Paul Traxel, eingefügt von context21) seinen Jüngern so: Von dem Gewinn würden 51 Prozent an die TXL-Stiftung gehen, für gemeinnützige, gottesfürchtige Projekte, wie den Bau von Gemeindehäusern in Russland. Im Kreis der Gemeindemitglieder verspricht er, ein neues Ausbildungszentrum errichten zu wollen. Weiterhin 100 Seniorenresidenzen, finanziert von Senioren, die ihm jeweils 35.000 Euro leihen und nach drei Jahren ein Appartement in einer Residenz bekämen, für 500 Euro im Monat, Beerdigungskosten inklusive, so Traxel. Das Interesse sei groß, sagt er und lächelt. Seine TXL habe 13 Devisenhändler. Natürlich bestehe das Risiko des Totalverlusts, warnt Traxel und will diese Gefahr innerhalb eines Jahres mit Rücklagen vollständig absichern.

Hört sich ja alles gut und nobel an, oder? Aber es geht hier nicht um das o.g. Unternehmen allein, sondern um die Art und Weise, wie an das Geld unkundiger und gutgläubiger Christen herangekommen wird. Und das tragische ist, dass Pastoren und Gemeindeälteste nicht nur selber in diese hoch riskante Anlageform investiert haben, sondern auch ihre „Schäfchen“ dazu geworben haben, es ihnen gleich zu tun. Eine Schlagzeile aus den Medien macht das ganze Ausmaß der Verführung deutlich:

Traxel macht die Pastoren zu angestellten Börsen-Profis und die Kirchenmitglieder zu freien Händlern mit Gewinnauszahlung statt Gehalt

Warum grenzt das an Missbrauch? Auch hier kann man das nicht besser ausdrücken, als in dem bereits zitierten Onlinemagazin:

Die einfachen Freikirchenmitglieder (Azubis, Arbeiter, Rentner) vertrauen den Gemeindechefs blind.

Ich habe bereits einige Erfahrung mit Christen und Gemeinden, in denen die Beziehungen durch „ertragreiche Finanzkonzepte“, „verlockende Tradingangebote“, „begeisternde Schneeballsysteme“ und derartiges mehr  kommerzialisiert wurden und keine von ihnen hatte einen positiven Ausgang. Ich habe grundsätzlich nichts dagegen, wenn jemand für sich selber die Entscheidung trifft (das nötige „Spielgeld“ besitzt) und an solchen Angeboten herum experimentiert. Aber die Philosophie solcher Dienstleistungen setzt naturgemäß auf das Akquirieren des gesamten sozialen Netzwerkes seiner Kunden. Christliche Gemeinschaften, meist geschlossene soziale (Sub)Kulturen, sind für solche Trader das, was für einen Hai ein reichhaltiges Fischbecken ist. Gefährlich wird es allerdings, um im Bilde zu bleiben, wenn Pastoren zu Haien und Kanzeln zu Kommerz-Portalen mutieren. Und genau das ist hier wieder einmal passiert… Das Ergebnis: zerbrochene Beziehungen, missbrauchtes Vertrauen, kaputte Gemeinden (in diesem Fall noch zwei Missionswerke: ICW und BSB), betrogene Gläubige (auch die Unterhaie, die dem Oberhai vertrauten!), … ein schier irreparabler Schaden für das Reich Gottes.

Ironie kennt keine Grenzen…, und so heißt der ermittelnde Staatsanwalt in der Sache TXL Business Academy Apostel (siehe Bericht von WDR Lokalzeit) und man kann ihm nur vollen Erfolg wünschen!


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269 Antworten zu “Über Zocker, Broker, Prediger und Missionare

  1. Pingback: Erfahrungen mit Gott - Seite 279 - Aktienboard·

  2. Sehr geehrte Leser,

    ich habe den Eindruck, dass hier bereits alles Wesentliche zum Fall TXL gesagt worden ist. Der Ton in den Diskussionen der letzten Tage gefällt mir nicht und hat sich leider, trotz eines freundlichen Hinweises, nicht geändert. Daher beende ich hiermit diese Diskussion!

    Falls es neue Tatsachen und Erkenntnisse im Fall TXL geben wird, werden es alle Betroffenen und Beobachter schon erfahren. Ich bitte um Dein Verständnis!

  3. Sehr geehrte Leser und Kommentatoren dieses Posts,

    ich freue mich über diese angeregte Diskussion und über die vielen sachlichen und persönlichen Beiträge zum Thema. Ich selber lerne inzwischen immer mehr „Betroffene“ kennen, daher wird mein Bild von dem, was bei TXL gelaufen ist immer differenzierter und genauer. Ich bitte euch eindringlich, dass ihr euch hier nicht im Ton & Text vergreift! Was meine ich damit konkret?

    – Bitte keine Beleidigungen, Beschimpfungen, Verunglimpfungen anderer
    – „Wilde“ Spekulationen und Vermutungen bitte ich, in welcher Form auch immer, als solche auch zu kennzeichnen (jemand macht das schon – DANKE!)
    – Bleibe bei dem Thema und dem, was Du weißt, was Du kennst, was Dich bewegt
    – Wenn Du Dich hier ANONYM meldest (in welcher Form auch immer), heißt das nicht, dass Du Dich daneben benehmen solltest. (Auch dann nicht, wenn Du im anonymen Gewandt, Dein wahres Gesicht zeigen wolltest)
    – Bitte behandle, kritisiere und diskutiere mit anderen so, wie Du selber behandelt werden möchtest, wie Du selber kritisiert werden möchtest und wie Du willst, dass man mit Dir diskutiert

    Das wird uns weiter helfen und reifer machen – auch bei diesem schweren Thema und für manchen von uns so schwerer Prüfung.

    Danke vielmals für das Verständnis!
    Jacob Wiebe

    • Hallo Jaasch,

      du sagst, dass dein Bild durch das Kennenlernen vieler Betroffener beeinflusst wurde. Die Posts bislang sind eigentlich durchweg contra TXL zu verstehen. Verstehe ich deinen Beitrag jetzt richtig, dass du auch andere Seiten kennengelernt hast? Ein sachliches klares Bild der ganzen Geschichte würde denke ich helfen. Die Spekulationen kann man ruhig mal weg lassen.

    • Ich verfolge den Blog hier schon etwas länger und finde die Kommentare weiter unten etwas ziemlich heftig: ihr könnt doch nicht einfach so irgendwelche Vermutungen bzgl. XXXXX (Namen auskommentiert von jaasch) oder XXXXXXX (Namen auskommentiert von jaasch) anstellen, von denen ihr nichts wisst. Und ich glaube, dass die meinsten von den Bloggern hier sich nicht trauen würden, denen das persönlich zu sagen (oder Witjka?).

      Natürlich ist es eine ziemliche Sauerei die da abgelaufen ist: jemanden mit dem Glauben an Gott zu argumentieren, er würde zu 51% etwas gutes tun?
      Und wie stark muss man mit Naivität gesegnet sein, dass zu glauben?
      Schaltet bei uns alles ab? Sollte Gott nicht 100% von uns bekommen? Und wenn wir Christen sind – sollte er es nicht bereits besitzen? Was macht Gott damit? Oder was machen wir mit Gott?

      Handeln wir? Oder handelt er?

      Solange wir denken, Gott ist abhängig von unseren tollen Geschäftsideen, dann haben wir nicht viel verstanden.
      Und wenn wir uns dann noch fragen, warum Gott so ein Übel zulässt, haben wir überhaupt nichts kapiert!
      Wenn Gott uns liebt und uns volle Entscheidungsfreiheit überlässt – eine erzwungene Liebe ist gar keine Liebe – und wir entscheiden uns für etwas falsches, können wir ihn doch nicht dafür verantwortlich machen, welche Konsequenzen wir zu tragen haben?!? Und wenn wir jetzt anfangen, die Leute, die für diese Verarsche (was anderes ist es nicht) zu hassen und uns wünschen, Gott möge sie bestrafen, haben wir ebenso wenig verstanden!
      Im Gegenteil: Gott liebt uns und sie (die TXLer) nach wie vor – die schlimmste Bestrafung ist die, dass sie sich von Gott entfernt haben. Und ist das nicht Bestrafung genug? Ohne Beziehung zu Gott zu leben (und doch möglichst heilig zu erscheinen)?

      Wenn unsere Beziehung zu Gott in Ordnung ist, sollten wir uns von solchen Dingen (ob als Initiator dieser GeldvernichtungsGmbH, als promotender XXXXXX (Hinweise auskommentiert von jaasch) oder ausführender Verkäuferdiakon) ganz klar abgrenzen: Gott braucht kein Geld, keine Pastoren, keine Gmbhs, keine XXXXXX (Namen auskommentiert von jaasch) oder welche dollen Begriffe wir demnächst noch alles aus dem Hut (oder unter dem Tuch hervor) zaubern, um an die Spenden zu kommen…

      Gott will „nur“ eine lebendige Beziehung zu uns – kein Geld, kein Hass und schon gar keine Gerechtigkeit (aus unseren Augen)! Wer ist denn von uns in der Lage, hier Richter zu spielen?

      Sollten wir die weltlichen Dinge (zu denen ich auch TXL zähle) nicht komplett der Welt überlassen? Und wenn ein weltlicher Apostel hier ermittelt, sollten wir ihn hier mal lassen.

      Allerdings sollten wir andere davor warnen, bei neueren geistlichen Reichtumsversuchen (wahrscheinlich mit dem Argument, das verlorene Geld für Gott zurückzugewinnen) wie z. b. devisia gmbh oder anderen e.v. und stiftungen blind zu vertrauen. Es sind doch auch nur Menschen – wie wir.

      P.S.: Und liebe jeschwister: bitte betet für mich, heute abend will ich pokern jehen und spende 51% vom jewonnenen und zeronnenen. 😉 konnte ich mir nicht verkneifen – der geist war willig, aber die finger zu schnell

    • @jaasch:

      Wen wundert es, dass du dich freust über diese „angeregte Diskussion“? Nenn mir doch bitte nur einen betroffenen Menschen, dem diese „Diskussion“ oder besser noch dein gesamter Artikel hier in irgendeiner Form praktisch geholfen hätte in dieser „schweren Prüfung“, dann bin ich bereit, dir zu glauben, dass du diesen Beitrag nicht nur der geliebten Klicks wegen auf deiner auch sonst eher fragwürdigen „context21“-Seite ins Netz gestellt und diese haltlose Spekuliererei mit samt ihren Verleumdungen und Angriffen gegen mutmaßliche Diener Gottes wohlwollend geduldet und sogar angeheizt hast.

  4. An den vertraxelten „Geldanlagen“ habe ich mich glücklicherweise nicht beteiligt, doch spende ich oft für die Bibelschule (BSB) und das Missionswerk (ICW). Weiß jemand etwas über die Beziehung von Herrn P.T. zu BSB und ICW? War/Ist der Gründer, Initiator, Hauptsponsor? Weiß jemand, warum gerade er ICW-Vorsitzender ist (war)? Hat er am meisten gespendet oder am besten geredet? In dem anderen Forum heißt es auch, dass Herr P.T. das BSB unterstützt hat, um damit sein Geld zu waschen. Gilt das für das ICW genauso? Muss man befürchten, dass auch Gelder gutgläubiger Spender in die eigene Tasche von Herrn P.T. geflossen sind?

    Leider gibt es vom ICW und vom BSB dazu auf deren Webseiten noch keine Stellungnahmen, daher wäre ich dankbar, wenn hier ein „Insider“ etwas zur Aufklärung beitragen kann, damit man weiter mit gutem Gewissen spenden kann.

    • Piotr :
      traxel hat bis 1997 mit gewaschenem Geld 100 000 monatlich Bibelseminar Bonn finanziert
      das Geld stammt aus Ölgeschäften mit Виктор Палий
      in 90-e in Sibirien Arbeiter hatten Monaten lang kein lohn bekommen nichts zu essen gehabt und mit diesem Geld wurde Bibelseminar Bonn finanziert . ist das nicht eine Schande, Gräuel vorm Gott

      Как пишет „Коммерсант, Процесс в Нижневартовске проходил в закрытом режиме, и поэтому судебная коллегия объявила вчера лишь вводную и резолютивную части приговора. Суд признал господина Палия виновным в крупном хищении (ст. 160, ч. 3 УК РФ), приговорил за это к шести годам лишения свободы, однако освободил от наказания в связи с истечением по этой статье полгода назад десятилетнего срока давности. Вместе с тем по ч. 3 ст. 174 (легализация преступных доходов в крупном размере) срок давности еще не истек, и господин Палий был приговорен по ней к семи годам лишения свободы (гособвинитель Генпрокуратуры Сергей Дубинский просил на два года больше). Суд также постановил, что осужденный должен компенсировать потерпевшему ННГ причиненный ущерб на сумму более 1 млрд 20 млн руб.

    • Hallo reina,

      Du schreibst: „traxel hat bis 1997 mit gewaschenem Geld 100 000 monatlich Bibelseminar Bonn finanziert“. Zunächst scheint es tatsächlich so zu sein, dass Traxel´s Geld tatsächlich aus Geldwäsche russischer Oligarchen stammt – die Indizien, allein aus den hier im Blog veröffentlichten Dokumenten, sind erdrückend.

      Aber hast Du auch einen Beweis, dass der BSB oder auch ICW diese von Dir genannten Summen erhalten hat? (100 000,- DM monatlich?)

    • P.T. hat nach neuesten Informationen eine ganze Menge von EX-TXL-Mitarbeitern „empfohlen“ sich bei To ALL Nations zu bewerben. Diese sollen dort eine Anstellung bekommen, weil es mit TXL ja leider nicht geklappt hat.

      Er hat zugesichert das Ganze auf Spendenbasis zu finanzieren – da kann man gespannt sein, wie das funktionieren soll.

      Was würde mit den Mitarbeitern passieren wenn die „Spende“ wegbleiben würde? (Spekulation)
      Was für Auswirkungen hätte es für die Missionsgesellschaft, wenn die „Spenden“ ausbleiben würden? (Spekulation)
      Woher soll P.T. so viel Geld haben um das zu finanzieren, wenn er kein Geld hatte um die TXL Business Academy zu retten? (alles Spekulation)
      Findet ihr das Vorgehen richtig, dass To ALL Nations sich „hingibt“ und die entlassenen „EX-TXLer“ einstellt?

    • Was sich TAN selbst schuldig ist, ist sich nach einem Prinzip zu verhalten. Und das wäre das zu tun was P vorschlägt. Das wäre richtig. Ist es auch gut?

    • @ TS:

      ja, genau darum geht es mir ja … mit Gott auszumachen, wem ich spende …

      Es fällt mir aber schwer, an ein Missionswerk zu spenden, dessen Vorsitzender den Indizien nach möglicherweise (!) ein Betrüger sein könnte. Es trägt auch nicht gerade zum Vertrauen bei, wenn das Missionswerk den Namen P.T. von der Webseite löscht, ohne sonst dazu Stellung zu nehmen.

      Und wenn es zutrifft, dass die Ex-TXL-Mitarbeiter jetzt bei „To All Nations“ angestellt werden sollen, so fragt man sich, ob es der Sinn von Missions-Spenden sein kann, ein misslungenes betrügerisches System aufzufangen, so leid mir die Geschädigten auch tun.

    • @Piotr:
      Also seh ich das richtig, dass du den – bei allem Respekt – minderwertigen „Argumenten“ dieses Forums mehr Beachtung schenkst als dem, was Gott dir sagt bzw. aufträgt zu tun?

    • Gott hat uns ja auch einen Verstand gegeben, den wir gebrauchen sollen … und genauso wie wir nicht blind und gutgläubig einem frommen Geldberater folgen sollten, so sollten wir auch nicht für ein Werk spenden, wenn da Zweifel bestehen.

  5. Hallo. Jetzt bilden sich zur Zeit kleine Teams von 3-4 Personen die wieder Traden werden. Geldgeber gibt es auch schon. Was sie bei TXL gelernt haben wollen sie jetzt nutzen…

    • Würde gerne wissen was die gelernt haben ? Eine Traderausbildung dauert normalerweise mindestens 3-5 Jahre und selbst dann ist man noch kein richtig guter Trader. Ein richtig guter Trader muss sich dann noch beweisen, indem er Jahrelang eine gute Performance aufweist. Außerdem muss man Erfahrung haben und die kann man nicht von heut auf morgen anlernen. Denen würde ich mein Geld nicht anvertrauen. Mich würde gerne interessieren wie die Ausbildung ablief. Welche Handelsstrategien dabei konsequent umgesetzt wurden. Was genau wurde gehandelt? Wie hoch waren die Positionen die eröffnet wurden usw.

    • der link funtioniert irgendwie nicht…

      hier der Text: (über die suchfinktion findet ihr den auf der Seite unternehmensregister.de)

      DILIGENTIA Zweihundertzehnte Vermögensverwaltungs-GmbH, Köln, Sachsenring 69, 50677 Köln. Die Gesellschafterversammlung vom 13.08.2010 hat eine Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 Abs. 2 (Sitz) und mit ihr die Sitzverlegung von Köln nach Wiehl beschlossen. Ferner wurde eine Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 Abs. 1 (Firma) und mit ihr die Änderung der Firma beschlossen. Weiterhin wurde eine Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 2 (Gegenstand) und mit ihr die Änderung des Unternehmensgegenstandes beschlossen. Der Gesellschaftsvertrag ist weiterhin geändert in § 3 (Stammkapital). Neue Firma: Devisia Verwaltungs GmbH. Wiehl. Änderung zur Geschäftsanschrift: Enselskamp 3 – 5, 51674 Wiehl. Neuer Unternehmensgegenstand: die Beteiligung an Handelsgesellschaften und die Übernahme der persönlichen Haftung und Geschäftsführung bei diesen. Bestellt als Geschäftsführer: Traxel, Paul, Bornheim, *19.04.1959, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Rüpprich, Petra, Köln, *04.06.1975.

    • Ach du dickes Ei! Wetten, dass…, sich wieder genauso viele Hirnies finden werden, die da mitmachen…

      Wer wettet mit?

    • Ich spekuliere mal. Kurz vor der Insolvenz wird schon nach weiteren Möglichkeiten gesucht. Dafür wird ein Unternehmen erworben. Dieses erhält keinen Namen mit „TXL“ drin. Dadurch wird weniger Aufmerksamkeit erregt. Unter dieser Holding sollen die weiteren Unternehmen mit einigen der Trader laufen. Die neuen Unternehmen werden sicher nicht das TXL in der Firmenbezeichnung tragen.

    • @andi

      DOCH. er taucht da immer noch auf! Und der eintrag wird genau so stehen bleiben. Wenn es eine veränderung gibt (sprich weiterverkauf et.) wird es eine neue Mitteilung geben, die alte wird aber nicht gelöscht!

    • ja du hast recht. über die normale suchversion finde ich aber nur einen artikel ohne paul. öffne ich deinen direkt steht paul mit drin.

      Text aus der Suchfunktion:
      Bestellt als Geschäftsführer: Rüpprich, Petra, Köln, *04.06.1975, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

      Text aus deinem Link (auch aktueller im Erstelldatum):
      Bestellt als Geschäftsführer: Traxel, Paul, Bornheim, *19.04.1959, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Rüpprich, Petra, Köln, *04.06.1975.

      scheinbar kriege ichd as mit der suche dort nicht so wirklich hin

    • Bei uns in Bayern würd ma sogn: Ja varreck! wos is`n des?
      Was hot der vor ghobt?
      Auf Deutsch: Das gibts doch nicht….was hat der vor..;-))
      Ist ja klar….was der vorhat…..2 Tage vor der Insolvenz schnell ma eine neue Firma übernehmen….

    • John Kotter: „Ach du dickes Ei! Wetten, dass…, sich wieder genauso viele Hirnies finden werden, die da mitmachen…“

      Es ist schon erschreckend bezeichnend für dieses Forum, dass derjenige, der die Betroffenen beleidigt, (fast) nur positive Bewertungen für seine Tat kassiert.

      Ein Hoch auf die fromme Christenheit.

    • Traxels Devise(sic): Lieber zocken, als Buße tun.

      Traxels willige Vollstrecker wie Pastoren und Älteste fahren zur Entlohnung AUDI, Porsche usw.
      Sie haben viel Unheil angerichtet.
      Anstatt zu predigen und vorbildhaft zu leben, brachten sie „Weisen und Witwen“ um ihr Hab und Gut.
      Nebenbei gemerkt, beim Thema „Weisen und Witwen“ kennt unser Herr Jesus kein Pardo

    • @reina:

      ich weiß ganz genau was du sagen willst. Mir tun die Personen leid, mit denen so umgegangen wurde. Aber jeder wird irgendwann für seine vorgehensweise die „Belohnung“ bekommen.

    • an Wijtka

      den Posche hatte einer schon vorher bekommen. Es spricht sich rum, dass in engeren Kreisen das als „Er hat eine Schwäche für Autos“ entschuldigt wurde. Die Schwäche wurde dann mit der Stärke im „Fundraising“ kompensiert.

      „Audi, Posche“ sind hier Synonyme für „Währungen“ oder „Devisen“. Die Devise war ja mit Devisen zu handeln. Auf dem Devisenmarkt an dem auch profissionelle Akteure teilnahmen, hatte man keinen Erfolg. Deswegen wurde am PC gespielt und neue Währungen geschaffen in einem Markt in dem es noch nicht einmal die Lenkung der unsichtbare Hand (Adam Smith) gab. Dafür aber viele bekannte offene Hände, und Taschen mit Löchern. Das war bestimmt nicht geplant und erst recht nicht gewollt. Geplant war egal wie an Geld zu kommen. Alles tiefere war zu tiefgründig.

    • Also Audi fahren sicherlich viele … aber ich kenne nur einen mit nem Porsche und das ist der gute Herr aus der Nähe von Bielefeld. A.R.

    • Aber zur korrektur muss man sagen, dass die Person den Porsche nach meinen Informationen schon vor TXL hatte. Man(n) scheint auch von einem Missionswerk gut leben zu können. Wenn man genug Spenden einnimmt, kann man sich wohl alles mögliche leisten.

    • wie jetzt ??? einer der bei einem Missionswerk arbeitet fährt Porsche?

      Das ist kaum zu glauben , wieso duldet man sowas?

      Wenn jemand erfolgreich ein Geschäft betreibt kann von mir aus Porsche fahren wenn er nicht unbedingt damit beim Kunden vorfahren muss, aber doch keiner der mit Mission zutun hat , HÄ ???

    • Hi Leute,
      wir haben uns daran gewöhnt, nur das „ALLERLETZTE“ für die Mission zu geben, nur das was hier absolut veraltet und unbrauchbar ist. Und dann wird es noch „Spende“ genannt. Es sind schon getrocknete Teebeutel nach Indien gespendet worden, „sind doch nur einmal benutzt worden, so gut wie neu“.
      Ob ein Prosche zu Mission passt, das sei dahingestellt. Wenn es sich um den A.R. handelt den ich kenne, dann hat er seine „Missionsautos“ in den letzten Jahren immer völlig kostenfrei für die Mission gefahren, indem er sie von Geschäftsleuten hat sponsern lassen.
      Ich finde schlimm, was Leuten angetan wurde. Aber wir sollten jetzt keine „Hexenjagd“ beginnen.

    • Es geht nicht um Porsche es geht um Hab und Gut kleinen Brüdern in der gemeinde welche wurden eingeladen Missionswerke zu helfen(51% für Gott) und wurden abgezockt
      Ich kenne einige sie haben 20 000,30 000,40 000 Euro in Bank genommen für 8%
      Einer hat sein Auto verkauft (das war kein Porsche) und borgt Geld bei Leuten zum leben
      Sie sagen wir waren gierig Gott hat uns bestraft, aber wir haben doch 51% Mission gegeben

    • drenbiedel | So., 5. September 2010 um 20:38:35 | Antworten

      Hans,
      hervorragender Beitrag!!!

      1) Es hätte mich interessiert wie Paul Traxel diesen Vertrauensvorschuss von „angesehenen Personen“ gekauft hat. Durch nagelneue Audi´s oder Porsche´s? Warum melden sich eigentlich keine dieser „angesehenen Personen“? Wahrscheinlich (Spekulation) weil sie Paul immer noch vertrauen und sie sich wohl nicht beschweren könnten, da sie diese Gefälligkeiten und wohl ihr eigenes Kapital nicht verloren haben! Sie sind mit ihm „gut gefahren“!

    • an ep

      Geschäftsleute sind Geschäftsleute
      Beschäftige Dich mal mit Marketinggrundlagen. (nicht bei TXL oder Anreinermissionswerken oder ehemaligen Missionswerken. Am besten gar nicht bei Unternehmern die mit Ihrem Christsein für Ihre Dienstleistung werben.)

      Jesus ist einen Esel geritten. Und das zu der Zeit in der er als König gefeiert wurde. Manche von uns nennen sich Knechte des Herrn. Deren Untergebene leiden im Ausland, weil kein Geld „da ist“, und fahren von „Geschäftsleuten“ gesponserte Luxuskarossen?
      Vor TXL ist nach TXL?

      Die Wahrheit ist im allgemeinen schwer zu finden. Unter diesen Umständen sollte man ein bisschen kritischer sein. Auch zu sich selber.

      Was jemand fährt oder macht ist seine Sache. Ob ich Dinge verstehe und durchschaue ist eine andere. Jeder ist für sein Handeln verantwortlich.

    • hey moment mal, alles schön und gut aber ein Porsche passt so wenig zu einem Missionar , so wenig wie ein Trabbimotor zu einem F1 Rennwagen passt. Wenn wir so etwas hinnehmen sind wir bala bala. nicht mal einen cent würd ich einem Missionar mit einem Porsche spenden. egal ob der gesposort wird oder nicht. Das zeigt nur die wahren Motive des Missionars. Das ist eine Schande.

      Außerdem kann man auch einen schönen VW oder Opel als Missionar fahren ohne mit der letzten Gurke unterwegs zu sein. Porsche. Das geht zu weit.

    • @Witja:

      Beschwer dich doch bei A.R. persönlich. Du bist doch der Recherche-König hier. An seine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse dürftest du doch wohl kommen.

      Aber hier über einen Tatbestand zu heulen, deren Hintergründe offensichtlich nicht mal ansatzweise bekannt sind, und damit noch mehr Schaden den Missionsbemühungen zu zu fügen durch die Diskreditierung einer dir persönlich unbekannten Person, zeugt weder von Überlegtheit, noch von Sachlickeit, geschweige denn von Niveau und einem auch nur annähernd christlichen Verständnis.

    • Witja, da muss ich nicht lange überlegen. Ich stehe mit dieser Meinung ziemlich alleine hier, da es die meisten nicht schaffen, sachlich mit Informationen umzugehen, sondern sich ergötzen am scheinbaren Unrecht anderer Leute. Psychologisch gesehen ist dieses Verhalten eine willkommene Ablenkung vom eigenen Versagen. Oder um es noch ein Stück direkter zu formulieren: Das Suchen von Fehlern bei anderen Personen und das daran Ergötzen offenbart eine primitive Schwäche desjenigen, der solches praktiziert.

    • Missionar-Pastor AR ist in Denver Colorado lebte mit Familie in einem haus kostenfrei
      (miete wurde gespendet)
      In Denver suchte Kunden-Opfer für PT

    • @ TS …

      Bruder …da haste zu schnell und sehr oberflächlich Überlegungen angestellt, meiner Meinung nach. Ist ein Missionar in einem Porsche sachlich ??? erklär mir das mal aus der Psychologischen Sicht, wie man das vereinbaren kann ? Ich bring das einfach nicht zusammen.

      To all Nations sollte sich gründlich überlegen eine Stellungsnahme im Bezug PT und AR und die anderen seriösen Handlanger abzugeben, solange das nicht geschieht brodelt es weiter und schlägt Wellen.

      שלום

  6. Nachrangdarlehen Serie 2009
    Kontonummer des Empfängers: _ _ _ _ _ _ _
    Kreditinstitut: Commerzbank, Bonn
    Überweisung: 26.000 €
    Datum der Überweisung 23.06.2010

    Leute, mal im Ernst eine seriöse Firma die in Zahlungsschwierigkeiten ist,
    stellt doch keine Mitarbeiter kurz vor insolvenz ein!?

  7. Warum die TXL-Sache in den Gemeinden nicht aufgearbeitet werden wird.

    Liebe Freunde und Kommentatoren dieses Blogs,

    immer wieder werden hier Stimmen laut, die nach Aufklärung der TXL-Angelegenheiten in den Gemeinden schreien und es von den Leitern derselben fordern. Zunächst meine ich, dass dieses Anliegen in dem Fall berechtigt und gewünscht ist. Aber ich will euch, aus meiner Sicht, kurz schildern, warum es dazu nicht kommen wird. Es sollten unter euch nicht zu hohe Erwartungen diesbezüglich herrschen, denn dann wäre die Enttäuschung, die in Bitterkeit, Ablehnung und Hass mündet, um so niederschmetternder.

    „Wer sich ärgert, büßt die Sünden Anderer“ – sagte schon sehr weise unser erste Nachkriegskanzler Konrad Adenauer. Wer diesen Blog verfolgt, der kann den Frust und Ärger in vielen Zeilen spüren und verstehen.

    Ich kann keinem seine Illusionen, Träume und Ideale nehmen, doch will ich versuchen, euch mit der Realität zu konfrontieren (das letzte Wort muss leider sein, obwohl es keinem von uns wirklich gefällt!). Dallas Willard definiert Realität mit der „Erfahrung, wenn wir gegen die Wand laufen“. Gleichgültig wie wir zu TXL stehen (Pro oder Contra / Täter oder Opfer) – wir alle müssen uns mit einer neuen Realität auseinandersetzen.

    Hier also einige Gründe, warum die TXL-Sache in den Gemeinden nicht aufgearbeitet werden wird:

    1. Verdrängung statt Vergebung. Was einige in diesen Kreisen für Vergebung halten, ist schlichtweg Verdrängung: „Sprich nicht darüber, vergiss es, schäme dich, geh der Sache nicht auf den Grund, beurteile nichts, verurteile nichts, distanziere dich nicht, umarme den Täter (weil ja nur das wahre Vergebung wäre!)“. Das ist keine christliche Form echter Vergebung! Das ist eine Augen-Zu-Und-Durch-Mentalität.
    2. Schamkultur statt Schuldkultur. Diese besondere Gruppe ist vor ihrer Herkunft und Kultur zutiefst schamorientiert. Image ist alles, der Schein bestimmt das Sein, das Kollektiv statt Persönlichkeit und der eigentliche „Gott“, dem alle Opfer gebracht werden, heißt: „Was werden andere Menschen dazu sagen“. Schuldeingeständnis in der Öffentlichkeit (was es in diesem Fall bedeuten würde) bedeutet: Imageverlust, Identitätsverlust, Angst aus dem Kollektiv gestoßen zu werden, unendliche Scham und Schuldgefühle vor dem Gott Namens „Was werden andere Menschen dazu sagen“.
    3. Konfliktflucht statt Konfliktlösung. Dieser Punkt hat etwas mit 2 zu tun. Das übertriebene Harmoniebedürfnis (weil für´s Überleben im Kolletiv entscheidend), mündet in eine Harmoniesucht. Das höchste Gut einer solchen Kultur ist nicht „Wort und Wahrheit“, sondern „Schweigen und Frieden“. Es ist allerdings ein „trügerischer Friede“, kein Friede des Christus, in dem Liebe, Wahrheit und Freiheit regieren, sondern ein Scheinfriede, in dem Scham, Schmeichelei und Unterdrückung herrschen.
    4. Macht statt Vollmacht. An andere Stelle habe ich bereits ausführlich über die Mechanismen geistlichen Missbrauchs berichtet (s. unter DOWNLOADS). Leiter in solchen Systemen unterstehen einem „genetischen Zwang“ (ich weiß dass dieser Begriff heute gefährlich ist!, aber ich meine damit die DNA solcher Systeme), andere zu manipulieren, zu beherrschen und für ihre Zwecke auszunutzen. Man kann sich keine „Schwächen“ erlauben und schon gar nicht welche zugeben. Leiter sind immer stark, herrschen ohne „Fehl und Tadel“, sind über jeden Zweifel erhaben…, oder, oder sie werden selber Opfer des Systems und kommen unter dessen Räder. Öffentliche Buße über ein (offensichtlich gewordenes) Versagen… bedeutet hier den „öffentlichen Suizid“ zu begehen.
    5. Weltflucht statt Weltoffenheit. Aufgrund der Weltflucht und der damit einhergehenden Subkulturisierung einer religiösen Gemeinschaft kommt es zu dem, was ich die „Sanktifizierung des Kollektivlebens“ nenne. Was heißt das? Was weltlich und nicht weltlich, heilig und unheilig ist, wird sehr klar und unmissverständlich in den geschriebenen und ungeschrieben Gesetzen/Normen/Mythen dieser Gruppe definiert. Da allerdings der Bezug zur echten „Welt“ bewusst und gewollt verloren geht, kommt es unweigerlich dazu, dass alles „Heilig gesprochen“ wird, was innerhalb dieser religiösen Gemeinschaft passiert. Im Business-Deutsch heißt das: man wird betriebsblind! Daher wird „Recht und Unrecht“ neu und unabhängig von „der Welt“ definiert. Themen wie z. B.: Kleiderordnung, Stellung der Frau, sexueller Missbrauch, Geldgeschäfte und andere Themen werden daher nur „intern“ geregelt.

    Das kann vielleicht einigen von euch helfen, die Erwartungen nicht zu hoch zu schrauben. Ich hoffe allerdings, dass sich in Zukunft mutige Christen und integere Leiter finden lassen, die an diesem „System-Error“ arbeiten, um ihn zu beheben.

    Beste Grüße
    Jacob Wiebe

    • Hi Jaasch,
      weise Worte, obwohl die Wahrheit ganz schön weh tut!!!
      Leider wirst du sehr viel Widerstand bekommen, denn was du unter Punkt 5 beschrieben hast entfaltet seine volle Wirkung. „Betriebsblind“ ist: Blindheit für die eigne Blindheit, und somit für die Wahrheit. Das ist Erfahrung, die ich in leitenden Positionen in der Wirtschaft und in Gemeinden gesammelt habe.
      Um das mit einem Bild zu vergleichen, wenn du morgens in einem Kuhstall aufwachst, hast du nicht das leiseste Empfinden, dass es stinkt und du selber auch stinkst. Wenn du dann einen Spaziergang machst, fällt die beim Reinkommen für ein paar Minuten ein unangenehmer Geruch auf. Aber das du selber so riecht wirst du immer noch verleugnen. Erst wenn du raus gehst deine Kleidung ablegst, ein gründliches Bad nimmst und dich neu einkleidest, wirst du feststellen, wie unerträglich deine alte Kleidung riecht und der ganze Stall.
      Bin gefragt worden: Warum habe ich nicht gerochen, dass DAS Sch… ist? (sinngemäß).

      Ich glaube „Betriebsblindheit“ ist das, was Jesus der Gemeinde in Laodizea vorwirft.

      bb

    • an ep
      zum Stallvergleich:

      Womöglich waren das noch nicht mal echte Fenster, sondern aufgemalte, denn diese kann man schneller auswechseln.

      Ich freue mich für alle die weiden.

    • Aber in den konservativen Gemeinden hat die Leitung vehement von der Beteiligung an diesem Projekt abgeraten, womit sie starke Unzufriedeheit seitens der Einsteigungswilligen auf sich gezogen hat.

    • an Jaasch,

      so wie es sich liest, meinst Du die konservativen russlanddeutschen Gemeinden. Nach meiner Info sind die TXL-Geschäfte hauptsächlich gerade nicht von Menschen der in Deinem Kommentar umschriebenen Gruppe getätigt, sondern von den eher emergent neu orientierten Gruppe, nachdem diese ihre „Horizonterweiterung“ an einer Bibelschule bekommen haben. Gelenkte Anarchie könnte man das nenne. Hier korrelieren einige Dinge.

      Ich hoffe ich habe deinen Text falsch verstanden, in so einem Fall widerrufe ich meinen Kommentar.

    • Hallo A. H.,

      ich kenne keine „eher emergent neu orientierten Gruppe“ unter den Russlanddeutschen. Bitte um Hilfe und Orientierung! Welche Gruppen sollen das sein?

    • Die „Horizonterweiterung“ besteht meiner Ansicht nach, in der Regel darin, dass „der Stall Fenster bekommt“. In diesem „neuen Licht“ werden dann oft alte Gewohnheiten abgestaubt. Und der Mist wird noch gründlicher unter den Teppich gekehrt. Das ist dann richtig einladend! 😉
      Aber der Gestank bleibt weiter unbemerkt.
      Es gibt nur wenige, die „draußen auf der Weide“ leben. Ist ja viel zu gefährlich, unbequem und von wem soll man da gefüttert werden?

    • @“ich kenne keine „eher emergent neu orientierten Gruppe“ unter den Russlanddeutschen. Bitte um Hilfe und Orientierung! Welche Gruppen sollen das sein!“

      Treffer versenkt!!! Wenn die russlanddeutschen Gemeinden ohne Röcke und Tücher gleich denken Sie wären neu orientiert, dann ist spätestens zu dem Zeitpunkt klar, dass sich nichts verändert hat. Eine Subkultur in der jeder Angst vor der Ächtung hat.

    • an Jaasch:

      Lieber Jaasch, Du hast Deine Gruppe nicht benannt sondern umschrieben, in ähnlichem verkürzten Stil habe ich meine Gruppe umschrieben und nicht benannt. Was willst Du lesen, Namen. Ich habe in Deinem Text keine gefunden. Wenn wir unsere Texte nicht verstehen, sollten wir nicht weiter darüber schreiben.

      Alles Gute!

    • Ich freue mich über diesen neuen Aspekt in der Diskussion. Es wird wohl leider so kommen. Wer weiss jedoch, wofür dass alles gut war… Die von Dir angesprochenen Themen sind einige der wichtigsten Gründe für den bisherigen Misserfolg der russlanddeutschen Gemeinden im Hinblick auf die Mission in unserem eigenen Land. So viele Menschen, so viele Ressourcen und in all den Jahrzehnten sichtbarer Erfolg.

      Heinrich Löwen, der hier bereits mitdiskutierte, sprach vor einigen Jahren auf dem Forum russlanddeutscher Missiologie über die Rolle der Schuldkultur in russlanddeutschen Gemeinden. Hier der Link zur Ausarbeitung: http://www.russlanddeutschemissiologie.de/5.html

      Der nächste Vortrag im November findet in der KfO Gummersbach statt. Ein Musterbeispiel für eine missionarisch erfolgreiche Gemeinde, die sich der Nöte ihrer Stadt annimmt.

      Ich wünsche mir einen Aufbruch in diesem Sinne. Einer der bekanntesten russlanddeutschen Theologen sagte noch zu „Glanzzeiten“ der TXL zu mir: „Vielleicht möchte Gott einfach nur dass die Russlanddeutschen einmal richtig auf die Schnauze bekommen (gemeint war der vorhergesagte Zusammenbruch der TXL) und beginnen zu begeifen.“ Ob das ein prophetisches Wort war? Ich kann es mir gut vorstellen… Vielleicht begreifen wir alle ein wenig mehr in den nächsten Wochen und Monaten.

      Allen denen, die Gott lieben, wird auch diese Katastrophe zum Guten dienen. Wenn wir uns drauf einlassen… Möge es so sein!

    • Schön dass auch bekannte Theologen mal einige Dinge durchblicken.

      Einer der bekanntesten russlanddeutschen Teologen sagte einmal, dass prophetisches Reden schon eine logische Schlußfolgerung sein kann.
      Es könnte sein, wenn man das Zitat “ auf die Schnauze“ usw. mitberücksichtigt, dass es hier um ein und denselben Theologen handelt. Wenn nicht, ist auch nicht schlimm.

      Die Propheten saßen vor allen Dingen bei den Verbraucherzentralen und in profissionellen wirtschaftlichen Berufen. Diese Propheten hatten das Ergebnis vorher gewußt (bzw. Recht gehabt). Unsere bekannten Theologen-Propheten haben eigentlich die „Botschaft“ in die „Gemeinde“ getragen, die eine Lüge war.

      Wer nicht sieht was Gott bereits gezeigt hat, wird nach wie vor auf „Propheten“ reinfallen.

      „Glanzvolle Zeiten“ hatte TXL nie, außer jemand hat es so empfunden, weil er ein Teil seines Geldes als Lohn für nicht geleistete Arbeit erhalten hat.

    • Ich muss mich korrigieren. Es ist natürlich die Rolle der Schamkultur in russlanddeutschen Gemeinden, die ich meinte, und nicht die der Schuldkultur.

    • „jaasch | Do., 9. September 2010 um 21:58:15 |
      OK, beweise2, Du sprachst von irgendwelchen Beweisen. Kannst Du sie mir bitte per Mail zusenden. Danke!

      Ich höre inzwischen von dramatischen Vorgängen in einigen Gemeinden. Es wird aufgearbeitet und mit Leuten von TXL disziplinarisch gearbeitet. Wünsche allen, die nun Entscheidungen treffen müssen, viel Mut & Weisheit & Wahrhaftigkeit & Gnade!“

      was denn nun? wird aufgearbeitet oder nicht?

    • Freunde,

      meine kurze Einschätzung. Lasst uns bitte den Begriff „konservativ“ aus der Diskussion lassen. Das hilft uns nicht weiter. Jeder versteht etwas anderes darunter. Was für den einen konservativ ist, ist für den anderen schon ein Bein in der Hölle usw. Der Begriff wird seit Jahren unscharf gebraucht.

      Konzentrieren wir uns lieber auf die einzelnen Beschreibungen der Situation, die Jacob aufführt. Die sind übergreifend. Es gibt diese Verhältnisse in Gemeinden jeder Färbung. Wenn wir Jacobs Beschreibungen mal etwas reflektieren und auf die Gemeinden in unserem Umfeld anwenden, werden wir feststellen dass FAST alle (natürlich nicht alle) russlanddeutschen Gemeinden – (auch da müsste man sicher genauer eingrenzen, was nun eine russlanddeutsche ist; evtl. kann man aber auch darauf verzichten, weil die meisten ja missionarisch gar nicht sonderlich erfolgreich sind, daher auch kaum „hiesige“ Mitglieder haben, die die Gemeinde gravierend prägen könnten) – genau so sind, wie Jacob sie beschrieben hat. Es steckt in der systemischen DNA dieser Gemeinden. Es ist ein Erbe. Ich behaupte i.d.R. sogar gut gemeint und dennoch am Ziel vorbei und eben sehr häufig auch missbräuchlich. Manchmal tun mir diese Leiter sogar leid, weil der Rest der Gemeinde von Ihnen etwas erwartet, was kein Leiter leisten kann: unfehlbar sein, also genau das was alle anderen nicht erfüllen können. Aber einer muss es hinbekommen, sonst müsste man eingestehen dass etwas gravierendes nicht passt. Das ist keine leichte Bürde für einen Leiter!

      Habt Ihr andere Erfahrungen? Ich leider nicht…

    • @jacob so ist es
      zum Thema „Schaden fuer den Reich Gottes“ hier im Blog meine Gedanken: es wird alles erschuettert in den letzten Tagen und diese Geschichte gehoert wohl auch dazu. „Spreu vom Weizen wird getrennt“ und ich meine nicht Menschen dabei sondern der Muell in unserem „Glauben“. Jetzt koennen wir uns pruefen ob wir uns an Jesus gebunden haben oder an Gemeinde/Menschen/etc. Sind wir an Jesus gebunden wird das unseren Glauben nicht erschuettern. Haben wir uns an was anderes gebunden werden Zweifel kommen. Wir koennen uns pruefen und unseren Blick neu ausrichten. Ich will naeher zu Jesus kommen will mehr seine Stimme hoeren will sehen wer zu mir spricht, das heisst welcher Geist steht hinter dieser Person. Wir koennen nicht alle allwissend sein und Vertrauen ist wichtig. Die Frage ist nur in wen. Denn ich kann nicht mal mir selber vertrauen… also
      LG Lydia

    • kann ich nur unterstreichen, schwester: Gottes Wille geschehe! und alle die im wahren Glauben an Gott für TXL gebetet haben, werden auch nach der Insolvenzankündigung kein Schiffbruch im Glauben erleiden! Wer sein Vertrauen auf Menschen und Systeme baut, wird zwangsläufig enttäuscht werden, da alles was menschlich ist vorher oder nachher versagt…deswegen soll unser Fazit aus dieser Geschichte sein: JESUS IST MEIN LEBEN!
      „Gesegnet ist der Mann, der auf den HERRN vertraut und dessen Zuversicht der HERR geworden ist! 8Denn er wird sein wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und seine Wurzeln zu den Bächen ausstreckt. Er fürchtet die Hitze nicht, wenn sie kommt, sondern seine Blätter bleiben grün; auch in einem dürren Jahr braucht er sich nicht zu sorgen, und er hört nicht auf, Frucht zu bringen.“ Jer. 17,7-8
      http://www.tangle.com/view_video?viewkey=69e8c2aa22913a0d91b2

    • So sehe ich das auch – mittlerweile.
      Bin über den vision-c.de-Link auf das Buch „So You Don’t Want to Go to Church Anymore“ gestoßen (Danke dafür!) und es beginnt meine ganze Einstellung zu Kirche und Gemeinde zu verändern und hat Potenzial, dies sogar mit meinem Leben zu tun.

      In dem Buch rechnet Wayne Jacobsen mit „evangelikalen Irrlehren“ ab (meine eigene Wortwahl). Ich habe vor in Zukunft einiges über dieses Buch auf meinem Blog zu schreiben.

    • Hi Jaschi,

      ist deine „Gemeindeanalyse“ eine prophezeiung? über welche gemeinden redest du in diesem fall? alle, die sich vertraxelt haben lassen, oder ist das ein aroundkick an alle russlanddeutschen gemeinden? in was für eine Gemeinde gehst du?

      gruß vom michel

  8. Das ist hier „Ablästern 2.0“. Einfach mal eine andere Art zu lästern. Ich hoffe ihr werden damit glücklich, aber Probleme löst es keine.

    • Hallo newgen, willkommen im Club! Ich freue mich, dass mit Dir noch ein Lästermaul dazugekommen ist 😉

      Wie oberflächlich muss man sein, um sich selbst auch wirklich kein Stück zu reflektieren…

  9. sehr sehr spannend,

    was ich allerdings vermisse, was ist mit den anderen geistlichen leiter, die haben alle mitgemachen.
    wie zbspl. W.D, oder A.R.

    Die können weitermachen wie bisher, alle Mittel sind recht um an Geld ran zu kommen.

  10. Lieber Michael,

    Ich verstehe, was du sagen willst mit den vielen Bibelstellen, das wir nicht richten sollen usw. Das liegt mir auch fern es zu tun. Aber das ganze ist noch etwas komplizierter als es schon ist.

    Was ist mit den Menschen, die Jesus nicht kennen und mitbekommen was hier geschehen ist, was sollen sie damit anfangen. Wir sollten Vorbilder sein, Nachahmer Christi. Als Jesus auf der Erde war hat er so etwas nicht vorgelebt. Er lehrt dass wir zufrieden, demütig, bescheiden sein sollen.
    Einmal mehr haben die Nichtchristen Recht über uns Christen die Köpfe zu schütteln. Wie wir auch Reden der Schaden ist entstanden, viele Menschen haben ihr Geld und teilweise ihre Arbeitsstelle verloren und es tut mir für die Betroffenen sehr leid. Nur wenn ich das von der Ewigkeit her betrachte scheint es mir das kleinere Übel zu sein. Schulden zu haben ist nicht ganz so schlimm aber was ist mit den Menschen, die vielleicht z.Z. offen für das Evangelium waren, jetzt aber enttäuscht wurden, weil sie dies alles mitbekommen haben und Jesus wieder den Rücken zugewandt haben. Wer will das alles verantworten, oder wer kann es verantworten. Auch wir anderen die wir damit nichts zu tun haben werden in den selben Topf geworfen. Ich höre die ersten schon sagen: Was sind das für Christen und die wollen uns sagen das Jesus sie froh und frei macht, das Jesus alleine genügt.

    Ich habe in der Verwandschaft viele Nichtchristen und meine Schwester hat es auch schon mitbekommen, das ganze macht es mir persönlich nicht leichter ihr zu erklären, dass wir Christen glücklich und zufrieden sind mit dem was wir haben, weil Jesus unserem Leben einen Sinn und ein Ziel gibt.

    Können uns die Menschen das überhaupt noch abkaufen, nach dieser ganzen Geschichte, ich hoffe ja!

    Was ist mit den jungen Christen, die auf die Älteren Geschwister als Vorbilder heraufgeschaut haben und ihnen vertraut haben, werden nicht auch diese enttäuscht werden und vielleicht Schiffbruch im Glauben erleiden. Ich hoffe nicht.

    Ich höre schon von ersten Pärchen, die zum Bibelseminar Bonn gehen wollten und sich das durch diese Anlage finanzieren wollten. Sie können nicht mehr zur Bibelschule, weil sie das nicht mehr bezahlen können. Das tut mir persönlich sehr leid und noch vieles mehr.

    Aber meine Hoffnung ist, dass wir daraus lernen und Gott uns unsere Fehler und Sünden vergibt und das glattbügelt, was wir verdorben habe.

    Wünsche allen Gottes Segen

    • traxel hat bis 1997 mit gewaschenem geld Bibelseminar Bonn finanzirt
      das geld stammt aus ölgescheften mit Виктор Палий
      in 90-e in sibirien arbeiter hatten monaten lang kein lohn bekommen nichts zu essen gehabt und mit diesem geld wurde Bibelseminar Bonn finanzirt . ist das nicht eine schande, greuel vorm Gott

      Как пишет „Коммерсант, Процесс в Нижневартовске проходил в закрытом режиме, и поэтому судебная коллегия объявила вчера лишь вводную и резолютивную части приговора. Суд признал господина Палия виновным в крупном хищении (ст. 160, ч. 3 УК РФ), приговорил за это к шести годам лишения свободы, однако освободил от наказания в связи с истечением по этой статье полгода назад десятилетнего срока давности. Вместе с тем по ч. 3 ст. 174 (легализация преступных доходов в крупном размере) срок давности еще не истек, и господин Палий был приговорен по ней к семи годам лишения свободы (гособвинитель Генпрокуратуры Сергей Дубинский просил на два года больше). Суд также постановил, что осужденный должен компенсировать потерпевшему ННГ причиненный ущерб на сумму более 1 млрд 20 млн руб.

  11. Witjka schreibt:
    „Angenommen TXL würde noch 3 Jahre weiter funktionieren, Bilanzen offenlegen, die Mitarbeiter hätten weiterhin ihr Gehalt, wir würden nichts von Insolvenz oder ähnlichem hören……alles Positiv wie am Anfang…….

    DANN VERSICHERE ICH EUCH !!!!!!würden hier die Kritiker die das MUNDWERK so voll nehmen und mit unbelegten Vermutungen den Staub aufwirbeln……. AUCH EINSTEIGEN……..PUNKT.“

    Das lernen Kinder ja schon: Wenn das Wörtchen „wenn“ nicht wär, wär ich heute Millionär.
    Und positiv war von Anfang an nichts. Es gab schon immer viel Kritik aus christlichen und nichtchristlichen Kreisen, viel Skepsis und Indizien, nur nichts Handfestes.
    Es kommt auch nicht in meinen Kopf rein, dass es noch Leute gibt, die meinen der Sache noch irgendetwas Gutes abgewinnen zu müssen.

    TXL funktioniert nicht. Und wird auch nie dazu in der Lage sein.

  12. Wash one another’s feet—John 13:14.
    Love one another—John 13:3; 15:12, 17; Romans 13:8; I Peter 1:22; I John 3:11, 23; 4:7, 11.
    In honor preferring one another—Romans 12:10.
    Don’t judge one another—Romans 14:13.
    Receive one another—Romans 15:7.
    Salute one another—Romans 16:16.*
    Greet one another—I Cor. 16:20, II Cor. 13:12, I Peter 5:14.
    Serve one another—Gal. 5:13.
    Don’t provoke one another or envy one another—Gal. 5:26.
    Bear one another’s burdens—Gal. 6:2.
    Forbear one another in love—Eph. 4:2, Col. 3:13.
    Forgive one another—Eph. 4:32, Col. 3:13.
    Teach and admonish one another with song—Col. 3:16.
    Comfort one another—I Thess. 4:18.
    Edify one another—I Thess. 5:11.
    Exhort one another— Heb. 3:13; 10:25.
    Consider one another to provoke unto love and good works—Heb. 10:24.

  13. Hmm, die Beweise bleiben aus?!
    Das interessiert uns doch alle brennend. Worauf wartest Du, anonym?
    Ich habe dir meine Mailadresse schon geschickt.

  14. Ausser den sogenannten 400€ Joblern, die für 10 000€ eingesetzten Kapital die 400€ monatlich bekamen, ohne der Firma TXL eine Gegenleistung zu bringen, gab es ja noch Vollzeitmitarbeiter, die (wenn meine Informationen stimmen) 50 000€ einzahlten, Schulungen mitmachten, mit realem oder größtenteils mit demogeld handelten und dafür monatlich 5 000€ kassierten.
    Nehmen wir mal an, es gibt tatsächlich eine Geldanlage, die dauerhaft 120% Rendite bringt, die von zwei Vermittlern angeboten wird. Vermittler Paul verspricht für 10 000€ eine monatliche Zahlung von 1 000€, das Kapital muß bei ihm monatlich 10% bringen, am Jahresende bekommt der Anleger 12 000€ Zinsen plus 10 000€ eingesetztes Kapital. Vermittler Peter verspricht dem Anleger auch 22 000€, aber die gesamte Summe wird erst am Jahresende ausgezahlt. Dafür muss Peter eine Rendite von monatlich nur ca 6,8% Rendite erwirtschaften:
    Januar 10 000€ x 106,8% = 10 680€
    Februar 10 680€ x 106,8% = 11 406€
    März 11 406€ x 106,8% = 12 181€
    April 12 181€ x 106,8% = 13 009€
    Mai 13 009€ x 106,8% = 13 893€
    Juni 13 893€ x 106,8% = 14 837€
    Juli 14 837€ x 106,8% = 15 846€
    August 15 846€ x 106,8% = 16 923€
    September 16 923€ x 106,8% = 18 073€
    Oktober 18 073€ x 106,8% = 19 302€
    November 19 302€ x 106,8% = 20 614€
    Dezember 20 614€ x 106,8% = 22 016€
    Damit wollte ich nur nochmal zeigen, dass Jahreszins nicht Monatszins x 12 ist, und Monatszins nicht Jahreszins durch 12 ist. Wenn wir von Zinsen sprechen, meinen wir fast immer den nominalen Jahreszinssatz, und der beträgt bei Vermittler Peter 120%, bei Vermittler Paul aber 214%. Da die Fa TXL laufend neue Darlehen aufgenommen hat, muß man diese Metode anwenden, denn jeder Mitarbeiter könnte ja theoretisch sein „Gehalt“ wiederanlegen und dafür wieder 10% monatlich erwarten, um am Jahresende alles auf einmal zu bekommen.

    • Hallo, nette Rechenmethode. So hört sich der zu erzielende Gewinn nicht so hoch an. Aber finde mal ne Bank, die dir 6,8% im Jahr verspricht. Und dein Peter will das mal gerade so in einem Monat machen 😉

    • unabhängig der Tatsache, ob einmal im Jahr oder monatliche Auszahlung. Die einmalige Auszahlung ist bereits utopisch. Die monatliche ist der Diskussion noch nicht mal würdig.

    • Wenn ich mir das hier durchlese da muss ich doch immer wieder staunen. Ich bin schon seit mehr als 10 Jahren Trader und ich kenne einige Profis, aber selbst die können mir nicht jeden Monat 6,8% Rendite versprechen. Das ist unmöglich. Da kann man Handelssysteme einbauen die Verlustrisiko minimieren usw. So eine Rendite zu garantieren ist einfach unmöglich. Es gibt immer Monate in denen man nichts verdient, weil der Markt gegen den Erwartungen läuft. Ihr braucht da gar nicht rumrechnen.

    • Genau das habe ich ja Anfangs auch gesagt, dass nicht einmal eine Rendite von 20% im Jahr realistisch ist, geschweige denn 10% oder auch nur 4% im Monat, was ja TXL versprochen hat. Das Beispiel habe ich nur gebracht, um zu zeigen, dass 4% monatlich im Jahr mehr als 48% ergeben und 10% monatlich im Jahr viel mehr als 120% ausmachen.

  15. hi,
    Frage: stimmt es dass txl 51 von 100euro an gemeinnützige organisationen einsetzt? Und dass 49 von 100 euro sein privatvermögen ist? Wenn ja, wo ist dann das problem wenigsten die 49 euro von txl zu holen? Diese sind ja vermutlich nicht weg! Korrigiert mich wenn ich falsch denke.

    • Es gab nie Gewinne. Zumindest keine die erwähnenswert wären.
      Eher große Verluste! Somit wurde zu keinem Zeitpunkt gespendet!!!

      Da hier mehrere Leute „anonym“ nutzen, weiche ich auf den anderen Nick aus.

    • OK, beweise2, Du sprachst von irgendwelchen Beweisen. Kannst Du sie mir bitte per Mail zusenden. Danke!

      Ich höre inzwischen von dramatischen Vorgängen in einigen Gemeinden. Es wird aufgearbeitet und mit Leuten von TXL disziplinarisch gearbeitet. Wünsche allen, die nun Entscheidungen treffen müssen, viel Mut & Weisheit & Wahrhaftigkeit & Gnade!

    • Der Kerl oder auch die Dame war noch nie glaubwürdig. Ich klinke mich aus, hier wird nur von Geiern rumgeeiert. Man weiß nicht, was man glauben soll; und daher apelliere ich an meinen eigenen Verstand, der ziemlich gut ausgebildet ist. Meinen Eltern sei Dank!

  16. An alle Mitarbeiter und Anleger die behaupten, dass nur die TXL Business Academy insolvent ist und die Capital Management ja noch das Kapital hat.

    Diese Hoffnung muss ich euch nehmen. Wer einigermaßen gut rechnen kann würde zu dem selben Ergebniss kommen. Die Gehaltskosten bei ca. 750 Mitarbeitern sind wahnsinnig hoch. Wenn man dann die Gesamtsumme der Gehaltskosten zusammenrechnet, dann wird man ungefähr auf die Summe der eingezahlten Darlehen kommen. (Diese Zahlen kenne ich – werde sie aber noch für mich behalten.)

    P.T. war, wie hier schon erwähnt immer der Ansicht, dass er alles offenlegen würde… dieses hat er aber nie getan. Den Entscheidungsträgern im Unternehmen (gibt es diese überhaupt) liegen immer noch keine Zahlen aus dem Jahre 2010 vor, obwohl die Staatsanwaltschaft diese angefordert hat. Wenn man Gewinn gemacht hätte – würde man die Zahlen veröffentlichen – oder?
    Desweiteren weiß ich, dass die eingezahlen Nachrangdarlehen fast 1 zu 1 zum bezahlen der Gehälter genutzt wurden. Natürlichen kommen noch Nebenkosten wie Miete, PKW, Hardware usw. dazu. Naja und noch die ein oder andere kleine Überweisung zum Brooker um dort wieder das Konto aufzustocken.

    Nicht umsonst hat ein naher Verwandter von P.T., der bei TXL eingestellt war (von Beruf Steuerberater) das Handtuch in dem Unternehmen geworfen und das sinkende Boot verlassen. Diese Person hatte noch den meisten einblick und konnte doch nix sehen, weil P.T. die ergebnisse aus dem Devisenhandel immer für sich behielt. Der Mitarbeiter hat aus der vorgehensweise für sich Schlüße gezogenund das sinkende Boot verlassen. Ich habe Respekt vor dieser Entscheidung. Und nicht dass das hier jemand falsch versteht – ich spreche nur positiv über diese Person!

    Jeder des gegelaubt hat, dass das Geld noch da ist, der sollte ganz genau drüber nachdenken, was hier wirklich sache ist.
    Das hier sind auch keine Behauptungen sondern belegbare Fakten.

    Ich wünsche einem jeden, der dieses Forum verfolgt, und einem jeden sonst wie betroffenen direkt oder indirekt, dass er die richtigen Schlüße für sein Leben zieht.

    • Ähhhmmmm, 750 Mitarbeiter können jeweils 1000€/Monat verdienen, oder vielleicht auch 5000€/Monat. Vielleicht sind sie aber auch nur auf 400€ Basis eingestellt und verdienen eben nur diese 400 oder auch nur 200€ im Monat. Dazu kommt dann natürlich noch der AG Anteil. Aber pauschal kann doch niemand schätzen was die 750 Mitarbeiter gekostet haben. Oder hast du da nähere Infos, wieviele Mitarbeiter zu welchen Gehältern eingestellt waren? Den Kostenblock würde ich mir sehr gerne mal errechnen.

    • Die Bruttogehälter lagen nach meinen Informationen im Juni 2010 bei ca. 1.250.000 €.
      Dazu kämen die von dir erwähnten zusätzlichen Kosten.

      Allerdings kann man die Summe natürlich nicht x12 nehmen. Das Personal ist ja kontinuierlich angewachsen.

      Nähere Angaben dürfte man im Forum denke ich nicht machen!

    • Wenn das alles keine Behauptungen sind, sondern belegbare Fakten: Wieso belegst du diese Fakten dann nicht? Wovor hast du Angst?

      Du hättest auch genauso deine Finger von der Tastatur weg lassen können; denn irgendwelche Dinge in den Raum stellen, die nicht belegt werden, sind genau so viel wert wie ein Vakuum, nämlich: nichts!

      Dies gilt auch für andere Blogger, die jedwede Behauptungen aufstellen und Menschen in Sachverhalte mit hinein ziehen, die gar nicht stimmen.

      Nur ein paar wenige haben wirklich informative Fakten weitergegeben. Dazu gehören die Personen, die scheinbar selbst Ahnung vom Devisenhandel haben, und die Personen, die ihre Behauptungen weitgehend mit Links belegt haben, wie z.B. Witjka, wobei dieser auch ein wenig und das dann auch sehr gerne spekuliert und vermutet, aber auch darauf hinweist.

      Alle anderen sind für mich Geier, die dann vom Himmel herabstürzen, wenn man sich nicht mehr zu verteidigen vermag. Aber Vorsicht: Wenn man sich dennoch noch verteidigen kann und dies auch noch geschieht, dann fliegen die Geier mit ihren unbelegbaren Behauptungen davon, ohne ein Wort der Entschuldigung von sich zu geben.

    • Wovor ich Angst habe?
      Vor rechtlichen Schritten seitens TXL!

      Ich habe leider keinen link auf irgend eine Homepage oder sonstwie, aber ich versichere, dass ich die Sachen schwarz auf weiss vorliegen habe.

      Alternativ können die Unterlagen auch unter folgender e-mail adresse angefordert werden:

      beweise2@web.de

    • Wo liegt der Unterschied die Sachen online zu stellen im Gegensatz zum Versenden per E-Mail? Man könnte dich genauso rechtlich belangen.

      Angesichts der Tatsache, dass du eh anonym kommentierst, ist es auch nur per IP-Adresse möglich herauszufinden, wer du bist. Ob sich TXL die Mühe macht und bei der Staatsanwaltschaft bzw. dem Gericht einen Antrag stellt und dieser noch stattgegeben wird?

      Um dies zu umgehen könntest du auch eine Webseite benutzen, welche dir eine fremde IP-Adresse zuordnet. Anschließend einfach die Bilder/Dateien auf einem Server hochladen und hier verlinken. Namen und andere Informationen, die nicht herausgegeben werden dürfen, könntest du auch schwärzen.

      Aber unter dem Deckmantel „Angst vor rechtlichen Schritten“ Behauptungen durch Belege nicht zu Fakten zu machen, halte ich für schwach.

      Man könnte dich übrigens auch schon alleine für die Behauptungen rechtlich belangen, wenn diese sich nicht als wahr erweisen. Aber bitte. Wer macht sich schon die Mühe herauszufinden, wer du bist? Das ist hier keine Staatsaffäre von Barack Obama.

    • @anonym

      aufeinmal Kritik auch von dir ? Anhand deiner kommentare weiter unter hatte ich den Eindruck du stehst hinter TXL… Kann mich auch irren ?

      @HÄ

      richtig ! wenn ich spekuliere muss ich das dazusagen , wenn ich fakten liefere dann Bitte mit link oder Anhang , alles andere ist humbuk und aus der Luft gegriffen. Dieser Blog soll dazu dienen zu informieren statt Fakten mit Unwahrheit zu vermischen.

    • seid wann interessiert es hier wen, was fakten sind? bis jetzt wurde alles dankend geglaubt, was gegen txl sprach… ihr seid komisch.

    • wen es noch interessiert hier sind noch ein paar Links zu P.T. die belegen dass er nicht nur dreckige Geschäfte gemacht hat, sondern auch gutes getan hat. z.b. den Sport in der eh. UDSSR gefördert hat. Die Traxel group hat mehrere Marken wie NEWTRAX oder MARK WORDS gegründet um meistens Bekleidung , Schuhe, Koffer, Taschen in Asien herzustellen und dann vorrangig in der eh. UDSSR zu vertreiben.

      http://www.trademarkia.com/company-traxel-intertrade-inc-1257609-page-1-2

      diese Marketingfirma hat denen damals geholfen:
      http://www.mcadamsgroup.com/expertise/flashvideoradio-and-broadcast/the-traxel-corp/

      ist belanglos: Pauls wishliste bei AMAZON:
      http://www.amazon.com/gp/pdp/profile/A23MKHB1GPUH4Y

      Im Grunde tut er mir Leid und in solchen Zeiten gilt mein Gebet auch P.T. Ich vermute schon dass dies alles so geplant war, seine Motive und den wirklichen Beweggrund kann ich nur erahnen. Was ist der eigentliche Grund für das alles ?
      . Schade ist nur dass ein grosser Schaden entstanden ist. Im Moment zweifel ich daran ob das zu reparieren ist ?

      Kameraden eine Sache noch :

      Angenommen TXL würde noch 3 Jahre weiter funktionieren, Bilanzen offenlegen, die Mitarbeiter hätten weiterhin ihr Gehalt, wir würden nichts von Insolvenz oder ähnlichem hören……alles Positiv wie am Anfang…….

      DANN VERSICHERE ICH EUCH !!!!!!würden hier die Kritiker die das MUNDWERK so voll nehmen und mit unbelegten Vermutungen den Staub aufwirbeln……. AUCH EINSTEIGEN……..PUNKT.

    • Witjka: „Angenommen wenn die Firma weitermachen würde“. Ich hatte schon viele solche dubiosen Angebote. Und hatte andere Leute immer wieder von solchen Angeboten abgeraten. Es waren auch Angebote von Bekannten bei denen es Jahrelang gut ging. Ich sage euch egal wer daher kommt: Auf dieser Welt bekommt ihr nichts geschenkt, das sollt ihr euch merken. Diese Welt ist nur noch bösartig. Überall wird nur gelogen und betrogen. Und wenn wir Gottes Kinder sind. Jesus hat gesagt: Mein Vater sorgt sich um die Vögel unter dem Himmel und die brauchen sich um nichts kümmern um wie viel mehr würde er sich um seine Kinder sorgen!!

    • Artur: Und wenn wir Gottes Kinder sind. Jesus hat gesagt: Mein Vater sorgt sich um die Vögel unter dem Himmel und die brauchen sich um nichts kümmern um wie viel mehr würde er sich um seine Kinder sorgen!!

      Sitzt du irgendwo auf einem Feld und lässt dich von Raben versorgen?
      Der angeführte Vers ist ja schön und gut, nur sollten einige hier bei ihren zitierten Versen gründlich über ihre Hermeneutik nachdenken.
      Wenn du diesen Vers tatsächlich ernst nimmst – worüber machst du dir dann sorgen? Selbst wenn uns in dieser Situation ungerechtes widerfahren sein sollte – Gott wird sich doch um seine Kinder kümmern.
      Und ich sage das nicht aus einem einfachen Standpunkt heraus, denn ich bin auch ein Betroffener.

      Sehen wir lieber zu, dass wir nicht zu weit mit unseren Anschuldigungen gehen. Ich glaube nämlich, dass sich jetzt schon viele eines Tages entschuldigen und sich für ihre Äußerungen rechtfertigen müssen.

      Ein guter Mensch bringt Gutes hervor, weil sein Herz mit Gutem erfüllt ist. Ein böser Mensch dagegen bringt Böses hervor, weil sein Herz mit Bösem erfüllt ist. 36 Ich sage euch: Am Tag des Gerichts werden die Menschen Rechenschaft ablegen müssen über jedes unnütze Wort, das sie geredet haben. 37 Denn aufgrund deiner Worte wirst du freigesprochen werden, und aufgrund deiner Worte wirst du verurteilt werden.«

    • @ Artur

      ich geb dir recht es gibt oder gab viele solcher dubiosen Anlageprodukte…
      und das mit den Gewinnversprechen sehe ich auch so wie du, Versprechen kann es keiner wenn er ehrlich ist.

      Aber würde das stimmen was von Anfang an von TXL versichert wurde, ( ich meine Konkret dass die Provisionen( Comissions) die TXL vom Broker bekommt, dazu verwendet werden um das Risiko zu minimieren und selbst bei einem Totalverlust das Geld abgesichert wäre, so wurde doch beworben, darüberhinaus wurde immer hinzugefügt dass Paul sooo Vermögend sein soll, selbst wenn etwas schief läuft mit TXL ist es allein dadurch abgesichert) , dann würde es funktionieren, selbst mit diesen Gewinn-Erwartungen. Das könnte ich jedem Zweifler „BEWEISEN “ zu müsste man sich treffen .

      Hierzu müsste man etwas weiter ausholen …und Um das zu Verstehen muss man hinter die Kulissen von Devisenmarkt sehen , wie Funktionieren Broker ,wo ist der unterscheid zwischen Market Maker und ECN – Broker , was ist STP , wie verdient der Broker mehr Geld mit Commisions als durch Kurs-Gewinne, warum bieten die Broker Klein-Konten schon ab 1,000 € an , warum sind Market Maker Broker dran interessiert dass der Kunde verliert, wieviel Provision kassiert der Broker , Wer sind die BIG Player in diesem Markt ??? usw, usw. Am Devisenmarkt selbst scheitert es nicht , es scheitert am Menschen der versucht in diesem Markt Gewinne zu erzielen.

      und hier gebe ich Edgar recht „ein guter Mensch brint gutes hervor… usw…

      Allein meine Meinung : es ist nicht gescheitert wegen hoher Gewinn-Erwartung oder gar dem Devisenmarkt. Es ist wegen falscher Motive gescheitert, deshalb hab ich „versucht“ herauszufinden wer dieser Mann in wirklichkeit ist oder was er in der Vergangenheit schon alles gemacht hat.

      שָׁלוֹם עֲלֵיכֶם

    • @Edgar. Es gibt immer noch Menschen die bei so einer dubiosen Anlage investiert haben und den Fehler einfach nicht zugestehen wollen. Wie ich schon vorher bereits erwähnt hatte. Bei dieser Anlage hat doch jeder erstmal an sein Portmonnaie gedacht. Hier schreiben nämlich einige dass Sie für den Herrn was gutes machen wollten..(und nebenbei noch ein gutes Geschäft für sich). Sowas passt in meinen Augen überhaupt nicht rein.
      „Sitzt du irgendwo auf einem Feld und lässt dich von Raben versorgen?“
      Nein ich sitze nicht irgendwo auf dem Feld aber was ich damit sagen wollte wir sollten mehr auf Gott vertrauen und er wird uns auch vor solchen dubiösen Geldanlagen schützen.

    • @anonym:
      all diese Infos habe ich auch, jedoch nicht schwarz auf weiss. Hut ab vor anonym! Den Mitarbeiter, der das sinkende Schiff verließ, kenne ich auch! Respekt auch vor dessen Entscheidung! Aber dies müsste doch dem letzten Verfechter von TXL nun umstimmen! Der engste Verwandte von P.T. ist weg, weil nur gelogen und verschwiegen wurde! Das muss nun genügen!

    • Auf die frage wer dieser Verwandte denn ist, werde ich nicht antworten, wer diese Person ist.

      Aber das kann jeder selber rausfinden – ist super einfach.

      Soweit ich weiß ist die Person der einzige Steuerberater bei TXl gewesen.

    • Es hat sich schon erwiesen, dass du Informationen hattest, die nicht wahr waren. Sehr toll, dass deine Informationen wahr sind, vor allem weil sie nicht schwarz auf weiss vorhanden sind.

    • Antwort an HÄ?:

      kannst du mir die Anleitung an beweise2@web.de senden, wie ich die Daten irgendwo online einstellen kann. Werde das dann machen.

      Zumindest für den Anfang einen ersten Beweis liefern.

    • Anonym…..das hätte ich nicht gedacht! Bin erleichtert und erschüttert. Äußerst interessant! Also endlich mal einer, der nicht nur labert!! Nehmt euch ein Beispiel ihr Schwätzer!!!

    • Ihr solltet vielleicht geschickterweise nicht alle eure emailadressen hier posten?!!

      Ich schreibe die neue dafür gemachte adresse an und fertig!!

  17. Hallo liebe Freunde und Betroffene,

    ein guter Freund von mir arbeitet seit geraumer Zeit mit einem Anwalt zusammen, der bereits erfahren und erfolgreich auf dem hier geschilderten Gebiet ist. Falls jemand einen solchen Anwalt benötigen sollte, hier seine Kontaktdaten:

    Kanzlei Christian Schürmann
    Strittmatt 76
    D- 79733 Görwihl

    Telefon: 07754 / 929458
    Fax: 07754 / 929459
    E-Mail: mail@ra-schuermann.eu
    Internet: http://www.ra-schuermann.eu

    Bürozeiten:
    Di.-Do. 10:00 – 12:00 Uhr
    15:00 – 17:00 Uhr

    PS: Ich bekomme für diesen Hinweis weder eine Werbepauschale noch irgend eine Provision und wünsche jedem Betroffenen eine faire Chance, das nun verlorene Kapital wieder zu erlangen. Viel Erfolg!

  18. Was ich schade finde ist, dass
    1. Gottes Name gelästert wird durch die ganze Story
    2. Die Sorge ums Geld uns Christen schwach macht

    Wenn man anschaut wie unser Herr über Geld redete wird so viel Diskussion nicht nötig sein!

    Hat Gott kein Geld? Braucht er TXL oder Ähnliches?
    Was wird am Ende zählen?
    Oh ich glaube wir spinnen! Uns geht es doch viel zu gut…

    • Bei dem Geschäft hat doch jeder erstmal an sich Gedacht. Es kann mir keiner erzählen dass an erster Stelle bei dem Geschäft Gott stand. Stünde Gott an 1.ter Stelle würde man das Geld eher spenden.Wir sollten vielleicht unsere Materiellen Vorstellungen/Bedürfnisse beiseite lassen und unseren Glauben prüfen. Meiner Meinung nach war das eine Prüfung von Gott. Sonst hätte er das nicht zugelassen. Wenn wir Jesus nachfolgen wollen müssen wir von dem Materiellen loslassen und uns mehr auf das was Jesus sagt besinnen. Jesus hat gesagt ihr sollt lieber Schätze im Himmel sammeln als hier auf Erden. Wenn ich einige Gemeindemitglieder sehe wie sie ihre Häuser bauen und welche Autos sie fahren dann muss ich schon öfters darüber nachdenken welche Prioritäten wir setzen. Wenn hier Leute schreiben das sie was Gutes für Gott tuen wollten. Tut mir leid aber das kaufe ich den Leuten einfach nicht ab, und die sollten sich mal selber prüfen.

    • @ Artur
      meine volle Unterstützung!

      Anhand von Bewertungen deines Beitrages (ca. 50/50) und von Themen der anderen Postings kann man beobachten (leider) wie viele immer noch blind für DAS EIGENTLICHE in dieser Geschichte sind.

      Wir müssen endlich verstehen, nicht nur durch diese Geschichte, dem HERR zu vertrauen und ALLES ablehnen, was nicht von IHM ist.

    • Hallo Artur und Andreas,

      es sind diese Eure Kommentare, die so überflüssig und alles andere als geistreich sind. Ihr klingt so selbstgefällig. Was wisst ihr über meine Motivation oder die der anderen hundert Mitabeiter. Wer gibt Euch das Recht, so pauschal zu urteilen und zu richten. „Wer meint, er stehe fest, der gebe Acht, dass er nicht fällt“ (Korinther). Wenn ich solche und andere Beiträge dieser Art lese, glaube ich, dass die christliche Ethik komplett abhanden gekommen ist. Und bitte jetzt nicht alles auf TXL oder P.T. schieben. Wenn er Unrecht getan hat, wir er sein Lohn dafür bekommen. Das ist aber keine Entschuldigung dafür, wie einige hier ohne zu Überlegen Behauptungen aufstellen, skrupellos richten und andere Mitchristen deskreditieren. Ich bin auch betroffen, sogar sehr, trotzdem haue ich nicht wild um mich und halte mich an meine gute christliche Erziehung.

      Schönen Tag noch,
      Michael

    • @ Michael

      ich bitte um Verzeihung, wenn ich mich „selbstgefällig“ dargestellt habe. Es war nicht meine Absicht.

      Bitte verstehe: ich will nicht die HERZEN richten, sondern das System, den Apparat, den Weg, die Lehre oder besser ausgedrückt das MANGEL einer gesunden Lehre (Halbwahrheit)! Nicht die HERZEN und nicht die MOTIEVE!

      Wo ich erstes mal darüber informiert wurde, hatte ich auch die Geschichte für sehr lukrativ und interessant empfunden. Dies hat uns einer der Mitarbeiter von TXL vorgetragen als eine Möglichkeit einen Missionar von der Gemeinde auszusenden, was wir auch vorhatten.

      Wir (3 Brüder) haben vereinbart, das wir darüber beten und das ganze durch das Wort GOTTES erstmal prüfen! Ich danke dem Herrn, dass ich in meiner Gemeinde im Gebetsdienst bin. So, gleich im Sommer/Herbst 2009, haben wir angefangen intensiv um die Weißheit bezüglich TXL zu beten. Ich will jetzt nicht behaupten, ich habe eine besondere Offenbarung bekommen und viele hier nicht, aber es gab auf einmal Hinweise, einer nach dem anderen, die darauf deuteten, das das ganze NICHT DEM HANDSCHRIFT GOTTES entsprechen kann. (Ich habe immer noch nicht einen Arbeitsvertrag von TXL gesehen, ich denke dort sind auch viele Hinweise versteckt.)

      So habe ich nach ca. einem Monat des Gebets (noch bevor viele Gemeindegeschwiester inkl. Leitung sich für TXL entschieden haben) diesem TXL-Mitarbeiter (unser Gemeindemietglied) meine Position/Sicht offen mitgeiteilt und auch Ihn davon gewahrnt (damals wusste ich übrigens noch nicht, er sei für die Firma tätig und für die Vermittlungen Provisionen erwartet/bekomen hat). Jetzt verstehe ich den Druck seinerseits damalls: „wir haben uns ja entschieden einen Missionar auszusenden!!! Was ist denn mit dir los Andreas? Stehst du denn nicht mehr dahinter? Der ist doch ein ehemaliger Mesionar? Weist du wie viel er für den Herrn gespendet hat? Wie kannst du sowas behaupten, es währe nicht vom Gott?“, usw…

      Dann die Info-Veranstaltungen. Oh… Oh… Oh…
      Wer da nicht gesehen hat, es kann nicht vom GOTT kommen oder wenigstens nicht SEINE HANDSCHRIFT sein, ich weiss dann nicht.

      Ich muss weinen meine liebe Brüder und Schwestern. Wie können wir so blind sein? Wo gehen wir hin?????????? Wo ist unser Geist?????

      Wer ein Ohr hat, der höre: Wir haben unsere erste Liebe verlören, unsere geistliche Augen sind geschlossen, und wir hören SEINE Stimme nicht mehr!

      Offenbarung 2,1
      Bedenke nun, wovon du gefallen bist, und tue Buße!

      1.Korinther 16
      Die Gnade des Herrn Jesus Christus sei mit euch! Meine Liebe ist mit euch allen in Christus Jesus! Amen.

      PS: Wir beten für jeden einzelnen hier und nicht hier, um Gottes Gnade und Führung und dass wir die Halbwarheien und Lügen erkennen und nach der Warheit mit aller Kraft und Geist streben und SIE verteidigen.

      (Für evtl. gramatische Fehler bitte um Verzeihung, bin kein Dr. oder so.)

  19. es ist echt schade das sowas passiert ist, es ist nur darüber nachzudenken falls das Anlagegeld nicht wieder ausgezahlt wird, werden viele Familien zu Grunde gehen. Das kann sich dann der Chef Herr Traxel auf die Nase binden. Auch wenn man es nicht wahrhaben will, ist Geld der größte Punkt warum Menschen sich in den Tot stürzen und Scheidungen das Familien leben zerstören dewegen wäre mal darüber nach zu denken, DAS GELD AUSZUZAHLEN.

    • Kameraden,
      abschliessend …

      es tut mir Leid wenn der Eindruck ensteht dass auch ich in P.T. Vergangenheit gewühlt hab und wirklich schlimme Sachen so langsam an Licht kommen, normalerweise ist das nicht die „feine Russlandsdeutsche art“. Ich bin mir sicher dass man bei vielen Christen die viel machen auch viele schlimme Sachen wenn man danach sucht — finden wird. Wer von uns ist ohne Fehler?

      ABER….. Der Mann wollte unser Vertrauen und Geld haben und verwalten, er hat die Verantwortung auf sich genommen mit Schiksalen zu spielen , ER WUSSTE dass sich die meisten Kredite aufnehmen und überschulden für diese Sache, ER WUSSTE dass meistens Familienexistenzen davon abhängig sind, von Anfang an stand sehr sehr viel auf dem Spiel. DAS IST DER UNTERSCHIED! , DA MUSS man beleuchten wer ist der Mann , welche Vergangenheit hat er, Kann er das was er vorgibt zu können, Hat er das was er vorgibt zu haben. ???

      Wenn ER nur sein EIGENES Geld von Anfang an verwaltet hätte und verloren hätte , hätten wir dann diesen BLOG ??? NEIN es ist sein Risiko wie und was er damit macht , Leider wurde hier mit unserem Geld und mit unseren Schiksalen gezockt und verzockt.

      Eine Frage stellt sich mir noch … Wo ist das KUNDEN-Geld ?, wenn man einigen TXL – Anhängern so zuhört dann hat man den eindruck die sind immer noch im Tiefschlaf…. Hallo Leute aufwachen !!!! Wo ist das Geld ?Wenn ihr behauptet es ist nicht alles verloren warum wurde 2 monate kein Gehalt gezahlt — Geld ist doch da ! oder doch nicht ? wie jetzt …es wird immer noch beschwichtigt , abgelenkt und von Noblen Gesten geredet !?!?
      über neue Firmenstrukturen nachgedacht usw. usw.

      Warum laufen einige Leute dem Paul schon seit 2. Jahren wegen 15.000 Schulden hinterher?

      Warum , Warum, Warum……

      Nochmals wir haben einen Anspruch auf das WARUM , Weil er unser Kapital entgegengenommen hat.

      Ihr sehr hier ist Klärungsbedarf und (auf) Klären kann das nur Paul selbst.
      Vermutlich müsste er dann über seinen grossen Schatten springen und dass wird nicht so leicht , vorrausgestezt Er hat die nötige Dehmut dazu.

      Das allerschlimmste wäre wenn diese TXL mit ihren gestandenen „Hintermännern“ immer noch Gläubige Christen überzeugt einzuzahlen und weiterhin Vertrauenserweckend agiert um noch den letzten Rest hinunterzureissen.

      שלום חורים,שלום חורים
      ! שלום,שלום
      , להתרות,להתרות

    • Hallo Herr Ottmar (TBO), hallo Idea,
      ich hoffe sehr, dass Ihre Berichterstattung eine bessere Qualität umfasst, als das, was vom WDR und vom General Anzeiger kam.

    • Das „Zugrundegehen“ ist nur ein Egebnis von einem vorher eingeschlagenem Weg! Wer in sibirischen Sümpfen pilgert braucht sich nicht zu wundern, wenn er mal stecken bleibt.

      learning by doing?

    • Das Geld ist weg! Macht euch keine Hoffnungen, dass ihr da noch was zurückerhalten werdet. Zumindest nicht sofort. Die Verbindlichkeiten der Business Academy sollen ja zur Capital Management übernommen werden. Und laut internen auskünften plant P.T. die rückzahlung aller Darlehen zum Juni 2010. Die Frage ist nur, wie soll das gehen, wenn derzeit kein/kaum Kapital vorhanden ist. 50000 % Rendite erwirtschaften? Vielleicht kann das ja mal jemand ausrechnen, ob das realistisch ist. 😉

  20. Lieber Bruder Jakob,

    wie unschwer zu erkennen ist, wird Dein Blog gerade sehr rege besucht und viele Kommentare werde hinterlassen. Ich verfolge als Betroffener das Geschehn hier schon einige Tage. Leider sind die Grenzen zwischen Wahrheit und Lüge derart verwischt, dass nicht mehr klar zwischen Tatsache und Gerücht unterschieden werden kann. Das Internet und so ein Blog sind ohne Zweifel das Medium unserer Zeit, worüber gerne und viel kommuniziert wird. Es ist jedoch auch so, dass es häufig missbraucht wird und viele Schaden anrichten kann. Diesen Eindruck habe ich gerade mit Deinem Blog. Jeder kann anonym und unter falschem Namen was er will veröffentlichen, und Wahrheit, aber auch Lügen verbreiten.
    Jeder kann und darf seine Meinung haben, aber was gerade hier abgeht ist eine Schande für das Christentum. Als Christen wissen wir, dass Gott als gerechter Richter alles ans Licht bringen wird. Deshalb müssen wir diese Aufgaben nicht erledigen und uns evtl. versündigen. Die Ereignisse sind so schon schlimm genug, mit dem Geschwätz wird das nicht besser und es wird keinem, aber auch keinem dadurch geholfen. Der Blogger „Justbridge“ hat es meiner Meinung nach jetzt richtig gemacht und die Diskussion beendet. Bedenke, dass es sich bei TXL um Glaubensgeschwister handelt, wo einige jetzt für immer stigmatisiert werden, und ich mein nicht nur P.T..

    Wer bin ich, dass ich Dir verbieten kann, diese Diskussion zu schließen. Aber ich möchte an Dich appelieren, das wirklich zu überdenken und im Stillen nachzufragen, ob der Herr wirklich über so ein Geschwätz hier erfreut ist. Du als Initiator kannst das beenden.

    In guten Absichten,
    Michael

    „Wer klug ist, überlegt sich, was er sagt; aber ein Narr spricht vorschnell und richtet Schaden an.“ (Sprüche 10,14)

    Epheser. 4,29
    „Lasst kein faules Geschwätz aus eurem Mund gehen, sondern redet, was gut ist, was erbaut und was notwendig ist, damit es Segen bringe denen, die es hören.“

    • Lieber Michael,

      diese Diskussion sollte nicht Jacob, sondern Paul Traxel schließen, in dem er zu den Vorwürfen Stellung bezieht, und zwar öffentlich, da es sich hier zweifelsohne um eine Angelegenheit des öffentlichen Interesses dreht.

      …..Pssstt, ich höre schon alle diejenigen antraben, die sich für Traxels Rechte, sich während eines laufenden Prozesses nicht zu äußern, da es vor Gericht gegen ihn verwendet werden kann, lautstark einsetzen. Also, bevor ihr nach dem Rechtsstaat schreit: Was muss ein Christ befürchten, der nur guten Wissens und Gewissens gehandelt hat, wenn er die Wahrheit sagt? Wie kann diese Wahrheit nachteilig gegen ihn in unserem Rechtsstaat ausgelegt werden? Doch nicht etwa, weil diese Wahrheit offenbart, das Traxel gegen Ethik, Moral und Gesetz verstoßen hat?! Wir sollten doch nicht so tun, als wenn hier jemand wegen seiner Glaubensüberzeugung verfolgt werden würde und sich deshalb im Untergrund verstecken muss. Nein, es WURDE UNRECHT begangen, Menschen und Gemeinschaften leiden, die evangelikale Szene hat an Vertrauen und Glaubwürdigkeit verloren. All dies IST bereits Realität. Und das nicht, weil Leute über TXL reden, sondern weil TXL bereits Schaden angerichtet hat und niemand dafür Verantwortung übernehmen will. Wir haben oft in der Vergengenheit den Fehler gemacht Mißstände totzuschweigen und auszusitzen. Und richtig, bei weitem nicht jeder Konflikt zwischen zwei Christen muß breitgetreten und öffentlich gemacht werden, sondern sollte zwischen denen bereinigt werden, die es betrifft. Und ebenfalls richtig, in diesem Fall betrifft es uns alle, diejenigen, die direkt finanziell betroffen sind, diejenigen, die immer noch von verblendeten Hirten geführt werden, und eben auch uns alle, die wir aus Überzeugung Christen und Mitglieder eben dieser so herrlich bunten und vielfälltigen evangelikalen Szene sind.
      Den bisher angerichteten Schaden haben nicht die Blogger verursacht, sondern Paul Traxel und Konsorten. Und eben nur die können, aus meiner unmaßgeblichen und naiven Sichtweise heraus, diese Diskussion beenden und so den bereits entstandenen Schaden eindämmen.

    • Hammer- Beitrag Peter!!!! Sehr sehr gut und prägnant! Es war mir ein Vergnügen diese Worte zu lesen, sie fassen das alles sehr gut zusammen!

    • Hallo Peter,

      hier geht es nicht um das Recht auf Aufklärung. Das ist unbestritten.
      Die Frage ist, ob so ein Blog das leisten kann, wo man nicht weiß, was Wahrheit und was Lüge ist. Aufgekärt wird das Ganze, aber glaub doch bitte nicht, dass das hierüber passiert. Meinst Du P.T. schreibt hier mal ein Kommentar.?! Was hier gerade passiert, nennt die Bibel einfach Geschwätz. Als Christ sollte ich mich hinterfragen, ob ich daran teilnehme und die teilweise substanzlosen und beleidigenden Äußerungen unterstütze und mich als Richter aufspiele. Viele Kommentare basieren auf Halbwissen (wenn überhaupt) und auf Gerüchten. Das ist alles andere als sachlich – nur emotional.
      Fakt ist nur, das TXL insolvent ist und P.T. und seine Familie noch im Land sind. ( Nicht, wie schon herumkursiert, das er oder seine Frau mit paar Millionen abgehauen sind). Fakt ist aber auch, das jedem Anleger klar war, dass er sein Geld für 2 Jahre anlegt. Deswegen verstehe ich nicht, wieso einige jetzt ihr Geld einfordern. Wie gesagt, Aufklärung ja, aber nicht so.

      Grüße,
      Michael

    • Hallo Michael,

      ich finde an Deinem letzten Beitrag keinen Antwort-Button, also antworte ich an dieser Stelle:

      Ich glaube nicht, das jemand ernsthaft erwartet, das dieser, oder auch andere Blogs, die Vorgänge rund um Paul Traxel und TXL restlos aufklären. Aber diese Plattformen bieten Betroffenen zuallererst ein Ventil. Ich kann durchaus nachvollziehen, wenn jemand ein Forum sucht, um sich über das aus seiner Sicht erfahrene Unrecht Luft zu machen und nach Leidensgenossen, Zuspruch, Trost und Bestätigung sucht.

      Ich halte es auch für recht hochtrabend, dieses ernsthaft empfundenen Bedürfniss nach Kommunikation als “ faules Geschwätz“ zu klassifizieren und die Verfasser als „Narren“ zu bezeichnen. Dies ist eine sehr einseitig wertende Auslegung der von Dir angeführten Bibelstellen. Ganz offensichtlich entsprang das „faule Geschwätz“ einer anderen Quelle, aber die ist ja zwischenzeitlich vesiegt!?!
      Für das Konzept der TXL wurde in unseren (christlichen) Kreisen öffentlich geworben, und das zum Teil recht agressiv, Skeptiker wurden als „Zweifler an Gottes Allmacht“ dargestellt, und nun, da sich die ganze „Herrlichkeit“ in Wohlgefallen aufgelöst hat, darf nicht mehr darüber gesprochen/geschrieben werden? Jetzt, wo Fehler beim Namen genannt werden, ist das ein „loses Geschwätz“ und „richten“?

      Nein, aufklären werden wir hier die Vorgänge um TXL nicht, aber vielleicht bringen all diese Puzzleteile ein wenig mehr Licht in das Dunkel.

      An den Blogbetreiber jaasch: Hier nehme ich auf den Beitrag von Michael vom 13.09.10 13:07 Uhr stellung, kann meine Antwort aber nicht diesem Beitrag zuweisen, vielleicht kannst Du es.
      Peter

    • Ihr fragt alle wo euer Geld ist und Paul Traxel soll zu dem Ausrauben Stellung nehmen .
      Wo soll euer Geld denn sein ? Was habt Ihr denn gedacht wo Ihr das Geld überwiesen habt ?
      Nicht daran Gedacht , dass es nicht realistisch ist so eine Rendite zu bekommen ?
      Warum soll der Paul Traxel euch mit so einer hohen Rendite Auszahlen wenn er ein Kredit bei der Bank zu 5 % bekommt .
      Da hat die Gier wohl gesiegt was ? Schon mal gehört ,, Gier frisst Hirn .“ ?
      Da hat keiner an die Bibel gedacht . In Sprüche steht ganz Klar , wer das Geld anlegt um Zinsen zu bekommen wird das Geld verlieren . Jetzt kommen aber Schlauen Sprüche und es wird die Bibel ins Spiel gebracht .
      Die Bibel und die Kirche kommt immer dann ins Spiel wenn es euch schlecht geht , nutzt das auch wenn es euch gut geht .
      Alles in Allem seit Ihr selber SCHULD und die Dummen Menschen sterben nie aus.
      Nach Paul Traxel kommt der nächste Paul Traxel und die Lemminge werden Ihr ersparten und geliehenes wieder scharenweise anlegen und vom schnellen Geld träumen .
      Und die Geschichte wird wieder so ausgehen .

      Was sagte einmal Lev Nikolaevič Tolstoj ,, Die Gier und die Dummheit der Menschen ist wie der Kosmos.“

    • Da stimme ich dir vollkommen zu Bin Laden. So oft hört man von solchen Abzockern und immer wieder fallen die Leute drauf rein. Das Problem ist das Leute ihren Kopf nicht einschalten können oder möchten. Alles was der Gemeindeleiter von der Kanzel gibt ist ja auch richtig und alle Schäflein horchen aufs Wort. Auch ich habe von einem Bekannten mitbekommen, wie er nur positives über TXL berrichtete. Er meinte auch bevor die Angestellten anfangen zu traden beten die. Ich fragte mich was hat das Beten mit Zocken zu tuen. Wenn mir jemand auch nur mit 7% kommt …da prüfe ich ob da was nicht stimmt..aber solche utopischen Gewinnversprechen …da sieht man wie der Mensch doch nur materialistisch denkt. Hat Jesus nicht gesagt wer mir nachfolgen will..der soll alles liegen und stehen lassen und mir nachfolgen. Aber nein wir wollen immer mehr und immer mehr. Das ist die Strafe von Gott. Er hat euch geprüft.

    • Das ist zu einfach, nur zu sagen: selber Schuld! Sicher hat ein großer Teil der Anleger/Darlehensgeber bei den Zinsversprechungen große €-Zeichen in den Augen gehabt und ganz offensichtlich den Verstand ausgeschaltet. Wenn wir heutzutage eine kleinere Investition vorhaben, wie z.B. ein Handy oder einen MP3-Player, reden wir mit Freunden und Bekannten, vergleichen und testen im Einzelhandel, vor allem durchforsten wir (ich bin 40) das Internet und alle uns bekannten Foren um uns über den zu erwerbenden Artikel ausführlich zu informieren. Wenn wir, die sonst immer so vorgehen, aber bei der schieren Aussicht auf einen schnellen Gewinn unseren gottgegebenen Verstand ausschalten haben – dann hast Du Recht -> selber Schuld.

      Aber es gibt viele Menschen, und die sind auf gar keinen Fall dumm, die haben nur kein Internet. Die sind in einer anderen Zeit aufgewachsen oder sind anders geprägt worden. Die haben noch Vertrauen und den Glauben in das Gute im Menschen. Die Fragen ihre Kinder oder eine andere Person ihres Vertrauens, wenn es darum geht, ein Handy zu erwerben. Und die vertrauen auf den guten Rat.
      Das ist nicht dumm, so funktioniert einfach das soziale Gefüge. Diese Leute haben oft keine Ahnung von Forex, Devisen und Renditen. Die haben ihr Leben lang hart gearbeitet, und gegeben, was sie erübrigen konnten. Die Vertrauen ihrem Pastor und Prediger, und hören auf seinen guten Rat.
      Gott hat einige zu Lehrern eingesetzt, einige zu Hirten, andere zu Diakonen. Sollten diese Amtsträger also ihre Vertrauensstellung mißbraucht haben, so sind sie schuldig. Da ist der Verführer verantwortlich, und erst in zweiter Linie der Verführte.
      Wir erwarten von unseren Pastoren und Predigern, das die uns Sonntag für Sonntag einen guten Rat geben. Wenigstens gehe ich mit dieser Erwartung in den Gottesdienst. Ich hoffe und bete, etwas zu hören, aus dem ich lernen und wachsen kann.

      Wir sollten nicht den Fehler machen, auf die jenigen zu zeigen, die sich, in Unkenntniss der Gefahr, verbrannt haben, sondern auf die jenigen, die das Feuer gelegt und geschürt haben.

    • @Bin Laden:
      „In Sprüche steht ganz Klar , wer das Geld anlegt um Zinsen zu bekommen wird das Geld verlieren . “
      vielleicht bin ich ja blind oder hab ein äußerst schlechtes gedächtnis. kannst du mir bitte genau diese stelle nennen in den sprüchen? hab sie nicht gefunden. danke im voraus.

  21. Das Traurige in diesem Fall ist ja, dass hier Vertrauen innerhalb von Gemeinschaften, die sich als Christen eigentlich so nahe stehen sollten wie Familienmitglieder (Brüder, Schwestern), offenbar massiv missbraucht worden ist. (Dabei unterstellt, dass es von P.T. böse Absicht war, was ich nicht beurteilen kann!)

    – Werden sich Glaubensgeschwister, die sich gegenseitig dazu ermutigt oder sogar aufgefordert haben, bei diesem riskanten Glücksspiel mitzumachen, künftig noch als Freunde vertrauen?

    – Werden Gemeindemitglieder, die die Gemeindeleitung bzw. die Pastoren bisher als von Gott gegebene Autoritäten hoch geachtet haben, diesen noch weiterhin Vertrauen und glauben, was sie sagen, und zwar sowohl in materiellen, „irdischen“ Dingen als auch im geistlichen, seelsorglichen Bereich?

    – Wird sich dieser Vertrauensverlust beim Einzelnen auch auf die Beziehung zu Gott auswirken? Man vertraut ja zunächst darauf, dass Gott einen in die „richtige“ Kirche geführt hat, dass man auf der „richtigen“ Bibelschule ist, die das „richtige“ lehrt, dass man das „richtige“ Missionswerk unterstützt … doch wenn man dann all diese Verstrickungen sieht, kann der Glaube ganz schön erschüttert werden ..

    – Ein „Schneeballsystem“ funktioniert nur dann, wenn die „ersten“/“ranghöheren“ Teilnehmer das Geld von den später hinzukommenden Teilnehmern als „Gewinn“ (oder hier offenbar als „Gehalt“) vereinnahmen können – werden die „gut- oder bösgläubigen“ diese vereinnahmten Beträge nun freiwillig zurückzahlen, um den Schaden soweit es in ihrer Macht steht , wieder gutzumachen?

    – Wird auch Herr P.T. – unabhängig von der Rechtslage – (s)eine moralische Pflicht zur „Wiedergutmachung“ erkennen und „freiwillig“ aus seinem – offenbar ja nicht geringen Vermögen – die Verluste erstatten, zumindest in Höhe seiner jetzt gemachten Gewinne (z.B. aus Provisionen)?

    – Was passiert mit dem Missionswerk? Ist es eigentlich ein „Privatunternehmen“ von Herrn T.? Wird es bei den Spendeneinnahmen zu Einbrüchen kommen, weil Vertrauen verlorengegangen ist? Bisher gibt es keinerlei Hinweis zu den aktuellen Vorfällen auf deren Homepage. Wann – bzw. ob überhaupt – sollen die Spender informiert werden? Wer steckt überhaupt hinter dem Missionswerk? Warum war Herr P.T. eigentlich Vorsitzender? War er der Gründer, oder Initiator? Wurde er Vorsitzender, weil er am meisten Geld spendete, oder warum sonst? War er auch früher schon Vorsitzender, bevor er für einige Zeit lang in die Karibik (?) flüchtete? Wie wird sich diese unangenehme Angelegenheit auf die Bibelschule auswirken? Wie lässt sich – sollten die Werke fortbestehen, der Imageschaden wieder gutmachen und Vertrauen (und Spenden) zurückgewinnen?

    – Man kann aus diesem Fall lernen, dass man sich auch als Christ vorher gründlich überlegen sollte, wem man vertraut umd wem man etwas anvertraut. Selbst bei frommen Glaubensgeschwistern kann man seiner Sache wohl nicht sicher sein, und wenn man gar glaubt, dass Gott schon den finanziellen Erfolg schenken wird, wenn man solch dubiosen Angelegenheiten mitmacht, sollte sich bewusst sein, dass dies keine „Versicherung“ gegen Schaden ist. Natürlich – so schreibt jemand in einem anderen Forum zu dem Thema – wird es selbst denjenigen, die jetzt „alles“ verloren haben, hier im „Sozialstaat“ nicht so schlecht gehen wie vielen Menschen in Ländern der Dritten Welt – dennoch kann es keine moralisch unbedenkliche Lösung sein, bei höchst spekulativen Anlageformen auf die soziale Hängematte zu bauen, („Verluste sozialisieren“) aber im positiven Fall die Gewinne für sich zu vereinnahmen („Gewinne privatisieren“.)

    Manch einer wird sicherlich auch zum Nachdenken über Grundsätzliches kommen und so manches in seiner Kirchengemeinde in Frage stellen, doch hoffentlich wird der Glaube an Gott nicht erschüttert, der uns Fehler machen lässt, der uns machmal auch vor Schaden nicht bewahrt, und der uns so vielleicht auch anregen will, darüber nachzudenken, ob wirklich alles, was von der Kanzel gepredigt wird, auch mit seinem Willen übereinstimmt …

    • Ptr, all diese Fragen stelle ich mir auch.
      Was den jurist. Teil angeht, so sollten wir ein Ermittlungsergebnis abwarten (der zuständige Staatsanwalt scheint ja ein größeres Kaliber zu sein).
      Eine Aufarbeitung (in den Gemeinden, nicht in Internetforen!) sollte immer auf Fakten statt auf Vermutungen aufbauen.
      Es ist jedoch schade, dass die oft erwähnte Transparenz des Unternehmens / der Unternehmensgruppe offensichtlich nicht mal gegenüber den Mitarbeitern gelebt wird (auch das Verhindert eine Aufarbeitung). Wäre das anders, dann wären dieses Forum und das von justbridge sicher nicht so rege besucht.

      Eine Frage, die jedoch uns alle angeht ist, wie wir Christen in Zukunft mit solchen Themen in unseren Gemeinden umgehen?

      Ich denke, dass gewisse Marketingstrategien (Link: nur ein Beispiel)
      und das Spiel mit den Begriffen „christliches Unternehmen“ und „Wirtschaftsunternehmen“, gerade so wie es bessern in den Kontext passt, einer gesonderten Betrachtung gebührt.

    • Um über Fakten reden zu können muss man erstmal Fakten kennen. So wie es aussieht kennt aber niemand die Fakten. Deshalb kommt es zu all den Vermutungen usw…

      Eine Aufarbeitung anhand von Fakten ist in den Gemeindem damit unmöglich! Und deshalb wird das Forum schön weiterleben. Weil jeder seine Wahrheit finden will..

      Letztlich ist jeder Investor selber schuld. Unabhängig von all den ominösen Dingen um Herrn T.. Da gibt es kein ABER…

      Vielleicht auch mal ganz gut, dass die russlanddeutschen Gemeiden mal nicht nach oben fallen. Meiner Meinung nach haben sich diese Gemeinden so weit von den Menschen in diesem Land entfernt, dass Frucht bringen kaum noch möglich ist. Einfach mal wieder auf das wesentliche konzentrieren. Und damit meine ich nicht irgendwelche Regeln mit denen wir die Schäfchen schön beisammen halten. Jesus ging zu den Menschen. Wo sind wir??

  22. Ich fasse dies mal nicht als Beschulding auf.
    Ich denke das du meinen Satz nicht gänzlich verstanden hast. Es ist nunmal Fakt das es nicht erwiesen ist das PT eine böswillige Absicht hatte. Diese Möglichkeit sollte man jederzeit in seiner objektiven Haltung behalten. Des weiteren bin ich mit diesem Satz nur auf den Post von Ew eingegangen.
    Ich meinerseits bin entschiedener Gegner der “ traxelei“.

    • dojis

      nichts gegen Dich, wirklich! Andere haben Herr Taxel auch nicht wörtlich als „Opfer“ bezeichnet, allerdings zeigt deren Haltung zu Herr Taxel alle Symptome eines Stockholm-Syndroms.

      Auch ist diese Beobachtung nicht gegen diese Kommentatoren gerichtet… Es ist lediglich mein Erklärungsversuch zur prekären psychischen Verfassung einiger meiner Leser.

    • eine eigene meinung zu vertreten, ist mit sicherheit kein psychisches problem.
      das stockholm-syndrom in folge finanziellen betruges ist mir ebenfalls nicht bekannt. was manche opfer hier versuchen ist, ihr christsein ernst zu nehmen. dass das nicht leicht ist, insbesondere in dieser flut von anschuldigungen gegen herrn t. und txl, dürfte klar sein. ich erlaube mir mal eine stelle aus der bibel zu zitieren:
      mt. 5, 38 ff:
      „38 Ihr habt gehört, dass gesagt ist (2.Mose 21,24): »Auge um Auge, Zahn um Zahn.« 39 Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Übel, sondern: wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere auch dar. 40 Und wenn jemand mit dir rechten will und dir deinen Rock nehmen, dem lass auch den Mantel. 41 Und wenn dich jemand nötigt, eine Meile mitzugehen, so geh mit ihm zwei.“

      dieses sagt jesus in der bergpredigt. meine bewunderung gilt allen menschen, insbesondere den mitbetroffenen, die sich auch in dieser scheinbar eindeutigen lage christlich verhalten. nicht der große aufschrei zeichnet die christen aus, nicht ihr gerechtigkeitssinn, sondern die art, mit dem erlittenem unrecht umzugehen und zwar mit Gottes hilfe und hoffentlich mit hilfe von glaubensgeschwistern, die dieser bezeichnung würdig sind.

      jesus sagt weiter:
      „44 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen, 45a damit ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel.“

      im kapitel 7, 1 ff:
      „1 Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet. 2 Denn nach welchem Recht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welchem Maß ihr messt, wird euch zugemessen werden. 3 Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge und nimmst nicht wahr den Balken in deinem Auge? 4 Oder wie kannst du sagen zu deinem Bruder: Halt, ich will dir den Splitter aus deinem Auge ziehen?, und siehe, ein Balken ist in deinem Auge. 5 Du Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge; danach sieh zu, wie du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehst. „

  23. Bei allem Respekt: Ich finde es allein bei der bereits erwiesenen Sachlage, wie Herr Traxel an das Geld seiner Anlegen gekommen ist, nicht angebracht, ihn als „Opfer“ zu bezeichnen. Das ist eine schallende Ohrfeige an alle, die in diesem Fall wirkliche Opfer sind (ich habe heute eines davon wieder mal kennengelernt – das ist wirklich bitter!).

    Allerdings ist mir das Verhalten (Täter als Opfer wahrzunehmen) aus der Psychologie bekannt und heißt: Stockholm-Syndrom.

    Gute Infos zu diesem Phänomen bekommst Du hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Stockholm-Syndrom

    Besonders zutreffend ist hier der Satz: Grundsätzlich neigen Menschen dazu, in Zwangs- oder Abhängigkeitssituationen auch moralisch oder ethisch bedenkliche Handlungsweisen von Autoritäten zu relativieren und eine Schutzhaltung für sich zu entwickeln.

    Unsere Psyche hat viele Überlebensstrategien entwickelt, das ist eine davon!

    • hi jaasch,
      ich fänd es toll, wenn du „mehr Licht“ in die psychologische Situation der Opfer bringen würdest. Ggf. eine Literaturliste und eine Liste möglicher Anlaufstellen oder -personen. Das würde manchem sicher helfen. Ich glaube auch, dass es viele gibt die helfen würden, wenn man ihnen sagen würde wo und wie. Das kann nur jemand organisieren, dem noch vertraut wird. Wer glaubt die ruinierten Opfer würden in die weiche Matte unseres Sozialstaates fallen, der ist noch nie auf dem harten Boden unserers sogennanten Sozialgesetzes aufgeschlagen. Ich kenne Opfer die erhebliche Schwierigkeiten haben.

  24. Nachdem ich eben diese 20000 Fragen von Hr. Fragender gelesen habe muss ich einfach mal meinen Mist liegen lassen, obs euch passt oder nicht…..

    Wenn ich diese Fragen so lese kommt mir sofort ein Gedanke. Entweder einer der Immer noch hinter PT steht und blind und naiv ist, oder einfach einer der versucht sich intelektuell Selbstzubefriedigen, weil er meint aus den letzten Ereignissen irgendwelche Schlüsse gezogen zu haben die anderen verborgen geblieben sind, die offensichtlich objektiver sind als es oder er.
    Ich stelle mich voll und ganz hinter die beantwortung durch reisig. Ich denke er ist mehr als ausreichend auf diese intelektuelle Masturbation eingegangen. Fragender gib dich mit diesen Antworten ab.

  25. Sehr sehr intressante Ausführungen von „beiden“ Seiten die man hier liest….
    Es ist natürlich sehr gut möglich das PT ein Opfer Umstände wurde wie alle Beschäftigten die im Regen stehen bleiben…. ich für meinen Teil sehe diesen Regen aber trozt aller Wiedrigkeiten als Segen Gottes, denn Er hat immerhin in jeder Situation die Kontrolle. Jetzt sowieso….
    Naja zurück zum wesentlichen.
    Ich strecke alle Daumen die ich habe hoch für Witjka…..seine Berichte zur Vergangenheit des besten Traders der Welt sind vorzüglich auch wenn sie ebenso erschreckend sind. Ich meinerseit kannte diese Infos schon und finde es umso besser dass diese hier schon publik gemacht wurden. Ein klitzekleiner Nachteil der das Verständniss dieser Infos erschwert ist die Tatsache das alles in kyrilisch ist, aber wer will wird es entziffern können.
    Diese Infos sind einfach nur FAKT. Wer das anders sieht kann nach Hause gehn. Es sind die einzigen wenigen schriftlich, von mehreren Quellen belegten Infos aus PT’s Vergangenheit. Allein das sein Name in Verbindung mit Palji auftaucht reicht vollkommen aus.
    Wenn man dann noch mittbekommt wie getradet wurde dann ist das Ergebniss das wir heute haben nur die logischste aller Konsequenzen. Wenn man nun dieses Ergebniss mit einigen Charaktereigenschaften kombiniert( um nicht zu sagen Charakterschwächen, denn diese hat jeder, aber in diesem Fall haben die speziellen Charaktereigenschaften ENTSCHEIDENT, ich wiederhole, ENTSCHEIDENT zum Ende beigetragen) hätte man dieses jähe Ende, wenn man vorher schon diese scharfe Skepsis und das nötige Wissen gehabt hätte, fast vorraussehen können. In meinem Fall gesprochen.
    Zu diesem Blog kann man sagen dass eine so breit angelegte Diskussion eigentlich vollkommener Humbuk ist, bietet aber als Entschädgung einen Gewissen Grad an Amüsanz….wenn man so einige Kommentare liest…..ich könnte noch so vieeeeel schreiben und selbst kommentieren, habe aber im moment nicht den nötigen Anreiz um mich zu vertiefen. Wer weiß vieleicht wird mich ja irgendjemand animieren…..;-)

    Beste Grüße Euer dojis

  26. Ich denke, dass es ganz (Korrektur von context21 – aus gang wurde ganz) wichtig zur Beurteilung der Sache ist, ob P.T. ebenso wie alle anderen ein „Opfer der Umstände“ geworden ist oder ob er hier mit böser Absicht gehandelt hat. Wenn man die vielen Anmerkungen und Links liest, befürchtet man aber das Schlimmste.

  27. Liebe Geschwister, ich nehme an dass die meisten von diesem Forum Geschwister im Herrn sind. Ich habe diese ganze Geschichte von der Seite mitverfolgt, wir sind glücklicherweise zu weit weg vom Schuss gewesen als Gemeinde, aber Verwandte von mir sind in einer Gemeinde wo auch so stark geworben wurde. Es hat mich schockiert, dass dies sozusagen im Namen Gottes abgelaufen ist. Es hieß Gott segnet uns gern er möchte dass es seinen Kindern gut geht auf der ganzen Welt, wir können damit auch die Mission unterstützen. Es wurde unter anderem auch das Gebet des Jabetz zitiert: Der Herr erweitere dein Gebiet! usw.
    Liebe Geschwister aus unserem Baptistischem Hintergrund sind wir jetzt auch schon beim Wohlstandsevangelium angekommen. Was ist mit den Christen in armen Ländern wie Russland, Rumänien usw. will Gott sie nicht segnen? Sind wir nicht schon gesegnet genug: Jeder zweite mindestens von uns hat ein Haus, manche sogar zwei, jeder hat ein Auto oder zwei o. drei (wieviele davon sind Mercedes, BMW, Audi usw.) Die meisten von uns können sich fast jedes Jahr einen Urlaub oder zwei leisten. Die Kühlschränke sind voll. Wohin denn noch. Warum sind wir denn niemals zufrieden, warum muss es immer mehr sein. Ich glaube dass die Geschwister in diesen besagten ärmeren Ländern oft viel glücklicher und zufriedener leben als wir und sich als gesegnet betrachten, weil sie Jesus haben, Frieden im Herzen und Freude in IHM. Was ist mit dem Vers aus Mose: Sie sollen mit Schweiß ihr Brot essen (und nicht sitzen und warten bis es sich vermehrt.)
    Als in diesen besagten Gemeinden dafür geworben wurde, waren einige Geschwister dabei die darauf nicht eingingen, die skeptisch blieben und nicht mitgemacht haben. Diese Personen sind teilweise als die Ungläubigen abgestempelt worden, ihnen wurde gesagt dass sie nicht genug Glauben hätten. Aus Wahrheit wurde Lüge und aus Lüge wurde Wahrheit. Diese „Skeptiker“ fühlten sich in dieser Zeit nicht besonders gut. Vielleicht geht es ihnen jetzt ein wenig besser, obwohl ich glaube kaum, denn Schadenfreude unter uns Christen ist nicht besonders angebracht.

    Dann habe ich gehört dass Geschwister sich getroffen haben und viel Zeit investiert haten um für diese Gelder zu beten, dass Gott es segnet und das vielen in der Mission geholfen werden könnte. Und viele haben es ernstlich gemeint, aber ich habe in der Bibel nirgendwo gelesen, dass wir für unseren Reichtum beten sollen. Und wenn wir spenden soll die linke Hand nicht wissen was die rechte tut. Wir sollen nicht nur vom Überfluss geben es soll wie der armen Witwe, ruhig auch mal weh tun (diesen satz sage ich auch selbst zu mir, auch mir tut es selten weh, wenn ich spende geschieht es oft aus überfluss). Hätte man diese Zeit des Gebets besser genutzt um für verfolgte Geschwister in der Welt, für die Missionare selbst und für Ihre Versorgung, denn Gott weiß was sie bedürfen, zu beten. Es hätte glaube ich mehr Segen gebracht.

    Ich möchte hier nicht als Moralapostel verstanden werden. Aber mir war es ein Herzensanliegen gewesen, dass wir uns alle überprüfen wo wir alle stehen, wohin wir wollen, was ist unser Ziel. Wollen wir hier reich auf der Erde reich werden oder wollen wir reich sein in Gott. Voll Erbarmen, Liebe Freundlichkeit, usw. Das ist meiner Meinung nach der Segen nach dem wir streben sollen. In 1 Tim. 6,11 steht: Jage aber nach der Gerechtigkeit, dem Glauben, der Liebe der Geduld, der Sanftmut.

    Liebe Geschwister ich wünsche Euch Gottes Segen.

  28. Kameraden….

    um über Txl zu reden müsste jeder erst die Vergangenheit der Person Paul und sein Bruder Waldemar Traxel ansatzweise kennen…. fündig wird der auf russki sucht und nicht nach Paul sondern “ Пол Траксел“ seinen Oligarchen “ Виктор Палий“ der erst kürzlich in einem Gefängniss ermordet wurde. Mag man den Russen glauben , sind auch Journalisten die gegen Paly und Traxel recherchiert haben „versehentlich“ nicht mehr am Leben. Um zu Verstehen warum Traxel dieses Modell so abzegogen hat muss man diesen Dreck von hinten aufrollen und sich einfach die richtigen Fragen stellen. Wer kann Konten einfrieren und beschlagnahmen und warum ? Ich will nicht alles verraten , jeder der eine gesunde Fähigkeit besizt zu recherchieren soll sich selbst ein “ Bild “ hiervon machen.

    Gerichtsbeschluss Link :
    http://www.businesspravo.ru/Docum/DocumShow_DocumID_92578.html

    http://lawrussia.ru/texts/legal_864/doc864a869x562.htm

    So hat Pol sein Vermögen zusammengerafft Link :
    http://www.compromat.ru/page_12237.htm
    http://www.samotlor-express.ru/news.shtml?oid=241367

    sein Geschäftpartner Paly hats leider nicht bis zum schluss geschafft – Link:
    http://www.kommersant.ru/doc.aspx?DocsID=821518

    Ohh siehe da eine neue Firmenstruktur der „ТРАКСЕЛЬ ГРУПП“ , jetzt schon Waffenhandel …..Link
    http://www.expoholding.ru/exhibitors-46695/

    hier noch ein Link zu TXl aus Bermuda….
    http://txlfinancial.com/

    …eins steht fest mit unserem“ POL “ ist nicht gut Kirschen essen…..Glaube , Christsein hin oder her, hier wurde massig Geld gewaschen und geraubt der Staat hat bis Putin am Ruder war zugesehn , danach nicht mehr.

    Nur meine Vermutung……

    irgendwann tauchen dann leute vom FSB bei dir in Bermuda auf die das Geld zurückwollen , und du zahlst es denen schnuppe-egal woher ….weil du weisst mit wem du es zu tun hast , die juckt das nicht „woher“, dann musst du aus Bermuda nach Deutschland um schnell die Kohle zu Organisieren und woher ? der erste Gedanke ist der beste ….. Gemeinden abzupflücken . den Rest der Geschichte kennen wir ja…..

    • wollte nur noch hinzufügen….. nehmt euch die Zeit um diese Artikel bis zum Ende durchzulesen , so kommen die Puzzleteile zusammen….cheers

    • upps und schon ist der Waffenhandel link nicht mehr da , das hat wohl jemand nicht gepasst….hab ich zu tief im Fuchsbau gegraben ?

    • Witjka,
      das wird ja immer interessanter und krimineller… Ob das die dt. Stastsanwaltschaft alles weiß?

      Ach, nun habe ich auch Spuren von Traxel auf den Cayman Inseln (Bermudas) entdeckt, wohin Herr Taxel 1997 bei Nach & Nebel aus D geflüchtet ist.

      Hier der Artikel vom Mai 2007… Es geht es um die Top 10 Steuersünder des Inselstaates. Schaut mal, ob ihr jemanden erkennt?

      May 9. The Royal Gazette group reported. Government efforts to crack down on tax delinquents are having a beneficial impact, according to the Auditor General, but his findings reveal there is still a lot of work to be done. Government is owed $42 million in taxes and pension contributions. The latest Auditor General annual report publicly outs the employers and land owners who are the most delinquent. They are singled out in the back pages of the AG’s report if they owe more than $40,000. Arrears in the area of payroll taxes totaled $10.8m spread among 67 employers, past due pension contributions totaled $2m among 24 employers, and there are 13 land tax payers who meet the $40,000 threshold, leaving the Government short an additional $1.3m. Some names appear on more than one of the aforementioned lists. For example the Hamiltonian Hotel & Island Club is at the very top of all three dubious lists. According to figures as of March 2006, the Hamiltonian owed $561,854 in payroll taxes, $346,408 in land taxes and $232,357 in pension contributions. To square its debt to Government, the Hamiltonian would have to write a cheque for $1.14m. It’s an unlikely occurrence because the hotel has been closed for years and has been on the AG’s delinquent list for a long time. Below are top ten delinquents in each area.

      Payroll Arrears:

      * Hamiltonian Hotel & Island Club — $561,854
      * Fine Touch Construction & Maintenance Ltd. — $460,474
      * Island E TV Ltd. — $305,175
      * The Traxel Group Ltd. — $302,953
      * Pro-Active Management Systems Ltd. — $272,408
      * Creative Accents Ltd. — $255,860
      * Blumber Crane & Steel Ltd. — $250,523
      * Bermuda Asphalt Ltd. — $250,002
      * Premier Homes — $246,093
      * Sea-Land Construction Co. Ltd. — $243,344

      Quelle: http://www.bermuda-online.org/history2007May.htm

    • Jaasch,

      kriminell ist der richtige Ausdruck, Fakt ist Traxel und Paly tauchen beide gemeinsam in diesem Prozess auf . Paly braucht Traxel um seine Petrodollars aus der Eh. UDSSR rauszuwaschen. Fakt ist auch dass die Russen seit dem das Land wieder unter harter Hand regiert wird einiges unternommen haben um die geraubten Petrodollars wieder Heimzubringen. Fakt ist dass Traxel mit leeeeren Taschen von Bermuda kam. Fakt ist dass er eiskalt und knallhart vorgegenagen ist, Gewissen welches Gewissen wenns einem an den Kragen geht.Fakt ist dass er enormen Finanziellen Druck hatte und deshalb schnellstmöglich TXL Capital und die TXL Business wie Phönix aus der Asche emporgingen. Jemand der langfristig ein Geschäft plant, hat Ausdauer und bringt Zeit mit .Mag sein dass er viele gute Absichten mit Mission usw. hatte , zieht man aber einige wichtige Fakten herzu, kristallisiert sich ein Bild von dem was wirklich vorging. 51% um das geraffte Geld zurückzubezahlen 49% für alles andere. Fakt ist auch dass nur 10-15% im Trading investiert waren , verloren ist nicht alles es wird nur so dargestellt. Frage ist wo sind die anderen Kundengelder hingegangen ? 10 zu 1 sind die nicht mehr in Deutschland sondern Offshore. Jetzt mal an alle die Traxel immer noch verteidigen, seid ihr immer noch blind? Es steht von reißenden Wölfen in Schafspelz geschrieben, ich hoff nur wir lernen daraus , da dies nicht das letzte mal war dass die Wölfe in die gemeinde kommen, es wird sogar soweit kommen dass sie sagen werden hier ist christus und da ist christus und werden viele mitreißen…..und glaubt ihnen nicht!!!!!!!

    • http://money.cnn.com/video/news/2010/07/15/cook_kiley_long_pkg.cnnmoney/

      hier ist das selbe in USA vor kurzer Zeit passiert , im Januar 2010 ist es aufgeflogen die Hintermänner wandern ins Gefängniss. Wieder mit Christen, wieder hohe Renditen , wieder es ist sehr sicher , wieder Glaube vermischt mit zockerei…

      Amüsant ist dass Trevor Cook der Kopf hinter der Sache genau wie P.T eine Villa als Firmenstammsitz, Gläubige die in den gemeinden werben und diesen bekannten Pastor/ Prediger genutzt hat um das Geld der Gläubigen einzusammeln.

    • yup da ist noch einer der mit in einem mit Traxel und Paly erwähnt wird und dreck am Stecken hat. Mr. Rodoljub Radulovic ebenfalls Ölgeschäft ebenfalls ansässig in Boca Raton Florida. Hey Leute kommt schon „Vermutungen“ lesen kann jeder selbst, ich fass es mal in einen Satz zusammen: Ausser der eigentlichen Geldwäsche mit Öl , wie hängt Traxel , Paly und Radulovic zusammen ? Radulovic bekommt den Auftrag von Paly der noch Direktor einen staatlichen Unternehmens ist eine Seniorenresidenz in Yalta zu bauen . Kostenvoranschlag 22 mio USD. Gebaut wird von einer Firma in der Traxel CEO ist, hinterher stellt sich raus dass das ganze Ding nur die hälfte gekostet hat und 9,1 mio landen auf geheimen Konten auf den Bermudas. Drangekriegt hat man die wegen dieser Sache alles andere ist dann erschwerend dazugekommen. recherchiert man weiter hinter Radulovic , stellt man fest dass dieser mehrere Verfahren wegen Kursmanipulation am laufen hat.

      http://www.assetprotectionbook.com/forum/viewtopic.php?f=26&t=538

      http://google.brand.edgar-online.com/DisplayFilingInfo.aspx?Type=HTML&text=%2526lt%253bNEAR%252f4%2526gt%253b(%22RODOLJUB+RADULOVIC+RODOLJUB%22%2c%22RADULOVICH%22)&FilingID=1550442&ppu=%2fPeopleFilingResults.aspx%3fPersonID%3d2896496%26PersonName%3dRODOLJUB%2520RADULOVIC%2520RODOLJUB%2520RADULOVICH

      Also merkt man dass P.T. unter „seriösen“ Geschäftspartnern gross geworden ist. Alle 3 Ölgeschäft , alle 3 kennen sich mit verschleppung von Geldern aus , alle 3 verstehen was von kurs-manipulation, wen wunderts.

      http://www.assetprotectionbook.com/forum/viewtopic.php?f=26&t=538

    • mir wirds langsam zu heiss um weiter zu buddeln , so schluss sonst werd ich noch depressiv ist irgendwie auch nicht schön in der Vergangenheit von jemand zu buddeln. Ich will ja keine schlafenden ….wie auch immer die heissen…….. wecken.

      Shalom

    • Liebe Leserinnen und Leser,

      hier einige Fragen, die nicht zu weiteren Diskussionen führen sollen. Vielmehr wünschte ich mir, dass diese zu einem gründlichen Nachdenken führen würden:

      1. Wenn es doch so viele Informationen über P und seine Vergangenheit frei zugänglich im Netz gibt, warum sind so viele Menschen erst nach der Schieflage so „schlau“ und ziehen diese in Betracht? Beweist man damit nicht selber, dass man vor einigen Monaten eine dumme Entscheidung getroffen hat?

      2. Wenn P tatsächlich so ein Verbrecher sein soll, wie viel Verstand muss man haben, um ihm „sein ganzes Erspartes anzuvertrauen“, vor allem dann, wenn er selber von 100% Risiko spricht?

      3. Warum fällt es auch „gestandenen Menschen“ so schwer, Verantwortung für die eigenen Entscheidungen zu übernehmen? Schließlich hat jeder ein Exposé mit Risikoaufklärung erhalten und einen Überweisungsträger eigenhändig ausgefüllt.

      4. Angeblich sollen einige jetzt vor dem „finanziellen Ruin“ stehen. Hat nicht jeder selber die Höhe seines Nachrangdarlehens bestimmt? War da etwa mehr Gier als Besonnenheit, von der die Bibel deutlich in Sprüche spricht, der Motivator? Verspricht die Bibel in Sprüche nicht „der Gerechte soll nicht hungern“?

      5. Laut Unternehmensregister ist die TXL Business Academy GmbH ein privates Unternehmen des P. Das heißt, dass er in großem Rahmen selber entscheiden kann, welche Informationen er veröffentlicht und welche nicht, abgesehen von den gesetzlichen Veröffentlichungspflichten. Das wusste doch auch schon jeder, bevor er sich daran beteiligt hat. Warum regt man sich jetzt über fehlende Transparenz auf?

      6. Ebenfalls ist es öffentlich, dass die TXL Business Academy GmbH einen Antrag auf Insolvenz gestellt hat. Da laut Pressemeldung des vorläufigen Insolvenzverwalters eine Fortführung des Unternehmens nicht sinnvoll erscheint, wurde allen Mitarbeitern gekündigt. Warum spricht man dann von „loswerden unliebsamer Mitarbeiter“ und „alles soll weiterlaufen, wie bisher“? Es gibt keine Mitarbeiter mehr, zumindest nach Ablauf der Kündigungsfrist.

      7. Was für ein Recht hat man, ein öffentliches Statement von Privatpersonen zu verlangen?

      8. Wie kann man mit gutem Gewissen rein spekulativ Personen beschuldigen? Schreit das nicht stark nach Rufmord, was in D ein Straftatbestand ist, ganz geschweige von christlich/ethischen Richtlinien?

      9. Sind wirklich so viele „eingesegnete“ Pastoren und andere Leiter so dumm gewesen, auf einen bösen Verführer reinzufallen? Wo bleibt da die Weisheit, von der die Bibel spricht, die erst mal recht wenig mit Finanzmarktwissen zu tun hat?

      10. Kann es vielleicht doch sein, dass die Sache an sich und die Hintergründe gut waren, auf dem Weg aber unvorhersehbare Schwierigkeiten und damit verbunden vielleicht auch Fehlentscheidungen aufgetreten sind?

      11. Ist es möglich, dass, wenn man sich den Umgang in diesen Foren und die jetzt ersichtlichen Charakterzüge der „Betroffenen“ und „Beteiligten“ von der Seite anschaut, Gott die ganze Firma überhaupt nicht segnen kann?

      12. Wieso sind viele Schreiber so scharf darauf, den eigenen Maßstab, an dem sie irgendwann einmal gemessen werden, um vor keinem Geringeren als dem allmächtigen Gott zu bestehen, immer weiter in die Höhe zu treiben? Spricht die Bibel doch klar und deutlich davon, dass jeder mit dem Maßstab gerichtet wird, mit dem er selber richtet.

      Viel Freude beim Nachdenken!

    • Oh mann…..natürlich führen diese „nachdenklichen“ Punkte zu weiteren Diskussionen, die Diskussion hört nicht auf, auf keiner Ebene, weil es eben so ein großer Mist ist!

      zu 1. Ja, das frage ich mich auch, warum vertrauen die Menschen jemandem, nur weil er in die Kirche geht? Meine Güte, da hocken so viele Betrüger die einem so viel Mist erzählen, den sie selbst kaum glauben (bin freikirchlich aufgewachsen und auch jetzt in einer Baptist. Freikirche, in der mehrere Leute vertraxelt wurden)
      Wir lassen uns so schnell von dem frommen Gelaber einlullen, dass wir den Kof ruckzuck ausmachen….

      zu 2 & 3. Wer mal auf einer Infoveranstaltung war (Ja, ich war da), der weiss, wie das gelaufen ist. Es wurde mehrere Male darauf hingewiesen, dass man wirklich ALLES verlieren kann, dass es sehr spekulativ ist und blablabla, aber im gleichen Atemzug wurde auch von der Herrlichkeit und Güte und dem damit verbundenen (finanziellen?) Segen Gottes für die Schäfchen geschwärmt die in seinem Reich arbeiten (ich hab irgendwas vom Joch und was mit reichen Nadelöhren im Hinterkopf, aber korrigiert mich). Es wurde erzählt, wieviele Gebetsteams es gibt und blablabla! Da sah man bei den Leuten die 100% aus den Augen verschwinden und die $ Zeichen auftauchen.

      zu 4. Was für eine gequirlte ……..! Natürlich werden die Leute gierig, wenn sie damit gleichzeitig was gutes tun und die einzige Vorraussetzung für den riesigen göttlichen Geldsegen ihr christlicher Lebenswandel und die Anzahl der in Gottesdiensten und Gebeten investierten Stunden ist.
      Und wenn unsere ganzen Wohlstands- und Gemeinschaftsliebenden Christen solche Verse wie den genannten wirklich ernst nehmen würden, hätte man den PTraxel schon längst zum …… gejagt!

      zu 5. Allein die fehlende Transparenz hat mich schon davon abgehalten, auch nur einen € da rein zu stecken! Dubioser gehts ja kaum. Finanzgeschäfte mit riesigen Renditen im geheimen Kämmerlein. Yeah. Das allein reicht mir schon um zu Zeigen, dass der PTraxel entweder ein Betrüger oder nur einfach Megahohl ist! Es ist ja nicht so, dass er gezielt Informationen verschwiegen hat, sondern einfach gar nichts preisgegeben hat. Bei so ziemlich jedem Unternehmen gibt es Zahlen nachzulesen und die Strategie, die Ziele….

      zu 6. Ah ok, ja, das spricht dann mal für TXL 🙂

      zu 8. baaaah

      zu 9. baaaaaaaaaah Ja wo bleibt die Weisheit? Kann es sein, dass es die nicht wirklich gibt (Beweisstück A: TXL und die lukrative Geschichte mit der Dummheit)

      zu 10. Gut ist relativ. Für Traxel waren sie bestimmt gut! Für den Rest…..hmmm…ich glaube weniger.

      zu 11. Ist es möglicherweise so, dass Gott Betrüger und dubiose Geschäfte im Allgemeinen nicht so oft segnet? Korrigiert mich!

      zu 12. Also willst du deinen Maßstab lieber niedrig halten, damit dus später nicht so abkriegst? Ich halte meinen Maßstab lieber hoch und versuche auch danach zu leben.

      Allgemein: Was für ein Gelaber, wievielen Leuten wurde hier ins Hirn ……….? Ist Gehirnwäsche echt so leicht? Meine Güte, da kriegt man doch das Schreien und möchte sich in einer Hütte im Wald verkriechen, weil die übergreifende Dummheit sowas von weh tut!!!!

    • Sehr geehrter H. Fragender ,
      ich bin doch sehr überrascht über deine Offenheit in dieser Situation.
      Ich möchte dir gern antworten, da ich viel Freude beim Nachdenken hatte.
      Zu 1: Die Informationen zu Herrn Traxel waren selbstverständlich im Netz, wurden jedoch nur vereinzelt abgerufen. Diese Infos wurden auch an die Leitungspersonen der Gemeinden herangtetragen. Diese prüften die Vorwürfe. Das Ergebnis hieraus war, daß Paul Traxel über viele Dinge angeblich Buße getan hat und zudem viele Ausführungen im Internet schlicht nicht stimmen. (Aussage H.Traxel)
      Der einzige der vor Monaten eine dumme, (für sich dumme) Entscheidung getroffen hat, war P. Traxel. er eröffnete TXL!!
      zu 2: von 100% Risiko hat er nie geredet. Vielmehr gab er folgende Aussagen auf seinen allwöchentlichen Infoveranstaltungen von sich:
      An den Infoveranstaltungen (so hat ja schließlich alles angefangen) wurde mit keiner Silbe erwähnt, das es sich hier um HOCHRISKANTES Handeln am Forex Markt handelt. Die Risiken für solch eine Handeln wurde dem staunenden Publikum mit keiner Silber erwähnt, da es sich um Russlanddeutsche, gutgläubige, fleißige, einfache Leute handelte die keine Ahnung von Finanzgeschäften geschweige denn vom Devisenhandel haben. Vorgegaukelt wurde Ihnen zudem das H.Traxel es scheinbar rechtlich absichern musste das kleinere Verluste Marktüblich sind. Er betonte stets das durch sein Hervorragendes handeln im Forexmarkt so gut wie keine Verluste seinerseits gemacht werden. Zudem hat er ein sehr gut augebildetes Traderteam das ihm beim Handeln unterstützt.
      Ein weiterer sehr wichtiger Punkt war, daß 80% der investierten Gelder in eine gesonderte Absicherungsgesellschaft mbH hinterlegt werden um die einbezahlten Darlehen sukzessive abzusichern. Das hat Paul TRaxel stets auf den Infoveranstaltungen betont.
      Bei Vetragsabschluss das meistens vor Ort geschah, suggerierte der Ansprechpartner ein minimales Risiko da er sich selbst fachlich nicht besonders auskannte bzw. überhaupt nicht auskannte.
      Die Ansprechpartner bzw. Akquisitoren bekamen zu keiner Zeit Hilfestellung seitens des Unternehmens wie man bei einen Kundengespräch vorzugehen hat.
      Ein noch weiterer Punkt das den Anlegern Sicherheit gab ist, das nie das komplette Firmenvermögen riskiert wird da stehts das Riskmanagement eingehalten wird. Zitat Herr Traxel: „Damit so etwas passiert, müssten 10 Tradern gleichzeitig den gleichen Fehler machen. „ Das ist höchst unwahrscheinlich das TXL soetwas passiert“
      Dem Deckel auf den Topf setzte Traxel indem er seinem staunendem Zuhörern sagte das ja schließlich das Unternehmen zu 51% Gott gehört und Gott somit in die Geschäftsaktivitäten involviert ist. Kurz gesagt, Gott ist mit uns und wir brauchen uns keine Sorgen machen!!
      Zu 3: Alle diese „gestanden Personen“ haben mittlerweile Verantwortung übernommen! Sie werden schon über die Runden kommen, mit Gottes Hilfe: Weshalb aber kann ein solch gestander Mann wie J. aus S. keine Verantwortung für sein Handeln übernehmen? Schließlich hat er ja das zukünftige Unternehmen geplant! Selbst schon mal das Exposè gelesen? Dann kannst du ja mal den nicht ganz Verständigen erklären, was Traxel auf Seite 11 des Exposè meint, in dem er schreibt, daß er bei Interessenkonflikt von BGB befreit ist und ich zitiere:“ und ist somit ermächtigt, Rechtsgeschäfte der Gesellschaft mit SICH SELBST IM EIGENEN NAMEN ODER MIT SICH ALS VERTRETER DRITTER abzuschließen.“ Das was sich Traxel hiermit absicherte, war ein Freifahrtschein für ihn! Ich unterstelle den Unterzeichner der Nachrangdarlehen schlicht und einfach ein gutgläubiges Handeln im Auftrag ihrer Pastoren!
      Zu 4: „Angeblich“ gibts hier nicht! Das ist Fakt! Viele stehen vor dem Ruin, viele aber auch nicht, weil sie vielleicht wieder in ihren alten Job zurück können…oder sie haben einen reichen Papa….oder sie arbeiten bei der Capital weiter!
      Definitiv ja! Jeder hat die Höhe seines Nachrangdarlehen selbst bestimmt. Meistens jedoch hat er die Höhe darauf angepasst, in ordentlichen Verhältnissen zu leben, nicht Hunger leiden müssen und auch zu spenden! Ob Gier der Motivator hierfür war, wage ich zu bezweifeln. Die Motivation war eher, dass man solchen Leuten wie Traxel, M.J.;S.P; B.T und anderen glaubwürdigen Personen den Glauben geschenkt hat. Ich hoffe für dich, daß du dich als Gerechter herausstellst und nicht eines Tages auch Hunger leidest, wie sonst manche!
      Zu 5: Bei diesem Punkt kann ich dir nur teilweise Recht geben. Von Unternehmensrechtlichen hast du sicherlich Recht. Was jedoch hat Paul immer verprochen? Ich versprach stets alle Ergebnisse von Projekt Mt. Everest, K2 so wie die Firmenbilanzen offen zu legen. Das ist nicht abzustreiten! Dies ist nie geschehen! Vielleicht noch kurz ein Auszug aus einem TXL Newsletter, falls du dich nicht mehr dran erinnerst…Für uns als Firma ist Transparenz immer wichtig! Ich denke, daß es nun begründet ist, Fragen bezüglich der Transparenz zu stellenWAS WAR DAS MOTTO VON TXL???? SEHEN WIR WAS WIR GLAUBEN ODER GLAUBEN WIR DAS WAS WIR SEHEN? Welch eine Ironie! Nun sehen viele was sie geglaubt haben! Viele haben das geglaubt, was ihnen vorgegaukelt wurde!
      Zu 6: Das loswerden unliebsamer Mitarbeiter bezieht sich vermutlich auf die neu geplanten Gmbh`s, wie es bereits schon ausführlich disutiert wurde. Dazu kann ich mich nicht äußern.
      Zu 7: Man darf sicherlich ein Statement erwarten (siehe Ausführungen bei Punkt 5)
      Zu 8: Ich vermute, hier zielst du auf den Verfasser bei Justbridge (Beitrag 60?) Er führte ja aus, dass er dabei war, als M.J. im Herrenhaus Buchholz das neue Konzept vorstellte. Ob man das als Rufmord bezeichnen kann, meine ich zu Bezweifeln. Was sind denn deiner Meinung nach christliche und ethische Werte? Sind es vielleicht diese?
      -das verfassen eines solchen Exposès?
      -Vorenthalten von Informationen
      – Sofort mit Klage und Anzeige gegen einen Forenbetreiber zu drohen (so lange es gegen H.Traxel ging, hat man geduldet, gehts jedoch um die eigene Person oder die eigene zukünftige Karriere, droht man)
      -Mitarbeiter in dem Glauben zu belassen, ab 1 Oktober in eine neu gegründete Firma zu übernehmen. (die wievielte Firma wollt ihr denn noch eröffnen?) laut Ihrem Newsletter vom 06.05.2010 bestehen die Business Academy, die Media Group, die TXL Seniorenresidenz, die TXL Absicherungs mbH und die Capital Management. Wo sind all diese Firmen?
      -Wo ist das Geld das auch laut ihrem Newsletter vom 06.05.2010 in die Absicherungsgesellschaft floss? Zitat:Bei dieser Gesellschaft
      geht es um die Absicherung von
      Investitionen, die durch die Vermögensverwaltung
      in der Firmengruppe getätigt
      werden. Beim Devisenhandel über unseren
      Broker erhalten wir Volumenrabatte
      bei den Ordergebühren. Ein Teil dieser
      Volumenrabatte wird in die Absicherungsgesellschaft
      einfließen. Damit bezwecken
      wir, die nachrangigen Darlehen unserer
      Kreditgeber Schritt für Schritt abzusichern
      und damit ihr Risiko zu reduzieren…Wo ist all dieses Geld? wer A sagt muss auch B sagen!
      Ich frage hier: Sind das deine ethischen und christlichen Richtlinien?
      Zu 9: Dazu müsste man mal H.Traxel zu befragen! Wie er wohl mit Rhetorik und kaufmännischem Geschick, verpackt in eine christliche Kiste, eingewickelt in ein Geschenkpapier mit der Aufschrift „christliches Unternehmen“ Ich zitiere erneut die Newsletter von Mai 2010: „Die TXL Capital Group gehört mehrheitlich,
      nämlich zu 51%, der TXL Stiftung. Aus dem
      Vermögen dieser Stiftung werden weltweit
      christliche Projekte und Werke gefördert
      und unterstützt. Gott ist auf diese Weise sozusagen
      unser Partner, ganz nach dem Motto:
      Keiner neben uns, keiner hinter uns, Einer
      über uns!
      Höchstwahrscheinlich waren sie so dumm, wie du sagst und sind auf den Verführer hereingefallen. Da gebe ich dir Recht!
      Zu 10: Diese Frage kannst vermutlich nur du beantworten. Ob Fehlentscheidungen getroffen wurden, wirst du am besten wissen. Was ich jedoch nicht beantworten möchte ist, ob H.Traxel ohne bösen Hintergedanken gehandelt hat. Das kann ich nicht beurteilen!
      Zu 11: JA
      Zu 12: Ich denke, viele Schreiber in den Foren wollen einfach nur Aufklärung, um abschließen zu können! TXL hinter sich zu lassen. Jedoch gehört verzeihen dazu, kein Vergessen jedoch! Das muss dir klar sein. Auch müssen die nun Verantwortlichen vor Gott Rechenschaft ablegen, wie sie in der aktuellen Situation umgegangen sind. Wäre es nicht angebracht alle gekündigten Mitarbeiter über das weitere Vorgehen aufzuklären? Wäre es nicht angebracht nun endlich die Wahrheit zu reden? Sei es im Bezug auf die Zukunft bei TXL, sei es im Bezug auf die Zukunft bei To all Nations, sei es im Bezug auf die noch geschuldeten Gehälter der Mitarbeiter und ob diese Anspruch auf ein zu erwartendes Insolvenzgeld haben? All das müssen doch Infos sein die man ohne weiteres beantworten kann?

    • @ Fragender….

      hin oder her ….P.T. hat mit seinem Angebot bewusst die Gier der Leute angeheizt. Jeder weiss dass wenn ich gut Reden und überzeugen kann und 4% oder 10% Ausschüttung im Monat auf das eingezahlte Kapital anbiete , Die Leute durchdrehen werden, die werden sich wenn es sein muss sogar Darlehen für sowas aufnehmen, weil jeder dann nachrechnet was er am ende das Monats bekommt. Die wenigsten werden an Verlust denken z.b ich investier 70,000 dann hab ich 7,000 Brutto wenn ich mitmache , was ist wenn ich dann noch 70,000 von der Bank bekomme ich verdien doch jetzt schon 7.000… aha … dann hab ich 14,000 im Monat , dann brauch ich ja gar nicht mehr machen nur immer weiter bei TXL zu investieren, dann kann ich mir ne S- Klasse leasen , dann kann ich mir …….usw usw… ist ne Abwärtsspirale.Ich unterstell mal an Mission haben die wenigsten an diser Stelle gedacht sondern an das eigene Portemonnaie. Das hat P.T. alles gewusst und trotzdem nicht von Anfang an unterbunden. Wäre doch ganz einfach … Nachrangdarlehen werden auf z.b max. 40.000 begrenzt, dann drehen die Mitarbeiter nicht völlig durch. Wo wäre das Problem max. 15% Rendite im Jahr anzubieten ? Klar es hätten dann nicht so viele investiert. Dann hätte er nicht diesen Druck unnormale Gewinne zu erzielen um die Gehälter auszuzahlen. Fakt ist das alles hat P.T. bewusst zugelassen um das Kapital 1. schnell einzusammeln 2. bei diesem Angebot frisst Gier den Verstand 3. Wenn es sein muss Leihen sich die Leute dass Geld.

      Hallo Leute, Guten Morgen Russlandsdeutsche …..von wem reden wir hier? von einem unerfahrenem Bauern? Der Mann hat so einiges drauf und ist kein einfacher Dorfjunge . Sowas plant man sehr sehr genau. Bedenke…..Ölgeschäfte zu plazieren bedeutet ein Hai unter vielen anderen Haien zu sein , wer hier schwächelt ist morgen nicht mehr da oder wird selbst zu Speise.

      Die Bibel spricht ganz deutlich von unlauterem Gewinn und das soetwas nicht funktioniert. Um dieses Modell so durchzuziehen muss man entweder Strohdumm sein oder man hat andere Beweggründe…. welche das sein könnten hab ich oben schon erwähnt. Sorry für mich „“““schreit““““ es nach letzterem.

      Noch ein Zitat : Deine Taten sind so laut, ich kann deine Worte nicht hören.

    • Hallo Reisig K.,
      hallo Blogger,

      leider muss ich feststellen, dass in u.a. diesem Forum mein Name wiederholt im Zusammenhang mit Unwahrheiten erwähnt wird. Der ursprüngliche Schreiber sieht es wohl als richtig, nicht beim Betroffenen persönlich derartige Spekulationen zu verifizieren, sondern sie sofort anonym im Internet zu veröffentlichen. Auch wenn ich nichts von diesen Forumsdiskussionen halte, sehe ich mich gezwungen, ein kurzes persönliches Statement abzugeben:

      Weder habe ich eine neue, wie oben genannte, Firmenstruktur für TXL entworfen, noch habe ich mich dafür ausgesprochen. Vielmehr habe ich in vielen Einzelgesprächen Bedenken geäußert. Das weiß jede Person, die nicht bloß auf Spekulationen und Gerüchte baut.

      Da dementsprechend auch der gesamte oben genannte Artikel auf der Internetseite von justbridge auf Unwahrheiten beruht, bat ich den Betreiber der Seite freundlich, diesen zu löschen. Aufgrund meiner Befürchtungen, dass sich einmal in die Welt gesetzte Gerüchte hartnäckig im Netz halten, fügte ich hinzu, dass ich mich gezwungen sehe, rechtliche Schritte einzuleiten, falls dies nicht unverzüglich geschehe. Leider haben sich meine Befürchtungen bewahrheitet…

      Um weitere Spekulationen zu vermeiden, teile ich auch mit, dass ich ebenso wie alle anderen Angestellten der TXL Business Academy eine Kündigung erhalten habe. In Zukunft werde ich auch nicht mehr bei TXL oder einer damit verbundenen Firma arbeiten.

      Jeder der mich kennt weiß, dass ich immer bereit war und auch in Zukunft bereit sein werde jede Frage, auch persönlicher Natur, offen und ehrlich zu beantworten. Aus schon erwähntem Grund werde ich dies selbstverständlich auch in Zukunft nicht in einem derartigen Internetblog tun.

      Ich verstehe, dass dieses ganze Thema viele Emotionen hervorruft, möchte aber gleichzeitig an alle appellieren, die Diskussion sachlich zu führen. Sonst ist und bleibt sie alles andere als zielführend.

      Ich wünsche jedem viel Weisheit beim Unterscheiden zwischen Wahrheit und Unwahrheit.

      M.J.

    • Hallo M. J. RESPEKT!!!

      Danke für Deine offenen und direkten Worte. Das informiert, korrigiert und bringt mehr „Licht in´s Dunkel“. Ich wünsche mir mehr solcher Beiträge auch von Betroffenen!

      DANKE!
      Hochachtungsvoll
      Jacob Wiebe

    • So kann Verantwortunsübernahme aussehen: „teile ich auch mit, dass ich ebenso wie alle anderen Angestellten der TXL Business Academy eine Kündigung erhalten habe. In Zukunft werde ich auch nicht mehr bei TXL oder einer damit verbundenen Firma arbeiten“ (M.J.) Das ist eine klare Aussage, die wenig Raum für Spekulationen lässt.

      Da es utopisch wäre zu glauben, dass sich tausende von in irgendeiner Form involvierten persönlich bei M.J. erkundigt hätten, hat dieser Blog einen Teil zur Klärung beigetragen. Vor der Stellungnahme des M.J. habe ich große Achtung! Danke M.J. für die gezeigte Größe!

    • Hier nochmal ein kleiner Nachtrag zu der ominösen „neuen Struktur bei TXL“:

      Wie schon erwähnt, sind alle Mitarbeiter der TXL Business Academy gekündigt. Welchen Anreiz hat Herr T. überhaupt, eine neue Struktur zu gründen? Wenn er alle Mitarbeiter betrügen wollte, wäre doch jetzt der beste Zeitpunkt, da er alle los ist, oder?

      So weit ich es beurteilen kann, ist die neue Struktur ein ehrlicher Versuch, zukunftsfähige Arbeitsplätze für die ehemaligen Mitarbeiter zu schaffen. Niemand wird dazu gezwungen mitzumachen.

      Meine oben genannten Bedenken richteten sich nicht generell an eine neue Struktur, sondern an den ersten Entwurf, der vorgestellt wurde.

      Ich finde es sehr nobel von Herrn T., dass er hier nicht einfach einen Schlussstrich zieht und alles beim entstandenen Schaden, der nicht von der Hand zu weisen ist, belässt. Stattdessen arbeitet er meines Wissens mit Hochdruck an einer Lösung, den gekündigten Mitarbeitern ein neues und zukunftsfähiges Arbeitsverhältnis anzubieten.

      M.J.

    • meine persönliche Meinung:

      Pauls vergangener Lebensstil und seine vergangenen Taten haben ihn eingeholt.Darum macht er dass was er macht, darum ist er der der er ist.
      Darum ist diese TXL- Story so wie sie ist.

      Die Insolvenz wundert mich nicht , wenn man seine Lauscher auf Empfang stellte konnte man schon im Januar hören dass es wahrscheinlich im September krachen wird. Das war von Anfang an geplant, um die Mitarbeiter loszuwerden , die stellen den grössten Kostenfaktor dar. Das Kapital der Mitarbeiter hat man aber gebraucht deshalb hat man Sie angestellt.

      Es ging nicht darum Devisenhändler auszubilden, es ging darum Geld schnell einzusammeln um jemand anderes zu bedienen, der dir Die Pistole auf die Brust hält. Es ging um die eigene Haut nur deshalb bleibt keine Wahl und man zieht seine Familie und Verwandschaft und Pastoren mit rein. Es interessiert dann auch nicht wenn der eigene Name in den Dreck gezogen wird es geht ja schliesslich um dein Leben.
      Vielleicht dachte man : erst erledige ich diesen Schandfleck in meiner Vergangenheit dann kümmere ich mich um meine Investoren um denen ihr Kapital und Gehalt zurückzuzahlen.

      Die wahnsinnigen Projekte Mount Everest und K2 waren nicht darauf ausgelegt ein Grundstück oder ein Gemeindezentrum aufzubauen es ging darum mit diesem Geld alle Investoren auf einmal auszuzahlen, damit man sie los ist und selbst noch Kapital zum weitermachen hat. Die Kreditgeber waren von Anfang an Katalysatoren für TXL, die man kurz gebraucht um Sie dann loszuwerden. Leider ist diese Rechnung von P.T nicht aufgegangen.

      Wo kann sich dieser Mann noch sehen lassen ? Die Welt ist sooo klein . Ich hätt mir nur gewünscht dass er sich zeigt und einfach sagt was Sache ist , dass er das Rückgrat besizt nicht einfach abzuhauen sondern wieder Gut zumachen ! Verzeihen müssen wir , Vergessen das braucht Zeit, Vertrauen muss wieder verdient werden.

      Bedenket ! Über dieser Sache ist das letzte Wort nocht nicht gesprochen.

      Shalom Kameraden

    • Also M.J.
      dass gerade du dich hier meldest find ich Super!

      Jeder der diese neue Struktur gesehn hat weiss dass es nicht darum geht eine Zukunft für die entlassenen Mitarbeiter zu schaffen , sondern sich ihrer legal zu entledigen. Dieses Konzept ist von Anfang an zum scheitern verurteilt… hören wir auf mit fürdummverkaufen ….ihr seid immer noch sooo leicht gläubig . Präsentiert mal endlich ein Konzept dass nicht auf Zockerei aufgebaut ist.

    • Lieber Herr M.J.
      ich muss dir hoch Anrechnen, dass du den Mut aufbrachtest nicht mehr Anonym zu schreiben. So kommt wenigstens etwas Licht in die Finstere Gruft von TXL!
      Des weiteren ist dir ebenfalls hoch anzurechnen, daß du hier ganz klar und offen in Distanz zu TXL gehst und zukünftig nicht mehr bei TXL tätig sein wirst. Ich hoffe jedoch auch, daß du in keinem weiteren Firmengeflecht unter der Herrschaft von Traxel weiter arbeiten wirst, sei es auch unter einem anderen Namen.
      Mir macht jedoch Sorge, daß nun ein weiterer Mitarbeiter deines Kalibers das sinkende Schiff verlässt. Wer bleibt denn noch zukünftig bei Capital?
      Was mir auffällt, ist in deinem ersten Beitrag eine gewisse Distanz zu Traxel spürbar, die du jedoch in deinem weiteren Statement wieder relativierst. Es erschleicht sich mir der Eindruck, daß hierbei H.Traxel wieder in den Himmel gelobt wird.
      Dein Zitat:“Ich finde es sehr nobel von Herrn T., dass er hier nicht einfach einen Schlussstrich zieht und alles beim entstandenen Schaden, der nicht von der Hand zu weisen ist, belässt. Stattdessen arbeitet er meines Wissens mit Hochdruck an einer Lösung, den gekündigten Mitarbeitern ein neues und zukunftsfähiges Arbeitsverhältnis anzubieten.
      Wer möchte bitte bei solch einem Noblen Herrn T., bei dem nicht von der Hand zu weisen ist, dass ein imenser Schaden entstanden ist, mitarbeiten? Wer möchte gerne diesen zukunftsfähigen Arbeitsplatz? Bewerbungen bitte an TXL!

    • @ anonym

      nee habe keine Zeit fern zusehen , ich sehe lieber aus der Nähe zu und es gibt einiges zu sehen wenn man Nah genung sieht , vorrausgestezt man hat keine TXL Brille auf! …Spass muss sein …

  29. Lieber Hans J. Hildebrandt,

    deine Argumentation ist leider falsch: Besonders die Punte 1-A,B, D.

    Falls es dich interessiert wie es wirklich gelaufen ist bitte über E-Mail. (rudiv123@web.de)

    An alle anderen „Faktenlieferanten“ alle Informationen die ihr habt oder meint zu haben, nur so viel es ist viel Unwahres dabei!

    Eure Grundlage zur Diskussion ist ein Pressebeitrag und irgendwelche Informationen die im Laufe der Zeit zusammengetragen wurden und Online durch so eine Plattform wie diese hier zusammen fantasiert sind.

    Alle „Betroffenen“ die vorher im Reinen mit sich und Gott waren die sind es auch jetzt noch.

    Hoffe für euch alle hier die sich den Mund zereissen das ihr euch für euer eigenes Leben durch so etwas, nicht den Segen nehmt.

    LG Rudi V.

    • Lieber Rudi,

      warum denn über E-Mail? Die Wahrheit braucht sich doch nicht zu verstecken, oder?

      Leider vermute ich, dass jetzt noch viele Blind für die Wahrheit, trotz Geschehnisse, geblieben sind. Das war ein kleiner Test, und viele haben ihn leider nicht bestanden.

      Bei dieser Geschichte gab es von Anfang an Zeichen für Unstimmigkeit mit dem Wort Gottes, und zwar sehr viele und kräftige genug. Wer ernsthaft dafür im Gebet seine Knie nicht geschont hat, hat diese gesehen. Die anderen sehen sie immer noch nicht und werden es nicht offensichtlich.

      Brüder und Schwestern, der HERR hat Geldwechsler (Devisenhändler) aus dem Tempel vor ca. 2000 J. verjagt! Wir haben diese wieder hinein gelassen! Versteht Ihr das nicht?

      Wenn Verführer aber „in Schafskleidern zu euch kommen“ und wenn „der Satan selbst verkleidet sich als ein Engel des Lichts. “ kommt, was dann? Was dann?

      Die Pastoren, Leiter und Lehrer die es auch nicht gesehen haben, können, meiner Ansicht nach, die Gemeinde GOTTES nicht führen. Versteht mich nicht falsch, alle beteiligten (auch Leiter) tun mir aufrichtig Leid. Ich bete für euch, dass Ihr es erkennt, was passiert ist! Tut Buße und seid in Zukunft WACH! Nutzt die Chance um mit dem Höchsten näher zu werden!

    • Natürlich geht es darum andere Menschen zu warnen. Schliesslich geht die ganze Geschichte in anderer Konstellation weiter. Dafür gibt es doch mittlerweile genug Belege. Zum wiederholten Mal: es ist ein imenser Schaden für viele Menschen, Gemeinden und Organisationen entstanden. Anstatt es dabei zu belassen und Verantwortung zu übernehmen, werden bereits weitere Aktivitäten geplant. Wie abgebrüht und gewissenlos muss man da sein?!

      Und ja, gerade die Pastoren/Leiter, die im Gemeindekontext für diese Produkte geworben haben, sind für mich als Täter zu bezeichnen. Es ist wie Jacob es aufzeigt ein (wohl unbewusster) Missbrauch eines geistlichen Amtes. Traxel hat diesen Weg bewusst gewählt und es hat funktioniert. Was ist denn daran noch unstrittig. Es gibt doch nachweislich solche Vorfälle in verschiedenen Gemeinden.

      Ich bin ein großer Freunde von Strategien und Konzepten, die die Wirtschaft nutzen, um das Reich Gottes zu unterstützen. Ebenso hätte ich mich aufrichtig (!) gefreut, wenn das Konzept aufgegangen wäre. Aber es geht im Kern nicht um die Einzelheiten des Konzept, wenngleich auch diese in der Praxis nicht funktionierten. Das hat jedoch andere Gründe, wie die fachlich versierten Teilnehmer bereits aufzeigten.

    • Mich nerven ja diese Leute, die in leztter Zeit häufiger auftauchen und behaupten „alles falsch“, aber dann sagen sie nicht, was genau falsch war und wie es denn richtig wra wird auch nicht gesagt. DAs ist nicht glaubwürdig, der nächste der hier behauptet, dass alles falsch ist sage doch bitte was denn richtig ist. Ansonsten wird munter weiterspekuliert…

    • @helm77
      ist das weiterspekulieren ein erpressungsversuch? warum denkst du, muss hier die ganze wahrheit stehen und zwar möglichst schon gestern? würdest du so freizügig mit informationen und so rücksichtsvoll auf die neugierige meute sein, wenn du eine firma hättest, die in schieflage geraten ist? insbesondere, wenn man auch noch ein verfahren am hals hat? warum nicht einfach abwarten was passiert? oder anders: wem wäre geholfen (außer der menschlichen neugier), wenn jetzt alle fakten auf dem tisch wären? das argument, man wolle andere menschen warnen, zieht nicht, denn txl nimmt keine darlehn mehr an. das sollte auch bis hierhin schon durchgesickert sein.

      @andreas
      es gibt eine vielzahl von lieben glaubensgeschwistern, die viel gebetet haben zum thema txl. insbesondere die mitarbeiter der firma. interessanter weise kamen sie durch ihre gebete zu einem anderen schluss als du. wen hat gott also angelogen?

    • Das ist keine Erpressung, das ist einfach die Realität. Solange nur Gerüchte bekannt sind, wurde immer spekuliert und wird auch spekuliert. Das ist einfach nur die traurige Realität. Das ist bei diesem Thema so und auch bei allen anderen.

      Zu den Gebeten: Gott hat keinen angelogen. Eine Menge Menschen beten und ihre Gebete werden nicht erhört. Da gibts eine Menge Verse, die Gründe für Nichterhörung liefern. UNd es gibt eine Menge Menschen, die trotzdem etwas „hören“ und glauben es sei Gott, und dass sind nicht nur Charismatiker…

  30. Ich bin Devisentrader seit 1997 und verwalte für etwa 200 Kunden Anlegergelder. Ich bin heute erstmalig auf dieses Forum und diesen Beitrag gestossen und bin fasziniert von der Qualität und Sachlichkeit zahlreicher Beiträge. Paul Traxel habe ich bisher nicht kennengelernt, einige seiner Trader sehr wohl. Ebenso einige seiner Handelsstrategien und seine Marketingstrategien und Hintergründe seines Geschäftskonzepts.

    Mein persönlicher Eindruck:

    1. Devisentrading ist ein hochriskantes Geschäft, bei dem Menschen, die wenig bis gar keine Ahnung vom Geschäft haben, innerhalb weniger Stunden oder weniger Tagen das gesamte Handelskapital verlieren können. Als ich das Geschäftsmodell von Paul Traxel im Herbst 2009 kennenlernte, habe ich jeden, der mich darauf ansprach, davor gewarnt, weil dieses zum Scheitern verurteilt war. Meine Gründe:

    A) Paul Traxel teilte mehrfach auf Nachfrage mehrerer potentieller Anleger mit, dass er die Bafin-Genehmigung habe. Dies entsprach nicht der Wahrheit, wie sich diese und auch ich mich innerhalb weniger Minuten telefonisch bei der Bafin vergewissern konnten. Geldgeschäfte dieser Art müssen von der Bafin genehmigt werden. Eine solche Genehmigung lag niemals vor. Warum sollte ich einem Menschen trauen, der mich sofort zu Beginn anlügt?

    B) Paul Traxel stellte Mitarbeiter ein, obwohl er nicht vorhatte, diese zu beschäftigen, sondern lediglich Steuern zu sparen. Dies ist Steuerbetrug. Gleichgültig, wie seine Motive waren. In diesem Fall macht sich nicht nur Paul Traxel strafrechtlich strafbar, sondern jeder seiner Mitarbeiter. Warum sollte ich einem Menschen trauen, der mit windigen Verträgen Tatsachen verdreht und Menschen, die ihm vertrauen, zu betrügerischen Handlungen verführt?

    C) Die Verträge waren relativ wasserdicht. Die mündlichen Aussagen seiner Marketing-Amateure und Trader widersprachen jedoch in jedem 2. Satz den Verträgen. In den Verträgen war von einem möglichen Totalverlust die Rede. Seine Mitarbeiter jedoch beschönigten die Wahrscheinlichkeit eines Totalverlusts und sprachen davon, dass mit den erzielten Gewinnen ein Polster aufgebaut werden solle, welches innerhalb kurzer Zeit in der Lage wäre, zukünftige eventuell auftretende Verluste aufzufangen. Eine solche Aussage suggeriert absolute Sicherheit, ist in Deutschland verboten und wäre von der Bafin in einem schriftlich Prospekt sofort verboten worden. Warum sollte ich einem Menschen trauen, der das Risiko eines Geschäfts herunterspielt, bei dem mir jedoch bekannt ist, dass mein Geld schon morgen vollständig weg ist?

    D) Die Trader waren Amateure und die Handelsstrategien dieser Trader keinen Cent wert. Ich habe einige Handelsstrategien dieser Möchtegern-Trader kennengelernt und war wirklich fassungslos. Es braucht schon eine gehörige Portion guten Willens, um zu glauben, dass einige Amateure, die bis vor wenigen Monaten noch in der Gemeindeküche die Spülmaschine bedient, die Kinderstunden geleitet oder von der Kanzel das Wort Gottes gepredigt haben, die zehntausenden Profis weltweit bezüglich fachlichem Know-How, Raffinesse, Erfahrung, Geduld und Nervenstärke das Wasser reichen können. Dies zeugt von mangelndem Respekt und absoluter Ahnungslosigkeit für die Finanzmärkte und dem Thema Geld schlechthin.

    E) Paul Traxel kaufte den Vertrauensvorschuß von angesehenen Personen, um seinem Produkt zu einem möglichst schnellen Wachstum zu verhelfen, wohlwissend, dass die Anleger diesen blind vertrauen würden.
    Dies ist moralisch in einem hohen Maß verwerflich. Marketingtechnisch wirklich brillant. Um dieses Verhalten zu beschreiben, fällt mir nur ein Begriff ein: Skrupellos. Um sich so verhalten, muss mir jegliches Gewissen abhanden gekommen sein.

    Mein Mitgefühl gehört den Anlegern und den Familienangehörigen. Diese waren vielleicht geldgierig, dumm, leichtsinnig oder ahnungslos. Zuletzt sind sie die Dummen und werden für den Schaden bezahlen, den wenige Personen verursacht haben. Die Personen, auf deren Rat sie gehört haben, bezeichne ich als Mittäter und als Prostituierte. Denn diese haben sich kaufen lassen und ihre Fähigkeiten prostituiert. Wer sich mit Geld kaufen lässt, ist nicht besser, als der Freier, der die Dirne besucht. Paul Traxel ist aus meiner Sicht der Verursacher, auch wenn ihm dieser Betrug durch seine Professionalität, geschärft durch viele Geschäfte in der Vergangenheit, und die Ahnungslosigkeit seiner Mitmenschen sehr leicht gemacht wurde. Er hat seine Mitarbeiter und seine Anleger von Beginn an getäuscht und dies wissend und im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte. Gleichzeitig hat er keinen Aufwand gescheut, sein Privatvermögen aus der Schusslinie zu bringen. Seine Gesellschaften sind GmbH`s und daher nur bis zu 25.000 Euro haftbar. Was für einen Handwerksbetrieb normal ist: die GmbH – weist erfahrungsgemäß bei einer Kapitalanlagegesellschaft auf einen geplanten Betrug hin. Auch der Geschäftszweck seiner Gesellschaft stimmt nicht mit dem durchgeführten Geschäftszweck überein. Ein weiteres Indiz auf einen gewollten und geplanten Betrug. Der Kauf von Handelszentren (Heimatblick, usw.) und die Rückabwicklung sind ein weiteres Indiz. Die Entnahme von Handelskapital: Veruntreuung. Die Auszahlung von Renditen aus Zuflüssen neuer Anleger: Veruntreuung/Schneeballsystem. Die Flucht der Familienangehörigen ins Ausland runden das Bild ab.

    Viele Indizien zusammen verdichten sich bei mir zu der Überzeugung, dass diese gesamte Aktion sehr gut geplant und professionell durchgeführt wurde und Paul Traxel vermutlich lediglich dadurch überrascht wurde, dass alles deutlicher einfacher wurde, als er es gedacht hatte. Ich bin überzeugt davon, dass die Staatsanwaltschaft und die Richter zum gleichen Ergebnis kommen werden.

    Für uns ist es wichtig, dass wir aus dieser Geschichte lernen. Lehrgeld wurde schließlich genug bezahlt. Von uns, unseren Mitmenschen oder unseren Glaubensgeschwistern. Und wenn wir dauerhaft eine Lehre aus dieser ganzen Aktion, wird es über kurz oder lang Früchte tragen.

    • Hans,
      hervorragender Beitrag!!!

      1) Es hätte mich interessiert wie Paul Traxel diesen Vertrauensvorschuss von „angesehenen Personen“ gekauft hat. Durch nagelneue Audi´s oder Porsche´s? Warum melden sich eigentlich keine dieser „angesehenen Personen“? Wahrscheinlich (Spekulation) weil sie Paul immer noch vertrauen und sie sich wohl nicht beschweren könnten, da sie diese Gefälligkeiten und wohl ihr eigenes Kapital nicht verloren haben! Sie sind mit ihm „gut gefahren“!

      2) Der sehr aufschlussreiche Beitrag 60. von Schmalkreuz unter:
      http://justbridge.de/2010/08/offener-brief-an-paul-traxel/ spricht von: „TXL und deren Verantwortliche haben noch schnell vor der Insolvenzeröffnung die Eckpunkte für ein weiteres geplantes Firmenimperium verabschiedet“. Das kann ich aus internen Quellen bestätigen. Dies war schon vor der Insolvenz geplant. Die neue Strategie liegt bereit und wird in den nächsten Monaten durchgezogen. Wenn es nicht unter TXL und unter Traxel läuft, dann unter den Namen einer eigenen Firma. Die Academy ist insolvent, das Kapital steht trotzdem weiter zur Verfügung.

      3) Grundsätzlich empfinde ich die spekulativen Geschäfte nicht als ein Problem. Meine Bauchschmerzen aber sind sehr groß wenn sie für den Bau des Reiches Gottes eingesetzt werden sollen. „Der Zweck heiligt die Mittel NICHT!“.
      Ich habe von einem werbenden Mitarbeiter TXL´s sehr deutlich gesagt bekommen, dass die Motivation der Investition und der daraus resultierende Gewinn nicht aus Gier oder zum reich werden wollen gedacht war, sondern ganz klar für Mission. Also zum Spenden gedacht war. Wenn aber jemand einen Kredit aufnimmt (ein Freund von mir), der selber aber nur von der Hand in den Mund lebt, dann ist das einfach nur das gierige Denken „schnell reich zu werden“.

      Ich kann nur dazu raten: Finger weg!!!!

    • Gute Analyse der Vorgänge. Von derselber Sichweise bin auch ich vor über einem Jahr an die Beurteilung herangegangen, mit ähnlichen Ergebnissen.

      Dinge die dem Einen offen sind, sind dem anderen verborgen. Leider machen häufig dieselben Menschen die Erfahrung, eine Sachlage falsch eingeschätzt zu haben. Dann wird häufig ein Schuldiger gesucht. Dieser ist dann natürlich jemand anders. Jeder sollte für Sich die Verantwortung für sein Handeln übernehmen. Die, die Ihr handeln nicht selbst verantworten können, müssten sich profissionellen Rat holen. Leider fallen eben diese Personen bei der Wahl eines Beraters ebenso durch.
      Deswegen werden gute Analytiker durch den Rat und der Getzgeber durch den Versuch des Verbraucherschutzes, auch in der Zukunft diejenigen nicht davon abhalten könne, aus den Fehlern anderer und der Eigenen nicht zu lernen. Eine „Anlage“ bei der Firma TXL werden diese Leute nicht nochmal machen. Es findet sich eine andere Geschichte, in einer anderen Verpackung, mit ähnlichem Ausgang.

      Diese Leute sollten einen Instinkt gegen windige Dinge entwickeln. So wie es viele Aussiedler sowieso schon haben. Das macht diese Menschen nicht sympathisch, schützt sie aber selber vor den großen Patzern.

    • Danke für diesen informativen Beitrag. Allerdings frage ich mich mit welchem Recht wir von den Anlegern und Werbern als Prostituierte reden können? Hallo, wo sind wir denn hier? Auf dem Strich?

      Ich finde es moralisch alles andere als korrekt was getan wurde und denke, dass sich jeder Pastor, der für das Konzept von Herrn Traxel geworben hat, ernsthafte Gedanken über einen Rücktritt von seinem Amt machen sollte.
      Aber trotzdem sollten wir allen mit der Liebe begegnen, die uns von unserem Gott zuteil wird. Außerdem ist es, soweit ich es sehe, in russlanddeutschen Gemeinde weit verbreitet, dass die Pastoren nicht allzu viel verdienen. Sollten wir an dieser Stelle vielleicht beginnen uns an die eigene Nase zu fassen?

    • Den erwähnten 60. Beitrag auf meinem Blog habe ich entfernt (auf Bitte des Betroffenen hin), da er nichts als unbelegte Tatsachen aufzuführte. Ich möchte die Disskutierenden auffordern ihren gesunden Menschenverstand einzuschalten und endlich zu verstehen, dass im Internet jeder jeden Scheiß veröffentlichen kann. Wenn man sagt, Papier sei geduldig, gilt das für das Internet um ein vielfaches mehr.

    • Lieber „justbridge“. Es ist ja ok, wenn man die Veröffentlichung von Namen möglicher Beteiligter unterbindet. Es ändert gar nichts am Kern der Sache. Es geht aber um einzelne Personen, sondern um die Tatsache, dass die bisherigen Täter – wer auch immer – nicht im geringsten das bisherige Fiasko aufarbeiten und Verantwortung übernehmen. Nein, es wird weitergemacht und offiziell geschwiegen! Diese Tatsache ist gesichert und selbst bis zu mir, als Unbeteiligtem, durchgedrungen. Die gekündigten Mitarbeiter von TXL wurden über die Fortführung gewisser Tradinggeschäfte unter anderen Rahmenbedingungen schriftlich informiert.

    • Ich bin der letzte, der irgendetwas bezüglich Paul Traxel verschweigen möchte! Ich denke, das wird schon daraus klar, dass ich das (zumindest in russlanddeutschen Kreisen) Risiko eingegangen bin einen offenen Brief zu schreiben. Aber wir leben in einem Rechtsstaat und sollten uns auch innerhalb dieser Grenzen bewegen.

    • interessant. Zwei weitere Fragen stellen sich noch:

      01. Warum vertrauen russlanddeutsche Christen, die ja bekannt dafür sind, dass sie verbindliche Gemeindezugehörigkeiten stark befürworten einem Menschen, der keiner Ortsgemeinde verbindlich angehört?

      02. Wieso vertrauen die Menschen jemandem, der schon vor einigen Jahren dubios gehandelt hat (ICW/BSB und Zierat…) und sich danach aus dem Staub gemacht hat (Richtung Bermudas), so dass das ICW in große Geldnot gerat und sämtliche Gemeinden um Geld anbetteln musste, um überhaupt zu überleben? Fool me once shame on you, fool me twice shame on me!

    • Ja, Liebe zu den Geschädten und Betrogenen. Wenn sich die Zeichen verdichten, dass hier skrupellose Täter am Werk waren und weiter sein werden (Siehe Beitrag 60 auf Deinem Blog), sollte man aus Liebe zu den Geschädigten auf die Wölfe schiessen. Das gebietet die Verantwortung, um weitere Opfer zu verhindern. Hatte mir vorgenommen vorsichtig zu urteilen. Die neuen Informationen über weiter Aktivitäten dieses Unternehmens zeigen jedoch skrupellose „Geschäftsleute“, die keinen Weg zurück sehen und scheinbar nicht im geringsten Bereit sind die Verantwortung für die fatalen Resultate ihrer bisherigen Machenschaften zu tragen. Sie sind sogar bereit weitere Katastrophen zu riskieren…

    • Es werden viele Behauptungen aufgestellt und so gut wie keine Quellen geliefert. Im Internet fällt es noch leichter als in der realen Welt sich als Insider hinzustellen. Wenn wir alles glauben, was irgendwelche Leute schreiben, sind wir auch nicht klüger als diejenigen die geglaubt haben, 300 Prozent Rendite sind langfristig machbar.

      Ich will hier niemandem absprechen wirkliches Insiderwissen zu haben vor allem bei den Leuten, die unter ihrem wirklichen Namen schreiben. Aber jeder kann im Namensfeld jeden Namen eintragen und somit die Identität „stehlen“.

    • Lieber Hans,

      vielen Dank für diese fundierte Einschätzung der Lage. Es ist Dir gelungen die bisherigen zentralen Punkte präziser zu formulieren und die bestehenden Beiträge mit einigen sehr interessanten neuen Aspekten zu ergänzen.

      Mir persönlich wird fast übel, wenn ich auf dem Blog von „justbridge“ über die neuen Pläne von Traxel und engstem Anhang lese (Beitrag Nr. 60).

      Bei diesen Informationen bin ich fast schon fassungslos, dass einige Personen hier im Blog immer noch fordern, dass man bloß nicht „richten“ solle und bloß warten solle was kommt und schweigen solle. Nur konsequente Aufklärung kann evtl. neue Machenschaften der Unbelehrbaren TXLer zunichte machen und die Öffentlichkeit sensibilisieren.

      Wenn wir dachten, die Geschichte wäre mit einem Knall zu Ende, haben wir uns wohl getäuscht…

    • Danke Hans für Deine Bewertung und Deinen Sachverstand!

      Wenn ich allerdings (auch als Theologe!) hier bei einigen Beiträgen die „Unvollendete Symphonie über Verurteilungen“ höre (als letzte Ehrenrettung von Herrn Traxel), wird mir echt schlecht. Sind wir denn alle Hirnamputiert geworden? Verzeihung für den Ausdruck! Bedeutet das Gebot Jesu, das sich gegen Verurteilung richtet denn tatsächlich, dass man jeden Scharlatan stehen, sein Unwesen treiben, betrügen, verführen und ausbeuten lässt?

      NEIN, das ist nicht der Jesus, der Schrift. Dieser Jesus nimmt die Peitsche in die Hand, randaliert brutal im Tempel, stört die heiligste Opferzeremonie, vertreibt alle Händler und Trader aus dem Haus Seines Vaters, weil diese es zur „Räuberhöhle“ gemacht haben…

      Erzähl bitte diesem Jesus etwas über Deine verkorkste Verurteilungstheologie: Meister, das darf man nicht machen – Du darfst die Leute nicht verurteilen. Du musst jetzt ganz tapfer sein und einen kühlen Kopf und so… bewahren. Man kann doch seinen Brüdern nicht so vor den Kopf stoßen und schon gar nicht gegen´s Schienenbein treten.

      Und Jesus sagt: JA, DAS MUSS SOGAR SEIN!

      So, jetzt habe ich noch kurz von dem zu Bett gehen, das Bild von Deinem „Lieben Heiland“ zerstört… und es tut mir noch nicht einmal Leid!

    • jasch, ich bin schockiert. du bist theologe?? Kannst du mich bitte warnen, in welchen christlichen Bereichen du Einfluss nimmst? Die werde ich zukünftig nach bestem gewissen meiden.

      was das verurteilen anbelangt: ich habe keine skrupel davor, mich gegen jemanden auszusprechen, dem fehlverhalten nachgewiesen werden konnte. die staatsanwaltschaft bemüht sich zur zeit, dem herrn t. fehlverhalten nachzuweisen. hat sie es bis jetzt geschafft? sitzt herr t. in untersuchungshaft? warum wurde nur die geschäftstätigkeit von der business acadamy eingestellt (und: steht diese beendigung im zusammenhang mit den ermittlungen der staatsanwaltschaft)? ist unsere justiz nicht erfahrungsgemäß ziemlich schnell, wenn es um mutmaßlichen betrug oder wirtschaftskriminalität geht?
      deswegen behaupte ich, dass alle, die den herrn t. jetzt schon als schuldig bezeichnen, nicht der bezeichnung „christ“ gerecht werden, geschweige denn „theologe“. ich verweise nur auf den unangenehmen splitter im auge, den man durch ne balkenbrille zu sehen glaubt.
      also ihr glaubenshelden und theologen: vielleicht seid ihr ja die jenigen, die mal langsam zum christsein aufwachen sollen?

      apropos theologe: die händler und wechsler im tempel: für wen haben die gearbeitet? kurz gesagt, ich weiß es nicht. das steht meines wissens nach nicht in der bibel… aber der, der dort aufgeräumt hatte, wusste es. und ich kann es ahnen. und übrigens ist das herrenhaus buchholz nie zum tempel geweiht worden… und für wen der herr t. arbeitet, wer weiß es? wer kann in sein herz schauen? wer von euch „theologen“ ist als richter berufen worden?

      dass dir zwischenzeitlich übel wird, gut, das kann ich nachvollziehen. mir wird auch fürchterlich übel, wenn ich lese, zu welchen vorverurteilungen „christen“ fähig sind und welche scheinheiligkeit in den beiträgen zu finden ist.

      mittlerweile habe ich den eindruck, dass die eigenen „glaubensgeschwister“ die wahren feinde des evangeliums sind.

      und um nicht falsch verstanden zu werden: was herrn t. und txl angeht bleibt mir als menschen mit verstand nur die möglichkeit mit meinem eigenen urteil zu warten, bis es wirklich verwertbare beweise gibt. und die gibt es offensichtlich noch nicht, sonst hätte die justiz schon eingegriffen und ein dementsprechendes statement abgegeben. bis das nicht geschehen ist, gibt es keinen grund ein kreuz aufzustellen und hammer und nägel bereit zu legen…

    • Hallo anonym,

      toll, dass Du dich hier so mutig outest! 😉 Ich bin nicht in den Gemeinden unterwegs, wo TXL & Konsorten unterwegs waren…, also werden wir uns wohl leider nicht begegnen. 😦

      Um den Zusammenhang zw. Tempel und TXL zu verstehen, müsste man hier schon sämtliche Beiträge lesen. Aber das kann man wohl von Dir nicht erwarten. Ich verstehe daher, dass Du sauer bist!

      Das Fehlverhalten von TXL muss auch nicht von der Staatsanwaltschaft „bewiesen“ werden – die Art der Geldbeschaffung (über christliche Autoritätspersonen und Gemeindestrukturen) war und ist jedem offensichtlich – und, egal unter welchem Namen so etwas geschieht, sie hat in der Gemeinde nichts zu suchen. Darin sind sich hier bei der Diskussion (fast) alle einig. Was ein Herr Traxel dann mit dem Geld Anderer macht, ist dann noch eine ganz andere Geschichte. Das würde ich auch lieber Experten überlassen – sprich Finanzexperten und Staatsanwälten…, da hast Du vollkommen Recht!

      Danke!

    • ja, ich oute mich sogar mit vergnügen. jetzt verrat mir nur noch, wozu ich mich angeblich geoutet hätte: zu meiner biblischen sichtweise? gern. zu einem fairen umgang mit txl und allen beteiligten? auch gern. zum verweigern von vorveruteilungen? auch gern. zum vertreten einer meinung, die unter „gebildeten“ christen unpopulär ist? ebenso gern. zur hoffnung, dass die von herrn t. genannten ziele von txl authentisch sind? natürlich auch gern. zu einer kritischen position zu menschen, die sich theologen nennen? mit größtem vergnügen.

      wenn etwas fehlte, was du mir vorwerfen magst: bitte – tu dir keinen zwang an. steine werfen kannst du ja.

    • Lieber anonym von 18.37 Uhr,

      bisher war dieser Blog von konstruktiver Kritik an der Meinung anderer geprägt. Wenn Du schon so ein Verfechter von „christlichem“ Umgang miteinander bist, dann diskutiere bitte auch so! Bisher haben alle anderen es auch hinbekommen, selbst wenn sie völlig unterschiedlicher Meinung waren. Ansonsten kannst Du gerne den zweiten Blog zu diesem Thema suchen und dort mitmachen. Da sind einige Heißsporne dabei… Versteh mich bitte nicht falsch. Ich freue mich auch über Deine Meinung hier in dieser Runde, gerne auch mehr als ein Rundumschlag. Dann aber bitte mit Achtung vor den anderen Teilnehmern und ohne solche persönlichen Angriffe.

    • lieber jk!
      gerne würde ich mich an der hier angeblich existenten konstruktiven kritik erfreuen. mutmaßungen, unterstellungen und rufmord gehören für mich nicht dazu. ich hoffe, wir sind uns da einig. und die meisten beiträge in diesem forum gehen darum. das ganze thema fängt schon damit an.

      wenn es zu deinem verständnis von „christlicher diskussion“ gehört, andere glaubensgeschwister (und hier zähle ich auch pastoren, die in txl vertrauen und kapital investierten und den herrn t. hinzu, oder weißt du es besser?) zu diskreditieren, zu verurteilen auf basis von vermutungen und spekulationen und gerüchten und zwar mit fein säuberlich manipulativen und verleumderischen „argumenten“ und formulierungen (ja, ich habe deine beiträge gelesen und ja, der zaunpfahl winkt auch für dich) etc., dann will ich nicht wissen, was du unter „unchristlichen diskussionen“ verstehst.

      was die angriffe angeht: wenn sich jemand angegriffen fühlt, kann ich wohl nicht sonderlich weit daneben liegen, mit dem was ich schreibe.

  31. Nochmal zum „Hungertuch“: Ich bin selber Leiter einer (kleinen) Gemeinde und für mich ist es überhaupt kein Problem, nebenbei einen ganz normalen Beruf auszuüben. Daher nage ich auch nicht am Hungertuch. Ich kenne ebenfalls viele andere Leiter, die einen normalen Job ausüben und nicht am Hungertuch nagen. Paulus sagt „wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen“.

    Es mag ja jetzt sein, dass bei gewissen Gemeindegrößen mehr Arbeit anfällt, aber ich kenne auch Gemeindeleiter, die 400-kopf große Gemeinden betreuen und einem normalen Job nachgehen.

    Das Problem liegt eher darin, dass fast jeder Bibelschulabsolvent (der mehr als 1 Jahr auf so einem Institut zugebracht hat) diese Denkweise hat, dass er unbedingt in den Vollzeitdienst gehen müsste. Das ist Quatsch. Es ist gut möglich, einen normalgroße Gemeinde nebenher zu betreuen. Es hängt natürlich davon ab, aus welcher Kraft man das tut. Wenn man es aus eigener Kraft tut und den Heiligen Geist nicht kennt, dann klopft der Burnout schon sehr bald an die Herzenstür. Aber wer in eigener Kraft unterwegs ist, der sollte überhaupt nicht erst mit dem Gedanken spielen, eine Gemeinde zu leiten.

    Wenn jemand einen echten Ruf von Gott hat, vollzeitlich einen Dienst zu tun, der sollte sich vielleicht die Biografien von George Müller oder Watchman Nee durchlesen und dann den Schritt wagen und aus Glauben leben und Gott vertrauen – der wird dann auf übernatürliche Weise dafür sorgen, dass man nicht am Hungertuch nagt. Wer diesen Glauben nicht aufbringt, sollte einfach seine „Zelte machen“, was biblisch nicht verwerflich ist. Ich kenne ebenfalls Leiter, die alleine auf Gott vertrauen in dieser Sache und nur aus Glauben leben – und Gott sorgt für sie. Dies sind allerdings nur wenige.

    Bei Missionaren mag die Sache anders aussehen, aber ich glaube nicht, dass sich Gemeindeleiter von kleinen Gemeinden (bis ca 100 Mitglieder) keine Zeit mehr für einen normalen Job haben. da gibt es genug Gegenbeispiele.

    • Zitat „wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen“.

      Hier muss ich widersprechen:

      Wenn Pastorendienst in der Gemeinde keine Arbeit ist, dann weiß ich nicht in welcher „lebendigen“ Gemeinde Sie ihren Dienst nebenbei tun und diese Tätigkeit nicht als Arbeit bezeichnen.
      Wir haben zwei Pastoren in Vollzeit in einer Gemeinde von ca. 530 Mitgleidern, die voll ausgelastet sind, und damit meine ich nicht einen 8-Stunden-Arbeitstag.
      Neben der normalen Gemeindetätigkeiten haben sie auch Verantwortung für unsere Stadt, Jugend, Migranten, gefährdeten Hilfe, Gefängnisse usw.
      Wenn die Gemeinde nur für sich selbst lebt, dann dürfte eine Nebentätigkeit wohl ausreichend sein.

    • Dem widerspreche ich nicht. Sie haben nur überlesen, dass ich von einer kleinen Gemeinde (<100) ausging. Bei einer Größe von 530 sieht das sehr wohl anders aus, und da stimme ich ihnen zu, aber 90 Prozent der Gemeinden in Deutschland haben diese Größe nicht.

      Das Zitat ist aus der Bibel, da sollte man etwas vorsichtiger sein mit dem widersprechen:

      2Th 3:10 Denn als wir bei euch waren, geboten wir euch dies: wenn jemand nicht arbeiten will, soll er auch nicht essen.

      Aber da steht auch, das Paulus dies den Thessalonichern geboten hat. Wir wissen auch, dass Paulus selber nach diesem Motto gelebt hat (und Paulus hatte garantiert mehr als eine Gemeinde zu betreuen, er hat das irgendwie hinbekommen, es muss also möglich sein, allerdings niemals aus eigener Kraft). Wir wissen nicht, ob Paulus dies anderen Gemeinden auch geboten hat.

      Infos zu unserer Gemeinde findet man hier:
      http://www.erweckt.de

    • „Das Zitat ist aus der Bibel, da sollte man etwas vorsichtiger sein mit dem widersprechen.“

      Dem habe ich auch nicht widersprochen. Sondern der Anwendung dieses Zitats zur Rechtfertigung einer bestimmten Ansicht.
      Aber das haben Sie ja bestimmt auch nicht anders verstanden.

  32. Hallo alle zusammen,

    soeben habe ich den gesamten Forenverlauf gelesen und finde den Großteil der Beiträge sehr gut (konstruktiv und differenziert). Es ist in der Tat schwierig über solche Probleme /Fragestellung zu diskutieren ohne zu urteilen bzw. den betroffen Personen Vorwürfe/Anschuldigungen zu machen.

    In meinem Beitrag möchte ich niemanden anklagen oder Schuldzuweisungen aussprechen, sondern einige Beobachtungen aufzeigen. Persönlich bin ich weder Broker, noch Anleger, sondern habe aus meinem Bekanntenkreis von der Firma TXL erfahren.

    1) Motive der Mitarbeiter/Anleger:
    Aufgefallen ist mir von Beginn an mit welcher Begeisterung über die Firma TXL und die Person Paul Traxel berichtet wurde. Herauszuhören war dabei meistens die Begeisterung an seinem finanziellen Erfolg: Dass er als Person sehr reich ist, dass er sich ein hübsches Anwesen/Herrenhaus für die Academy leisten kann, etc. (Zugegebener Maßen waren dies meist Freund im Alter von unter 30 Jahren) Einige dieser Freunde haben dann das Training absolviert und sind als „Broker“ eingestiegen.
    Dabei waren Leute, die erst mit ihrer Berufsausbildung fertig geworden waren und eine Festeinstellung angeboten bekamen aber ablehnten, andere die ihren festen Job gekündigt hatten.
    Wie zu beginn gesagt, möchte ich diese Menschen nicht verurteilen, sondern möchte nur meine Beobachtung nennen, dass viele ihre finanzielle Sicherheit aufgaben, um mit sehr hohem Risiko (noch) mehr Geld zu verdienen.
    Dies allein kann niemandem zum Vorwurf gemacht werden und betrifft auch in keinster Weise speziell die Firma TXL, denn jeder muss selbst entscheiden was für ihn (bzw. seine Familie) das Richtige ist. Eine neue Berufschance zu ergreifen ist nicht verwerflich.

    Auch den Anlegern kann prinzipiell nichts vorgeworfen werden, was sie mit ihrem Geld gemacht haben, schließlich ist das ihr privates finanzielles Vermögen!
    Sehr viel kritischer sehe ich diejenigen Anleger, die dafür bei der Bank Kredite aufgenommen haben (nachzulesen in zahlreichen online Pressemeldungen und aus Erfahrung von Bekannten). Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Bank einen Kredit gewährt – egal wie toll die Bonität auch sein mag – wenn man hineinspaziert und um einen Kredit bittet, um das Geld am Devisenmarkt anzulegen. Keine Bank würde dieses Risiko eingehen! Deshalb kann ich mir gut vorstellen (diese Aussage ist eine persönliche Vermutung!), dass bei den Kreditanfragen nicht die Wahrheit gesagt wurde.

    2) Motive der Gemeinden:
    Auf einer Gemeindestunde hab ich miterlebt, wie für die Finanzierung eines Gemeindeprojektes die Möglichkeiten der Firma TXL vorgestellt und gelobt wurden. Was mich dabei gestört hatte war, dass die bewährte und risikofreien Möglichkeit der Finanzierung gar nicht mehr genannt wurde. Es war mir nicht ersichtlich, warum man ALS GEMEINDE (die Rede ist von keiner Privatperson!) Risiko eingeht, um ein Projekt mit nachhaltigem Charakter in nur wenigen Jahren durchzufinanzieren, anstelle eine langfristige Finanzierung durchzurechnen. Für mich waren die bekannten Tendenzen „Schneller, höher, weiter“ klar abzulesen, nicht aber nachzuvollziehen. Aus meiner Sicht ist es ethisch extrem prekär Spendengelder in risikobehaftete Modelle einfließen zu lassen bzw. Spender zu solchen Projekten aufzurufen.

    Was mir auch nie klar wurde, warum TXL gleich so viele Projekte auf einmal bzw. parallel startete, anstelle die Projekte entsprechend den realen Kapazitäten sequentiell zu bearbeiten.

    3) Fähigkeiten:
    Das bringt mich zum nächsten Punkt: Die Firma TXL ist extrem schnell organisch (ohne Zukäufe) gewachsenen. Innerhalb von knapp über einem Jahr waren es knapp 800 „Angestellte“ bzw. ca. 300 „Broker“. Ein solches Firmenwachstum bringt eine ‚organisatorische Explosion‘ mit sich. Dafür war die Firma (laut Aussage von Bekannten) nicht vorbereitet. Es bedarf schon Einiges, um eine Firma mit 800 Angestellten zu führen und den Überblick zu bewahren. Insbesondere die Verantwortung sollte ab einer bestimmten Größe nicht mehr bei einer Person liegen. Laut ihk-bonn.de wurde Paul Traxel als alleiniger GF der GmbH eingetragen und mir ist nicht bekannt, dass weitere GF eingesetzt wurden. Damit möchte ich keinesfalls Herrn Traxel Unfähigkeit vorwerfen, sondern möchte die logische Notwendigkeit von Arbeitsteilung – insbesondere in Sachen Verantwortung bei der Unternehmensführung – aufzeigen.

    Außerdem habe ich es leider nicht mehr geschafft mir selbst ein Bild von der Ausbildung zu verschaffen. Es würde mich sehr interessieren, wie man in 6 Wochen zu einem „Broker“ ausgebildet wird und welche Inhalte dabei vermittelt werden. In meinem Studium habe ich mich nur randläufig mit Kapitalmarkttheorie beschäftigt, dennoch hatte es genug Stoff für zwei Semester.

    4) Transparenz:
    Hier möchte ich nur zwei Beobachtungen nennen, die ich persönlich kritisch finde. Selbst die Mitarbeiter wurden erst sehr spät über die kritische finanzielle Lage des Unternehmens informiert, obwohl die Auswirkungen für die Beteiligten schon deutlich auf der Hand lagen: keine Lohnzahlungen, etc. Stattdessen wurden riskante und exterm ambitionierte Projekte (z.B. „K2“) aufgesetzt, um schnell Kapital zu beschaffen.

    5) Finanzprodukt:
    Über das Medium des Devisenhandels wurde schon genug gesagt. Ob es sich für ‚christliche Projekte‘ eignet sei dahingestellt. Problematischer als das Risiko des Geschäftes, sehe ich die Naivität der Anleger. Aber wie schon treffend gesagt wurde: „Gegen Selbsttäuschung gibt es kein Mittel“.

    Abschließend möchte ich ein Gebetsanliegen formulieren:
    Die vielen Menschen, die durch die Insolvenz der Firma TXL nun herbe finanzielle Rückschläge erleiden müssen, tuen mir aufrichtig leid. Da ich an ihren aufrichtigen Wunsch – etwas gutes bewirken zu wollen – glaube, sind sie mir die letzten Tage ein ernstes Gebetsanliegen. Außerdem möchte ich euch bitten dafür zu beten, dass die Vertrauensbrüche die entstanden sind nicht zu Gemeindespaltungen, etc. führen.
    Doch egal was kommt, hat Gott etwas Gutes vor (Röm 8,28)! Daher ist mein größtes Anliegen, dass alle Beteiligten diese Lektion als Führung Gottes erkennen und das Gute darin finden!

    Viele Grüße
    Johannes

    • Sollte man in dem Zusammenhang mal tatsächlich offen und nüchtern über Gehälter von christlichen Lehrern/Leitern/Predigern/Missionaren reden? Ich glaube zwar nicht, dass das ursächlich etwas mit TXL zu tun hat, aber ich weiß, dass das ein Thema in jeder christlichen Gemeinschaft sein sollte.
      Aber nein, ich will hier nicht wieder ein neues Tabu aufbrechen… Fakt ist, dass Märchen und Mythen diesen Bereich in vielen christlichen Gruppen beherrschen, statt biblische Wahrheit:

      Hier die Top 5 der Mythen:
      1. Christliche Lehrer/Leiter/Prediger/Missionare müssen „demütig und arm“ sein…, Gott sorgt für das erste, die Gemeinde für´s …
      2. Christliche Lehrer/Leiter/Prediger/Missionare müssen das ehrenamtlich machen, Paulus hat´s ja auch so gemacht…
      3. Christliche Lehrer/Leiter/Prediger/Missionare müssen finanzielle Opfer bringen…
      4. Christliche Lehrer/Leiter/Prediger/Missionare sind nicht anders als der Rest der Gemeinde, deswegen…
      4. Über Geld spricht man in der Gemeinde nicht…, mit der großen Ausnahme des „Zehntel“…
      5. Ich bin „ausgebildeter Theologe“ und muss daher bezahlt werden…

  33. Die Beiträge von Heinrich und Jakob fand ich hilfreich für die Beurteilung der Situation, vielen Dank. Hier wurde geäußert, dass bei einem Erfolg der Finanzierung der christlichen Mitarbeiter / Projekte keiner gegen die TXL-Strategie geredet hätte. Wirklich nicht? Interessieren uns die Prinzipien der Finanzierung nicht mindestens genauso wie der Erfolg selbst? Ich war auf einer Infoveranstaltung dabei. Dabei ist es mir schon gegen den Strich gegangen, als gesagt wurde, dass zu spenden zwar gut wäre, noch besser sei es aber, das Geld vorher anzulegen um dann davon zu spenden. Da habe ich mich schon gefragt, ob Gott sich das tatsächlich so gedacht hat, mit der Finanzierung seines Reiches. Nach meinem Verständnis der Lehre der Bibel ist das ein Winkelzug, den ich nicht nachvollziehen kann. Das hat mit dazu geführt, dass ich mich schon als „es noch lief“ kritisch zu dem Thema geäußert habe, deswegen werde ich es, wo es angebracht ist, auch weiter tun.
    Als ich Heinrichs Beitrag über die finanzielle Situation und das Hungertuch der Prediger in den Aussiedlergemeinden las, fragte ich mich schon, ob das sichere Modell der Finanzierung in den „deutschlandsdeutschen“ Gemeinden tatsächlich so vorteilhaft und nachahmenswert ist. Ist finanzielle Unsicherheit wirklich ein Problem für die geistliche Entwicklung in den Gemeinden? Ist der Herr, der Menschen in den vollzeitigen Dienst beruft nicht fähig, die Berufenen durchzubringen? Ist finanzielle Sicherheit für den geistlichen Dienst nicht das größere Problem? Ich bin nicht gerade glücklich über einige „Missionare“, die durch die „neuen Möglichkeiten“ Vollzeitler geworden sind und bin eher frustriert über diese Leichtigkeit eines geringen Opfers im Dienst für das Reich Gottes. Ich kann mir keinen effektiven Dienst ohne den Kampf durch einen engen Geburtenkanal (gerade der finanziellen Stuation) vorstellen. Ich habe wirklich Mitleid mit Betroffenen (einige Freunde sind dabei), aber ich bin froh, dass es nicht zu einer von der Situation begünstigten Inflation von nicht berufenen Vollzeitlern im Reich Gottes gekommen ist. Dass hätte definitiv mehr geschadet als was gebracht. Nicht nachvollziehbar? Werfen wir doch einen Blick auf die nicht am Hungertuch nagende Vollzeitler der Volkskirchen.

    • Zitat: Interessieren uns die Prinzipien der Finanzierung nicht mindestens genauso wie der Erfolg selbst?

      Sehr gute Frage.

      Nach meinem Verständnis kann Gott derartige Modelle nicht segnen.
      Warum nicht? Weil sie ethisch verwerflich sind.
      Hat sich jemand von den „Anlegern“ mal die Arbeit gemacht und ausgerechnet, welche jährliche Rendite erforderlich ist, um den CashFlow aufrecht zu erhalten?
      Welche Zinsen erhält man sonst, wenn man Geld normal anlegt?
      Wie bezeichnen die Medien Herrn Ackermann von der Deutschen Bank, wenn er von 25% Rendite spricht?
      TXL lag mit den versprochenen Renditen weit darüber, irgendwo zwischen 70 und 100% vor Steuer und sonstigen Kosten.
      Ist jemand bereit in unserem Lande einen so verzinsten Bankkredit aufzunehmen, um sein Häuschen abzubezahlen?
      Oder nennen wir es dann „Wucher“ und „Kredithai“?
      Aber das eigene Kapitel mit diesem Zins zu verzinsen, ist das legitim und ethisch korrekt?
      Da Geld auf den Devisenmärkten ja nicht neu geschaffen werden kann, muss es jemandem „abgenommen“ werden, der vielleicht nicht so erfolgreich spekuliert, oder grad mal nicht die Glückssträhne hat. Es muss ja stets ein Counterpart da sein, der das Gegengeschäft eingeht. Das gesamte Modell hat nichts, aber auch gar nicht zu tun mit Anlegen, Wirtschaften, neue Werte schaffen, neue Ideen finanzieren (wie z. B. durch Aktienkauf oder Anleihen), um neue Arbeitsplätze zu schaffen und unsere Welt ein Stück besser zu gestalten. Es ist reines Zocken.
      Deshalb war das ganze Modell von Anfang an zum Scheitern verurteilt.

      Ich bin froh, dass ich einige Leute und insbesondere unsere Gemeinde davon abhalten konnte, bei TXL einzusteigen.

  34. Das, was die Firma Traxel als Geschäftsmodell vorgestellt hat und womit es um „Mitarbeiter“ geworben hatte, war keine Geldanlage, die bei hohem Risiko einen hohen Gewinn versprach. In Zeiten wie heute, in denen die Festverzinlichen Papiere nur noch 1% Rendite bringen, muss man bei einer Geldanlage, die 20% Gewinn versprechen, schon mit einer 50%ger Wahrscheinlichkeit eines Totalverlustes rechnen. Die Mitarbeiter der Fa. Traxel sollten für 50000€ Investition 5000€ verdienen, was schon 10% Rendite im MONAT!!! bedeuten, (das sind im Jahr nicht 120%, sondern 314%) zusätzlich musste die Fa. noch Gewinn für Investitionen und Missionstätigkeit erwirtschaften. Wenn Dr. Löwen heute noch meint, dass das ganze“ hätte auch gut gehen können“, dann kann ich das beim besten Willen nicht nachvollziehen. Ein Sechser in Lotto wäre wahrscheinlicher gewesen.

    • Bei einer Geldanlage bekommt man die Zinsen in der Regel am Ende des Jahres. Das heißt, dass die Bank mit den Zinsen von Januar noch 11 Monate arbeiten kann, mit den Zinsen von Februar 10 Monate, usw, – sprich Zinseszinseffekt, der bei niedrigen Zinsen keine große Rolle spielt, bei 10% aber schon viel ausmacht: 1,1 hoch 12=3,1384. Einen Fehler habe ich aber tatsächlich gemacht, – die 100% Grundkapital nicht abgezogen, also 314% – 100% = 214%

    • @willi:

      Leider ist deine Renditeberechnung nicht korrekt. Eine Bank kann in der Tat mit dem Geld der Anleger Zinseszinsen erwirtschaften. Mir wird jedoch nicht ganz klar, wie du das auf die Ausbezahlung der TXL „Mitarbeiter“ beziehst. Man muss klar zwischen der Verzinsung des eingesetzten Kapitals (der Anleger), und der dafür notwendigen Rendite des Unternehmens differenzieren. Natürlich muss das Unternehmen mit dem zur Verfügung stehenden Geld ggü. den ausbezahlten Zinsen eine weitaus höhere Rendite erwirtschaften.

      Bei dem Modell mit einer monatlichen Auszahlung von 400€ und einer zusätzlichen jährlichen Prämie von 1.000€ (laut online Pressemeldungen) ergibt das ein jährliches Gesamtpayoff von 5.800€ auf 10.000€ eingesetztes Kapital. Dies entspricht einem jährlichen Zinssatz von 58%.

      Ich weiß nicht, ob die „Mitarbeiter“ die monatlich 1.000€ (auf 10.000€ Einzahlung) ausgezahlt bekamen auch eine jährliche Einmalzahlung bekamen. Angenommen dies war nicht der Fall, so hatten diese ein jährliche Gesamtauszahlung i.H.v. 12.000€ und eine jährliche Verzinsung von 120%.

      Grundsätzlich ergeben sich aus den o.g. Auszahlungsmodellen keine Zinseszins-Effekte. Diese würden nur dann eintreten, wenn Teile des Payoffs wieder einbezahlt werden würden und somit das angelegte Kapital kontinuierlich wachsen würde!

  35. hier ein intressanter artikel: http://lawmix.ru/jude/4347 da kommt der herr truxel auch drin vor. einer seiner kollegen ist schon vor jahren in russland wegen ähnlicher geschäfte vor gericht gekommen, das geld hat dann truxel bekommen.
    В целях их легализации Палий, действуя в составе организованной группы, неоднократно в крупном размере совершал финансовые операции и другие сделки с похищенными денежными средствами ПО „ННГ“, а также использовал их для осуществления предпринимательской и иной экономической деятельности.
    Реализуя свой умысел на легализацию денежных средств, приобретенных заведомо незаконным путем, он в феврале 1996 года приобрел оффшорную компанию „M.C.G. Holdings Ltd“ и противоправно, в нарушение Закона Российской Федерации N 3615-1 от 9 октября 1992 года „О валютном регулировании и валютном контроле“, открыл для нее счет N 740999 в ряде валют в том же банке „Б.С.И.“.
    Управление компанией и банковским счетом он поручил представителю компании „Int. Traxel Konzern Establishment“ гражданину Германии Тракселю, с которым ранее имел договорные отношения как руководитель ПО „ННГ“ и который перечислял за не установленные следствием услуги, используя промежуточные счета других фирм, денежные средства на личный счет Палия N 713520 „CREAM“ в банк „B.S.I.“

  36. Liebe Mitleidende,

    mich erreichen ständig neue Mails von “Investoren”, die jetzt wirtschaftlich vor dem “aus” stehen. Einfältige gutgläube Menschen, die ich auch teilweise kenne, bzw. die über eine offen zugängliche facebook-mail kennen lernen durfte.

    Bilder mit jungen Familien, einfach gekleidet, mit einem Baby auf dem Arm. Sie haben Ihr letztes Hemd für den Herrn gegeben………
    Sie tun mir aufrichtig leid, und haben auch keinerlei Schuld
    an Ihrer Lage, den Sie wurden verführt —->

    Mich macht es rasend, daß die Meinungsführer (Pastoren, Seelsorger) vieler Gemeinden Ihren Einfluß geltend gemacht haben, um Geld für den “Herrn” zu sammeln.

    Diese Leute können zwar gut reden, haben aber keinen (Fach)
    Verstand. Hier sind die wahren Schuldigenzu suchen. Sie gehören zusammen mit Paul Traxel auf die Anklagebank.

    Sie haben Ihre Position, die Abhängikeit, das Vertrauen ihrer
    “Schaafe” ausgenutzt.

    Jetzt kommt immer der Einwand.:
    Wie kannst du eine Sache torpedieren, die im Grunde und von der Ausrichtung “herrlich” ist.

    Liebe Pastoren und Befürworter der TXL Kompanei.
    Dem Grunde nach handelt es sich hierbei um banale Wirtschaftskriminalität. Ich wage zu behaupten.: Und damit ist auch die Ausrichtung egal.

    Liebe Pastoren, Paul
    ich hab euch auch lieb.

    Wir sehen uns vor Gericht
    LG

    Nachfolgend ein paar Geschäftsmodelle, die eine erstaunliche Ähnlichkeit mit dem Konzept TXL haben. aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Als (illegales) Schneeballsystem oder Pyramidensystem werden Geschäftsmodelle bezeichnet, die zum Funktionieren eine ständig wachsende Zahl Teilnehmer benötigen. Gewinne für Teilnehmer entstehen beinahe ausschließlich dadurch, dass neue Teilnehmer in den Systemen mitwirken und Geld investieren. In den meisten Ländern sind diese Systeme mittlerweile verboten. European Kings Club aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Der European Kings Club (kurz EKC) war ein betrügerisches Pyramidensystem, welches im Herbst 1994 zusammenbrach. 80.000 Anleger, davon 20.000 aus der Schweiz und ebenso viele aus Österreich, verloren insgesamt 1,6 Milliarden Franken.

    Viele von kennen European Kings Club aus unserer Kirche Brüser Berg Newtonstr.. Hier haben vor ca. 20 Jahren Gemeindemitglieder fleißig für vermittelt……. und haben viele andere ruiniert……

  37. Um noch etwas mehr Licht in die Sache zu bringen der Wortlaut der Strafanzeige gegen Traxel und eine zusätzliche Wertung eines Experten:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich gebe Ihnen folgenden Sachverhalt zur Kenntnis und stelle Strafanzeige wegen aller in Betracht kommenden Delikte gegen Paul Traxel, als Geschäftsführer der TXL Business Academy GmbH, Buchholzweg 1, 53347 Alfter und bitte um Prüfung des folgenden Sachverhaltes:
    Paul Traxel ist Eigentümer der Unternehmen TXL Business Academy GmbH und TXL Capital Management GmbH. Er ist Vorsitzender des Internationalen Centrums für Weltmission. Der Sitz der Gesellschaften ist Buchholzweg 1 in 53347 Alfter. Firmensitz der Unternehmen ist das ehemalige Ausflugsziel in Roisdorf. Sein Vermögen hat Herr Trexel als ehemaliger in Afrika tätiger Missionar durch den Handel mit Luxusgütern nach dem Zerfall der Sowjetunion mit russischen Oligarchen erlangt.
    Die TXL Business Academy GmbH gibt vor Börsenhändler auszubilden, während Sie seit einigen Monaten auf Kunden- und Anlegerakquise geht. Die TXL Capital Management GmbH verwaltet Anlegergelder. Eine Genehmigung der Bundesaufsichtsbehörde für Finanzdienstleistungsaufsicht liegt nicht vor, so dass die Anleger getäuscht werden.
    Die Unternehmen treten weder in der Öffentlichkeit noch im Internet auf, wie dies für Finanz- und Wirtschaftsunternehmen üblich ist. Die Mitarbeiter werden aus der deutsch-russischen, christlichen Gemeinden im Großraum Köln-Bonn rekrutiert, in dem den leitenden Personen dieser christlichen Baptistengemeinden hoch dotierte Anstellungsverträge zugesichert werden.
    Voraussetzung ist, dass ein Kapital in Höhe von mindestens 50.000 Euro als Handelskapital eingesetzt wird, für vermeintlich sichere Geschäfte an spekulativen Devisenmärkten. Die mit einwandfreier Bonität ausgestatteten Anleger nehmen für die Finanzierung des Handelskapitals Kredite auf, um das benötigte Handelskapital in das Unternehmen einzubringen.
    Den Vertrauensvorschuss der leitenden Personen der christlichen Gemeinden gegenüber den Mitgliedern wird genutzt, um auch das Geld der Mitglieder dieser christlichen Vereine ins Unternehmen zu holen. Als Gegenleistung für die Empfehlung der Gemeindeleiter wird diesen ein hohes Gehalt seitens der TXL Business Academy GmbH versprochen.
    Zum Ziel der Akquise zählen auch christliche Vereine aus dem Großraum Bonn-Köln-Siegburg.
    Über die fehlende Genehmigung seitens der BaFin wird hinweggesehen, da hier kein Anlagengeschäft betrieben werde. Die erzielten Renditen werden als Gehälter ausgezahlt. Hierdurch lassen sich die Anleger in der Regel beruhigen, da Paul Traxel als Multimillionär seit Jahrzehnten den Ruf eines erfolgreichen Unternehmers mit missionarischem Hintergrund und christlichen Wurzeln genießt.
    Die Gewinne aus dem vorgenannten Anlagegeschäft fließen in das Internationale Centrum für Weltmission, die Missionare auf der ganzen Welt unterstützen soll. Die Anleger, soweit das eingesetzte Kapital nicht verloren ist, erhalten nur einen Bruchteil der durch die riskanten Geschäfte erzielten Rendite. Soweit die Anleger damit drohen, die Funktionsweise des Schneeballsystems aufzudecken, wird ein Teil des entstanden Schadens bei den Anlegern ausgeglichen.
    Die Anlegerwerbung erfolgt ausschließlich im Kreis der christlichen deutsch-russischen Spätaussiedler. Nicht zu diesem Anlegerkreis gehöhrende Außenstehende werden mit der Aussage zurückgewiesen, es könnte aktuell kein Anlagekapital mehr angenommen werden, weil das Unternehmen überlastet wäre. Es wird im Ergebnis eine genaue Auswahl bei den Anlegern getroffen, um das Risiko der Aufdeckung des Schneeballsystems zu minimieren.
    Sollte einer der Anleger oder ein Angehöriger eine Warnung aussprechen wollen, erhält er Besuch von dem regionalen Gemeindeleiter, um aufkommende Zweifel im Keim zu ersticken. Die Gemeindeleiter als Vorsteher der Gemeinde sind hohe Respektsperson. Zweifel an diesen kann zu einem Ausschluss aus dem Verein führen, was die Mitglieder vermeiden, da der Verein meist das sozialen Lebens bestimmt und darstellt.
    Der Initiator Paul Traxel nutzt hierbei seinen Ruf als christlicher Missionier, um in dem Geflecht aus Spenden eine Organisationen aufzubauen, die es ihm ermöglich Anhänger (Anleger) für sich zu gewinnen. Diese Organisation in der ausgeschüttete Renditen mit Löhnen und Gehältern vermischt werden oder auch als Spenden ausgeschüttet werden, schädigt nicht nur der Branche, sondern auch das Finanzamt und den Sozialversicherungsträgern.
    Das Schneeballsystem wird so lange florieren, bis ein Totalverlust der eingelegten Gelder eine Fortführung unmöglich macht. Die Gelder sind bis dahin in den Kanälen der Organisation verschwunden oder verspekuliert.
    Die Folge ist, dass die Anleger mit erheblichen Verlusten zurückbleiben und darüber hinaus neben den Gemeindemitgliedern auch Verwandte, Bekannte und Glaubensbrüder geschädigt werden. Darüber hinaus werden die Vermittler selbst zur Verantwortung gezogen, da sie im guten Glauben Kapitalanlagen vermitteln.
    Die TXL Capital Management GmbH setzt bei der Anlage voraus, dass ein Konto bei dem schweizer Broker Dukascopy eröffnet wird. Die TXL Capital Management oder ein anderes Offshore-Unternehmen von Paul Traxel schüttet dann einen Großteil der anfallenden Handelsgebühren als Empfehlungsprovision aus. Die Brokervermittlung erfolgt ohne Genehmigung der BAFIN.
    Ich bitte um Aufnahme der Ermittlungen und um entsprechende Mitteilung.
    Mit freundlichen Grüßen

    M. Schröter
    Rechtsanwalt

    Zusatz/Wertung:
    Die TXL Business Academy GmbH hat lediglich ein Haftungskapital von 25.000 Euro. Der durch Paul Traxel verursachte Schaden beträgt jedoch sicher etwa 100 Millionen Euro.

    Da Paul Traxel über ein erhebliches Privatvermögen verfügt, besteht aufgrund der illegalen Handlungen eine große Erfolgs-Chance, ihn für den gesamten Schaden privat haftbar zu machen.

    Da in den USA, wo er seinen Hauptwohnsitz hat, auf Betrug und Veruntreuung im Rahmen von 100 Millionen Euro 30 bis 50 Jahre Haft stehen, wird er sicher nicht dort hin flüchten.

    Alle Anleger sollten sich zusammentun und eine Sammelklage gegen die Privatperson Paul Traxel anstrengen. Dies minimiert die Kosten des Einzelnen und hat die größte Erfolgs-Chance. Da die Gemeindeleiter der christlichen Vereine Paul Traxel vorbehaltlos unterstützt haben und zum Teil erhebliche Gehälter hierfür kassiert haben, sind sie ebenso mit ihrem gesamten Privatvermögen haftbar für den durch diesen Betrug entstandenen Schaden und sind ebenso im weiteren Verlauf zur Rechenschaft zu ziehen.

    • Danke, JK, für diese Info!

      Kann man das, falls es bestätigt wird, verbrecherisch nennen?

      Kann sich hier bitte einer der Betroffenen ANONYM melden, um von seinen/ihren Erfahrungen zu berichten?

      Hat jemand noch dazu eine Meinung?

    • „Eine Genehmigung der Bundesaufsichtsbehörde für Finanzdienstleistungsaufsicht liegt nicht vor, so dass die Anleger getäuscht werden.“ Getäuscht? Wodurch?

      „Voraussetzung ist, dass ein Kapital in Höhe von mindestens 50.000 Euro als Handelskapital eingesetzt wird, für vermeintlich sichere Geschäfte an spekulativen Devisenmärkten.“ Absoluter Blödsinn. Sowohl die aus der Luft gegriffenen 50.000, noch die Unterstellung, TXL würde spekulative Devisenmarktgeschäfte als sicher deklarieren.

      „ausschließlich im Kreis der christlichen deutsch-russischen Spätaussiedler.“ faktisch falsch.

      „Die TXL Capital Management GmbH setzt bei der Anlage voraus, dass ein Konto bei dem schweizer Broker Dukascopy eröffnet wird. “ lustige Vorstellung, aber absurd und falsch.

      http://www.gomopa.net/Finanzforum/wer-kennt-was-meint-ihr-dazu/betrug-und-veruntreuung-durch-txl-business-academy-in-alfter-paul-traxel-p942843168.html?highlight=Rechtsanwalt#post942843168
      dort steht:
      „Originaltext der Strafanzeige vom 01.12.2010 bei der Staatsanwaltschaft Bonn“

      Dieser Artikel findet sich dort unter der Rubrik „Finanznachrichten“. Dass es sich nicht um den 01.12.2010 handeln kann, scheint hoffentlich allen logisch. Vermutlich ist der 01.12.2009 gemeint. Das würde auch erklären, warum der Inhalt derart schlecht recherchiert erscheint. Andererseits muss man dann feststellen, dass seit der Übergabe der Strafanzeige keine rechtlichen Schritte, abgesehen von Untersuchungen, stattgefunden haben, zumindest ist mir nichts bekannt.

      Also die Steine bitte erstmal wieder zurücklegen…

      Ach ja, die 100 Millionen… Man man man… sind die russlandsdeutschen Naivlinge aber reich… Aber wie wird man, wenn man so naiv ist, denn so reich? Und sowas schimpft sich dann „Aussage eines Experten“…

    • Ob das ganze von anfang an verbrecherisch war, vermag ich nicht zu beurteilen. Ich hatte an anderer Stelle Bauchschmerzen. Ein Beispiel: Ich erhielt einen Anruf von einem Bekannten, der einen Einstieg in Erwägung zog (ein mittelloser Theologiestudent). Einige hundert Euro im Monat hätten wirklich viel geholfen. Jedoch hatte er Bauchschmerzen mit dem Arbeitsvertrag von TXL. Er sollte als Mitarbeiter im „Marketing“ eingestellt werden. Da ihm aber klar war, dass er gar nicht mit dem Werben für das Unternehmen tätig sein wollte, hatte er einen Gewissenskonflikt. Das fand ich löblich.

      Die meisten anderen Mitarbeiter warben ebenfalls nicht für das Unternehmen, sondern wollten/sollten eigentlich mehr Zeit für Gemeindearbeit, Mission usw. aufwenden können, ohne finanzielle Schwierigkeiten zu bekommen. Wohl keiner dieser Personen hat durchschnittlich auch nur eine Stunde am Tag mit „Marketingaufgaben“ verbracht. D.h., dass faktisch das Gehalt für andere Aufgaben gedacht war. Die TXL hat im Handelsregister jedoch einen ganz anderen Unternehmenszweck angegeben. Wäre ja auch schwierig oder seltsam gewesen „Bau des Reiches Gottes“ einzutragen. Es ist ja schließlich ein erwerbswirtschaftliches Unternehmen. Für mildtätige Unternehmungen hätte man konsequent aber eine Stiftung oder ähnliches gründen können in dem die ganzen „Missionare“ – das waren sie ja im Prinzip in verschiedenster Ausprägung – einen Unterhalt erhalten. Man hätte also vorhandene Überschüsse aus dem Trading an die Stiftung spenden können.

      Das hätte in dem Konzept jedoch dazu geführt dass die TXL im Optimalfall exorbitante Gewinne vorgewiesen hätte, die aber entsprechend versteuert würden. Dadurch würde nicht mehr viel für eine Stiftung abfallen und die Gehälter in dem Kontext. Zudem hätten alle Investoren – das Geld hätte man ruhig der TXL zur Verfügung stellen können – auch noch zusätzlich Kapitalertragssteuern zahlen müssen. Das Konzept mit den Nachrangdarlehen scheidet für mich von vorneherein als unseriös aus, es stellt den Darlehensgeber von vorneherein schlechter.

      Da die Mitarbeiter aber bei TXL angestellt waren konnten im – ich wiederhole mich – Optimalfall die Gehälter als Kosten verbucht werden und minderten den Gewinn. Optimal, oder? Alle Gehälter und Sozialversicherungsbeiträge bezahlt, Gewinn gemindert, der Staat erhält so wenig wie möglich und alle sind zufrieden. Allerdings muss man dafür halt bei den Verträgen etwas flunkern.

      Als Geschäftsführer eines Unternehmens sind mir solche Vorgehensweisen bekannt. Manchmal passen staatliche Rahmenbedingungen nicht ganz zum eigenen Konzept. Dann muss man eben nach Möglichkeiten suchen…

      Aus meiner Sicht sollte von Anfang an der Staat geprellt werden, für einen guten Zweck. Sicherlich von entsprechenden Anwälten/Experten begleitet und hieb- und stichfest ausgeklügelt – für den Fall der Fälle. Es ist im ganzen einfach „windig“. Es stellt sich wieder die Frage: Wie kann es sein dass ansonsten vorbildliche Staatsbürger und bes. Christen solche Geschichten mitmachen? Oder darf man das mit dem bösen Staat machen, genauso wie man z.B. GEZ – Gebühren vorenthält und diese unfair sind?

      Ich hoffe mein Anliegen wird so deutlich und auch die Formulierungen sind nicht zu sarkastisch. So ist es nicht gemeint. Anhand des Beispiels versuche das eigentliche Wesen des ganzen Vorhabens zu verstehen und zu skizzieren. Evtl. kann es jemand auch ganz entkräften oder einzelne Punkte widerlegen. Würde mich freuen. Solange nicht, muss ich davon ausgehen, dass das Konzept von vorneherein „windig“ war. Dadurch sollten wir Christen aber nicht gekennzeichnet sein. Erst recht, wenn wir missionarisch „erfolgreich“ sein möchten und glaubhaft. Gott möchte nur durch „reine“ Kanäle wirken. Abgesehen von dem Imageschaden den BSB usw. jetzt haben.

    • Sammelklagen sind nach der deutschen Rechtsprechung nicht gültig. Es sei denn man befasst sich mit einer Klage in den USA. Dort gibt es sowas wie Sammelklagen.
      Nur zur Info!

    • Mist! Da war einer schneller als ich! Aber hat auch seine positiven Seiten: Es gibt auch andere, die Ahnung vom Leben haben!

  38. Finde Geldgeschäfte in diesem Sinne wie es die TXL gemacht hat, einfach nicht passend mit dem Wort Gottes und mit der Kirche…

    Das ist in meinen Augen zocken… viel zu risikoreich! Wie pokern um unmengen von Summen…

    Kommt Leute, investiert in mich … ich poker gegen andere Menschen um Millionen von Euro, erwirtschafte damit viel Kohle, gebe einen Teil an meine Investoren zurück und den anderen für irgendwelche missionarischen Zwecke… Kann funktionieren, kann aber auch total schief gehen…!

    Naja, man kann „Devisenhandel“ auch nicht direkt mit „pokern“ vergleichen. Sind immer noch Unterschiede… aber ich denke:

    Geld ist schmutzig, besonders wenn es um Geldhandel geht… und dann noch um solche Summen! Ich denke man sollte vorsichtig sein mit Geld, besonders zu viel Geld. Es steht selbst in der Bibel das eher ein Kamel durch ein Nadelöhr passt, als ein Reicher in den Himmel kommt… und Geld verführt uns fehlerhaften Menschen mit der Hilfe von Satan schnell zu irgendwelchen Sünden! Es kann einfach viel kaputt machen… und das sieht man jetzt bei der TXL. Und jetzt hat das Fernsehen noch davon Wind bekommen und BSB und ICW steht in einem schlechten Licht dar. Echt schade die ganze Geschichte…

    Meine Meinung ist, dass Gott uns gerade im Moment zeigt, dass der Mensch wieder zu viel wollte und damit viel kaputt machen kann. Und mit ein bischen Ironie lässt er noch Herrn Apostel die ganze Sache ans Licht bringen bzw. erledigen und schmunzelt… naja… find Gottes Humor auch witzig!

  39. Hallo Heinrich,

    Danke für Deinen langen und konstruktiven Beitrag zur Diskussion – ich habe mich wirklich sehr gefreut!!!

    Du hast recht, dass die Tendenz zum Verurteilen in solch einer Situation sehr schnell da ist und wir sollten alle wachsam sein, um die Grenze von Beurteilen und Verurteilen einer Situation oder Person nicht zu überschreiten. (Das fällt Betroffenen in der Regel schwerer als Nicht-Betroffenen… und ich habe den Eindruck, dass sich hier bei mir beide Gruppen zu Wort melden.)

    Du hast auch recht, wenn Du sagst, dass es uns nicht ansteht über die Motive eines Herrn Traxel zu urteilen. Sie mögen, wie ich das in meinem Beitrag erwähnt habe, tatsächlich „gut und nobel“ sein. Und keiner kennt sie tatsächlich, außer Gott und Herr Traxel selber.

    Ich hoffe auch, dass jeder Deinen Rat befolgt, „Mitarbeiter/Anleger (von TXL)… in unsere Fürbitte, Unterstützung und Mitgefühl“ einzuschließen, „in der Hoffnung, dass Gott ihnen die nötige Weisheit und Kraft geben wird, diese Krise zu bewältigen“! Ich habe selber Freunde, die in dieser Situation mein volles Mitgefühl, meine Unterstützung und Fürbitte haben…

    Doch habe ich auch einige Fragen an Dich und meine Leser:

    1. Du schreibst: „Wenn es uns um Schadensbegrenzung geht, dann wäre es weiser, die Diskussion zu diesen Themen den Betroffenen zu überlassen“.

    Wenn sämtliche Medien (Presse, Fernsehen, Internet), die Anwaltschaft und Gerichte mit dem „Fall TXL“ betraut sind, kann man aus meiner Sicht, nicht mehr von „Schadensbegrenzung“ reden, wenn ein kleiner, unscheinbarer Blog das Thema aufwirft… In der „christlichen Szene“ wird darüber nämlich nur getuschelt, getratscht, und gelästert – und das alles schön verdeckt… Wirkliche Schadensbegrenzung wäre ein offenes und ehrliches Wort von Paul Traxel, und zwar in dem Kontext, in dem der Schaden bereits stattgefunden hat und bekannt geworden ist.

    Das zweite, was mich an dieser Aussage aufhorchen lässt, ist: „den Betroffenen überlassen“. Die „Betroffenen“ hier werden zunächst mit „geistlichen, missionarischen Motiven“ und im öffentlichen, wie privaten Raum der Kirche angeworben…, dann werden sie tatsächlich sich selber und der Verschwiegenheit überlassen – wir kennen beide diese Mechanismen zu genüge. Was die Opfer & Täter wirklich brauchen ist: Schweigen brechen, Dinge aufarbeiten, aus der Vergangenheit lernen, Vergebung geben, heil werden, neu beginnen – all das wird im „geheimen Versteckspiel“ nicht möglich sein.

    2tens schreibst Du: „Wer sind wir, dass wir uns über die Art der Geldanlage von anderen Menschen aufregen und uns über ihre Motive ein Urteil machen. Die anderen schreiben doch auch nicht über unsere Motive der Geldanlage.“

    Völlig RICHTIG, AMEN!!! Wenn, ja wenn… da nicht das System dahinter wäre, das auch hier in diesem Fall leider ausgenutzt wurde: KOMMERZIALISIERUNG DER BEZIEHUNGEN IN EINEM FEST DEFINIERTEN SOZIALEN UMFELD – HIER (VORNEHMLICH) RUSSLANDDEUTSCHE GEMEINDEN. Das ist in Kirchen und Gemeinden (und IMMER mit den besten Motiven – das glaube ich sogar!) schon mehrfach vorgekommen, was Herr Traxel hier versucht hat, aber ich kenne noch keinen Fall, wo darüber Busse getan wurde…, denn „die MOTIVE waren ja rein“ und „keiner konnte den Schaden voraussehen“. Das sind doch Experten, oder?

    3. Weiter schreibst Du: „Über das Mittel kann man sich streiten. Doch das würde ich lieber den Experten überlassen. Wer sind wir als Laien, dass wir uns darüber den Kopf zerbrechen. Über die Pastoren den Zeigefinger zu erheben, die als Mitarbeiter eingestiegen sind oder ihre Kanzel zu Werbezwecken zur Verfügung gestellt haben, finde ich auch nicht angebracht. Von unseren Kanzeln wird immer wieder über Geld für die Mission gesprochen.“

    Nein, man kann sich darüber nicht streiten: 1stes Semester BWL „Hohe Rendite – hohes Risiko“. Mann muss nicht Bankier sein, um ein Geschäftsmodell einiger maßen einzuschätzen. So weit ich weiß, hat Herr Traxel das Risiko der Anlage auch nie schön geredet… Nun kommt aber leider das Prinzip des VERTRAUENS-VORSCHUSSES bei Pastoren/Ältesten/christlichen Führungspersönlichkeiten ins Spiel: sog. „Laien“ vertrauen natürlich ihren „geistlichen Führern“ – ist das nicht sogar irgendwo ein biblisches Prinzip? Und das ist das Problematische (und aus meiner Sicht auch das Missbräuchliche!) bei dieser Art des „Vertriebsmodells“.

    Zum Thema „Geld und Kanzel“ wäre natürlich noch viel mehr zu sagen. Das einzige mal, wo wir von der Kanzel über Geld hören ist „das Zehnte geben“ und es gibt darüber sooooo viel mehr aus der Bibel zu sagen. Täten das unsere Lehrer und Pastoren, würde nicht alle Jahre wieder ein solcher „Fall TXL“ auftreten.

    Nun höre ich mit 4tens auf. Zitat von Dir: „Interessanterweise hat keiner groß darüber getratscht, als Herr Traxel in der Vergangenheit Millionen für das Reich Gottes spendete. Er wurde oft bewundert und nicht selten beneidet. Wenn aber so eine Person wirtschaftlich einen Schaden erleidet, dann sind wir wie Aasgeier da und hacken auf ihn herum. Liebe Christen, das ist nicht christlich.“

    Auch hier kann nur AMEN sagen! Alle seine Verdienste wirklich in Ehren, auch hier kann sich Paul Traxel (und alle Verantwortlichen Pastoren und Mitarbeiter) aus meiner Sicht geistlich bewähren, indem er seine Brüder und Schwestern öffentlich (weil es nun ja leider in allen Medien ist) und ehrlich über den Stand der Dinge aufklärt, Fehler (falls begangen, müssen noch nicht einmal von ihm verursacht worden sein) eingesteht, Beziehungen klärt und Gnade und Vergebung empfängt (falls er es in diesem Fall benötigen sollte).

    Leider wird das in dem Stadium der Ermittlungen nicht mehr möglich sein, denn alles, was nun von ihm oder offizieller Stelle gesagt wird, „kann und wird vor Gericht gegen ihn verwendet werden“.

    Danke Heinrich, nochmals für Deinen Beitrag!
    In Hochachtung & Respekt Dir gegenüber, Jacob.

  40. Lieber Heinrich,

    danke für die Anregung zu Beginn Deines Beitrages. Das ist ein wichtiger Punkt. Wir sollten wirklich darauf achten wie wir kommunizieren. Jedoch sehe ich einige Punkte weniger positiv.

    1) Es war schon zu Beginn der Gründung bekannt, dass es Vorwürfe wegen „Unregelmäßigkeiten“ im Zusammenhang mit früherer Aktivitäten von Paul Traxel gab. Wieso tauchte dieser Aspekt nie offen auf? Ich tue mich daher schwer die vergangenen Verdienste zu würdigen. Das Schweigen über die damaligen Vorwürfe passt zum aktuellen Schweigen. Wenn ich als Leiter eines Unternehmens so viele tausend Menschen involvierte (Gottesdienste, Infoveranstaltungen usw.) dann bin ich verpflichtet Verantwortung zu übernehmen und offen zu kommunizieren.

    2) Du betonst das missionarische Anliegen. Wenn es im Kern ein solches war(ich denke dass es tatsächlich auch so gemeint war), habe dennoch ich große Störgefühle aus den eigenen Erfahrungen. Ich habe eher gesehen, dass sich Beteiligte plötzlich einen teueren Lebensstil leisteten. Selbst welche, die vorher Wasser predigten und nun Wein tranken, u.a. sogar gewisse Missionsleiter aus anderen Werken. Gerade die Mission ist Gottes Sache. Er schenkt immer auch die MIttel für seine Vorhaben. U.U. hat es Traxel sogar sehr ernst gemeint mit dem missionarischen Anliegen. Ich persönlich glaube dass die Unreife (Geldgier ?!) seiner eigenen MItarbeiter der Grund für das Scheitern war. Die Dynamik des schnellen Wachstums ist dann auch noch eine zusätzliche Schwierigkeit.

    3) Du möchtest dass das Thema intern geklärt werden soll. Allerdings hat Traxel nicht davor zurückgeschreckt gerade Pastoren und Gemeindeleiter einzubinden um deren Autorität in den Gemeinden zu nutzen. Vor allem waren es wohl auch ausschliesslich russlanddeutsche Gemeinden. In anderen Gemeinden hätte das nicht funktioniert. Für mich ist ein System erkennbar, dass gewissermassen ein klares Kalkül aufweist. Das Thema insgesamt ist nicht mehr nur interner Natur. Tausende sind betroffen in irgendeiner Form.

    4) Transparenz: Ein anderer Punkt ist die Intransparenz. Trotz der Größenordnung des Projektes waren die wichtigen Informationen alle bei Traxel. Er hatte keine kritischen Ratgeber außer den „heißen“ Jungspunden, die sich m.E. von der Vision und dem Geld blenden liessen. Andere Kritiker wurden nicht angehört, nur versucht zu überzeugen. Schliesslich verstehen Sie nichts von der Branche. Der Punkt mangelnde Transparenz ist ein Fallstrick für Leiter.

    5) Trading / das Mittel: Ich finde es auch wichtig über die Mittel zu sprechen. Während der Finanzkrise erlebte TXL seinen straken vorläufigen Wachstum. Das ist nicht unmöglich. Man kann beim Devisenhandel nämlich die Volatilität ausnutzen, also mit steigendne und fallenden Kursen gewinnen. Gerade in dieser Zeit fand die Krise des Euros statt. Bei entsprechenden Volumina können Kurse sogar von großen Spielern zusätzlich z.B. nach künstlich unten gedrückt werden. Es entsteht u.U. die Situation, dass man auf fallende Kurse setzt, die Krise in Griechenland verschlechtert. also Menschen in den Ruin treibt. Gleichzeitig schickt man dann eigene MIssionare, die man dadurch finanziert nach Griechenland um zu helfen ?! Das ist absolut Paradox.. Ob Traxel entsprechende Volumina zur Verfügung hatte ist mir nicht bekannt. MIr reicht die Möglichkeit in diesem Zusammenhang um das MIttel kritisch zu sehen. Solche Zusammenhänge waren kaum einem der gutgläubigen Kreditgeber bekannt. Die meisten musste noch nicht einmal was ein Nachrangdarlehen war und wie das Geschäft funktioniert.
    Hinzu kommt, dass faktisch kaum Fachleute an Bord waren. Ich weiss dass lieber Hausfrauen und Theologen an Bord genommen wurden, statt Bankern, die vermutlich sowieso das Risiko als zu groß bezeichnet hätten. Daher brauchte man also gutgläubige Amateuer oder monetär getriebene zukünftige „Broker“ die ohne zu hinterfragen Traxels System anwendeten. Das Devisentrading ist aber keine reine Sache des Systems. Unzählige Strategien können dort zum Erfolg führen. Vielmehr ist die passende Strategie im Kontext der jeweiligen Psyche des Brokers entscheidend. Wie gut sich der Broker selbst kennt und seine Strategie anpasst, desto größer die Wahrscheinlichkeit auf Erfolg. D.h. dass die Wahrscheinlichkeit, dass jeder gleich erfolgreich traden kann gleich null ist. Viele waren ungeeignet für diese Aufgabe. Da war man wohl etwas zu naiv. Man war abhängig von den Fähigkeiten einer Person, der jedoch dieses große System nicht alleine retten konnte.

    Soweit meine Eindrücke. Vielleicht kann jemand noch bessere Ergänzungen liefern.

    Um zu verhindern, dass solches sich wiederholt, muss man einmal verstehen was hinter dem ganzen steckte und welche Gründe zu der Krise führten. Dadurch wird vermieden, dass sich ähnliche Fälle wiederholen.

    • Lieber JK,
      habe gerade deine Eindrücke zu „dem Thema“ durchgelesen & bin der Meinung, dass du nicht selbst ein „Betroffener“ bist oder liege ich da falsch?
      Ich bin eine der Hausfrauen, die an dem Kurs teilgenommen haben – sogar die erste Frau, die den Kurs angefangen hat 🙂
      Warst du auch in unseren Reihen?
      Zu deinen Punkten würde ich gerne einiges mitteilen:
      zu Punkt 1) Kann man die Vergangenheit nicht auf sich beruhen lassen? Haben wir nicht alle schon viele Fehler in unserem Leben gemacht?!
      Dass Paul in Gottesdienste gekommen ist, um sein Konzept zu erklären & „seine Schäfchen zu sammeln“ kann ich mir nicht vorstellen! War es in deiner Gemeinde so?
      zu Punkt 2) Kennst du die Absichten, die diese Firma hat? Hast du dir das schon mal angehört & mitgebetet für die Projekte, die sie unterstützt haben???
      Was jeder mit seinem privaten Geld macht, kann uns egal sein; das ist eine Sache zwischen demjenigen & Gott. Was sollten wir uns da als Richter aufführen?
      zu Punkt 3) Wenn du meinst, dass Paul sich die Pastoren „geangelt“ hat, um sie zu überzeugen, dann überlass es bitte auch ihm, das zwischen ihnen zu regeln. Warum sollten wir uns da einmischen? Warum uns noch mehr Probleme machen, als wir vielleicht schon haben? Bete lieber dafür, dass es mit Gottes Hilfe zu einem guten Ende kommt!
      zu Punkt 4) Ich kann mir vorstellen, wieviele neugierige Menschen es jetzt gibt, die gerne Zahlen haben würden!!! Wieviel wurde verloren? Warum wurde es verloren? Wie konnte so etwas geschehen? Man hätte es doch wissen müssen, dass es mit diesen & jenen Mitarbeitern nur schiefgehen kann… Mensch, überlassen wir es doch dem Chef & seinen engsten Mitarbeitern, die Sache zu beurteilen! Würdest du als Chef mit Zahlen hausieren gehen?!
      zu Punkt 5) Hast du dich mit dem Forexmarkt näher auseinandergesetzt? Weisst du, wieviel Geld an einem Tag da „flüssiggemacht“ wird? Meinst du, eine Firma wie TXL hat da so einen großen Einfluss, dass sie die Krise in Griechenland steuern kann??? Also bitte, auch wenn ich als Hausfrau vielleicht ein wenig naiv bin, glaube ich kaum, dass mit dem Trading, das die Firma betreibt/betrieb, keine Krise in der Welt ausgelöst wird…
      Ich denke, dass Trading eine Gabe ist & sie nicht jedem liegt – aber jetzt ist die Gelegenheit, herauszufinden, ob man dazu „geboren“ wurde oder nicht. Ich glaube auch daran, dass Gott uns/der Firma diese Möglichkeit geschenkt hat, dass dadurch SEIN REICH gebaut werden kann! Vielleicht sehe ich das falsch, aber die Zukunft wird das zeigen. „Das Leben wird vorwärts gelebt, aber rückwärts begriffen!“ Lasst uns sehen, was die Zukunft bringt & warum dieser Sturm jetzt so ausgebrochen ist! Es wird eine harte Zeit, auch gerade für Missionare & Mitarbeiter, die für Gemeinden arbeiten. Lasst uns dafür beten, dass bessere Zeiten kommen & dass sich alles klärt!

    • Hallo Elle,
      danke für dein Statement! Das was du über den Markt, die Auswirkungen des Tradens, die Tatsache wie man als Unternehmen mit Geschäftszahlen umgeht und das ganze allgemein schreibt, zeigt genau welches Beuteschema TXL hat/hatte. Unwissende Menschen die sich alles mögliche erzählen lassen und leider zu gutmütig sind, um kritisch damit umgehen zu können. Du gibst genau den Einheitsbrei wieder, den man von all den Beteiligten die ganze Zeit über zu hören bekommen hat und wo man sofort gemerkt hat, wie genial es den Leuten eingepflanzt wurde!!!!!!!!!

  41. Die öffentliche Diskussion über weltliche Geschäftsmodelle in menschengemachten Gemeindesystemen schadet dem Reich Gottes in keiner Weise. Das Reich Gottes ist nicht von dieser Welt und unerschütterlich. Aber alle Reiche & Werke dieser Welt werden erschüttert.
    Es geht auch nicht darum Menschen zu richten, sondern unsere ‚gutgemeinten‘ Werke am Wort Gottes zu prüfen.

    “Manche meinen Frömmigkeit sei ein Mittel für Geschäfte mit Gewinn.
    Aber die Frömmigkeit ist ein großer Gewinn,
    für den, …
    der sich genügen lässt.“ (1. Tim. 5-6)

    • Da kann ich nur übereinstimmen & mich freuen, wenn einer „diese Sache“ nüchtern betrachtet & nicht sein Urteil fällt!!! Im Grunde genommen sind wir nicht berufen, Richter zu spielen – es gibt nur einen, der über unser Leben & unsere Werke richten wird & das ist Gott! Erheben wir uns doch nicht selbst dazu – überlassen wir es lieber Gott!!!

    • – nicht ganz. Nach 1. Kor. 5,13 sollen wir schon richten, auch wenn man den „Mahnern“ immer wieder die Legitimität dafür absprechen will. Ja – wir sollten es tun. Ich finde es mutig, Elle, dass du dich als Betroffene dazu stehst und sieh es nicht auf dich gemünzt. Aber die, die Verantwortung unter den Christen in den Gemeinden tragen, sollten hier richten.
      Habe ich den Text falsch verstanden? Was sonst wollte er aussagen?

  42. Ich habe den Eindruck, dass hier die Diskussion durch ein Machtwort eines „führenden Bruders“ beendet werden soll. Alles soll wie so oft in russlanddeutschen Kreisen unter den Teppich gekehrt werden (bin selber Rußlanddeutscher).
    Spätestens, wenn bei so einer Investition das neue Geld zum Auszahlen von alten Ansprüchen genutzt wird, ist das Betrug. Wenn das nicht passiert wäre, wäre ja alles Geld noch da und keiner wäre geschädigt. Also bringt auch ein Schönreden nichts.

    • das Geld ist noch da, aber nicht bei der Academy, sondern bey TXL Capital, es wird eine neue Firma gegründet…

  43. ..es hört sich nach Lehmann Brothers und Co. Vielleicht bekommt man anschließend den Regen..oops.. Rettungsschirm hinterher geworfen? Man höre und staune!

  44. Liebe Geschwister!
    Das ist wieder mal ein Menetekel für den ganzen Leib. Als ich noch im organisierten Christentum aktiv war, wurde uns gelehrt dem Pastor auch bei Finanzprojekten (Fromme Geldanlagen) zu vertrauen, weil er Gottes gesalbter Mann auf Erden ist.So sind wir in falscher Demut blind den blinden Führern gefolgt, statt einfach Jesus nachzufolgen.
    Unter dem frommen Deckmantel der ‚guten Werke‘ versteckt sich der Geist Mammons & Babylons. Wir brauchen keine teuren Gemeindehäuser, sondern Gemeinde in den Häusern.
    Statt menschengemachter VerFührung brauchen wir die Bibel als Kompass auf dem Jesusweg:

    Verlass dich nicht auf Führer! (Ps 146,3)

    Die reich werden wollen fallen in Versuchung und Verstrickung… Geldgier ist eine Wurzel alles Übels; danach hat einige gelüstet, und sie sind vom Gottvertrauen abgeirrt und machen sich selber viel Schmerzen. Aber du, Gottesmensch, halte dich von diesen Dingen fern! ( Tim. 6.9-11)

    • … und gerade darum sollten wir als Christen mit Gebet dahinter stehen; ob es nun eine gute Sache ist oder nicht! Gott kann uns doch zeigen, ob wir da mit einsteigen oder nicht. Und wenn gerade viel Geld gierig macht, muss man umso mehr dafür beten, dass es das nicht tut, oder?!

  45. „Seit Jahren nicht geschafft“ – eine kleine Übertreibung – so alt ist die Firma nun auch wieder nicht.
    die TXL Business Academy GmbH wurde am 6.7.2009 im Handelregister der IHK Bonn/Rhein-Sieg eingetragen und die TXL Capital Management GmbH am 11.8.2009.

    Was allerdings an der Grundaussage des Artikels nicht allzu viel ändert.

  46. Au Backe, das ist ja ne ganz schön vertraxelte Kiste! Jetzt kommen die Russlandmennoniten mal mit einem neuen Thema in die Presse 😉

    • Ja, leider! Es sind schon so viele negative Berichte geschrieben & jetzt auch gefilmt worden – da kann einem nur schlecht werden!
      Aber ich denke, diese negative Kritik trägt noch mehr dazu bei, dass die Gemüter immer mehr erhitzt werden! Sollten wir es nicht der Firma überlassen, die Sache in die Hand zu nehmen (die müssen das alleine regeln mit Gott!)?!

    • Habe meine Antwort auf deinen Kommentar oben geschrieben, bevor ich diesen Kommentar von dir gelesen habe. Und ich muss sagen: Du bestätigst mich durchgehend…..

  47. Interessanter Bericht.
    Doch sollten wir bitte nicht die Leute, Prediger, Pastoren, etc. die dieses Finanzkonzept von der Kanzel aus beworben haben als Opfer darstellen! Diese Leute sind in der Regel alles erwachsene Menschen, die für sich selbst entschieden haben (nach reichlicher Prüfung des Produktes ?) diese Sache zu vertreten und zu vermitteln, obwohl die meisten das Risiko von „ertragreiche Finanzkonzepten“ aus der Vergangenheit kennen sollten.
    Wieder mal bestätigt sich, dass die Kanzel nicht an die „Börse“ gehen sollte!

  48. Den entstandenen Schaden zu bedauern und daraus zu lernen isr sicher richtig. Wen aber hat es gestört, dass in der Zeit wo es „gut“ lief, der Namen des Herrn mißbraucht wurde?

  49. Danke für das aufgreifen des Themas. Habe mir vor Ort einen Eindruck verschafft. Das fatale ist, dass Traxel m.E. es absolut gut meint und wirklich an der Erfolg glaubte.

    Die Folgen – Du führst sie auf – sind tatsächlich extrem und fatal.

    Eine Studie im Finanzbereich hat ergeben, dass die Aussicht auf schnelle und hohe Renditen die selben berauschenden Auswirkungen auf den Menschen hat wie Kokainkonsum. Das erklärt die Anfälligkeit von scheinbar völlig von Gott abhängigen Christen für solche Konzepte. Wider jegliche Vernunft! Lernt doch jeder BWLer im ersten Semester, dass hohe Rendite IMMER hohes Risiko bedeutet.

    Man sieht gleichzeitig die hohe Anfälligkeit von russlanddeutschen Gemeinden. Immer noch werden Aussagen von Gemeindeleitern höher bewertet als jede Vernunft und gegenteilige Aussagen – Die perfekte Basis für Missbrauch, auch wenns unbewusst geschieht.

    • Ich wünsche mir, dass Paul Traxel es wirklich gut gemeint hat. Da es mir immer schwerer fällt es zu glauben habe ich auf meiner Seite einen Offenen Brief verfasst, den ich an Herrn Traxel schicken möchte. Ich weiß nicht, ob es was bringt, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. 🙂

    • kommt auf deine erwartungshaltung an, was du dir davon versprichst.
      ich bin der meinung, dass es für uns, die wir nicht betroffen sind eigentlich fast egal sein kann, wie er es gemeint hat. Er wird zur verantwortung gezogen werden, für das was er getan hat. einmal jetzt gerade durch unserer rechtssystem (auch wenn manch einem das vielleicht nicht die „genugtuung“ gibt, die er gerne hätte), aber auf alle fälle wird er in angemessener und gerechter form vor gott zur verantwortung gezogen werden!
      was mir an den meisten foren-beiträgen nicht gefällt, ist das sie meistens destruktive kritik, ja sogar ein „heruntermachen“ der person paul traxel sind und das hilft niemanden weiter.
      vielmehr sollten wir darüber reden und uns austauschen, wie man sich besser für die zukunft wadmen kann um solche erfahrungen schon im vorfeld proaktiv entgegenwirken kann.

    • Es wäre m. E. besser gewesen, den Brief ohne große Vorankündigung & Einladung zur öffentlichen Diskussion & schlecht-reden in der Öffentlickeit, direkt an Paul zu schicken. Und dies auch nicht an seine Privatadresse, sondern an die Firmenadresse. Du kannst sicher sein, dass er den Brief gelesen hätte, bzw. lesen wird. Aber was er daraus macht, musst du schon ihm überlassen…
      Ich denke, so eine öffentliche Diskussion bleibt nie sachlich; wir lassen uns in solchen Diskussionen viel zu sehr auf unsere Gefühle ein.
      Und wenn man gar nicht zu den Betroffenen gehört, warum will man da mitmischen? Die Betroffenen können es persönlich klären, oder?!
      Übrigens bin ich eine Betroffene & ich möchte trotzdem nicht schlecht reden über TXL, Paul oder sonst etwas, was damit zu tun hat. Wenn ich ein Problem mit der Firma oder den Menschen habe, dann kläre ich das mit ihnen persönlich & nicht so unpersönlich durch Foren oder Facebook.
      Klar, man möchte seinen Ärger mitteilen, aber macht das doch lieber bei eurem Seelsorger & nicht vor einem Publikum!
      Hoffentlich kann ich jetzt einschlafen – das lässt mich irgendwie nicht zur Ruhe kommen…

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