2% feindlich gesonnen…

Wenn eine populäre Rockgruppe in die Stadt kommt, werden einige der Fans ganz bestimmt nicht ihre Wunschtickets bekommen. Es ist einfach nicht genug Platz… in der ersten Reihe. Jetzt sind sie verärgert. 2% von ihnen sind genug verärgert, um darüber zu reden, zu schimpfen oder sogar einen Hassbrief zu schreiben.

Wenn Disney die Strategie ändert, eine neue, großartige Attraktion oder Leistung den hingegebenen Fans anbietet, werden 2% nicht imstande sein, das zu nutzen… keine Zeit, keine Möglichkeit, keine Ressourcen, oder was auch immer der Grund dafür ist.

Nun eine Matheaufgabe: Jedes mal, wenn Apple 10.000 Menschen in freudiges Erstaunen versetzt, hören sie von 200 verärgerten Kunden, von Menschen, die diese Veränderung, oder das Risiko, das es mit sich bringt, nicht mögen.

Wenn du Fans, Nachfolger oder Kunden hast, egal was du tust, du wirst 2% von ihnen verärgern oder enttäuschen. Und du wirst höchstwahrscheinlich viel mehr von den unglücklichen 2% hören als von den 98%, die du erfreut hast.

Es scheint, dass es nur zwei Wege gibt, damit umzugehen:

  1. höre auf, innovativ zu sein, stagniere lediglich,
  2. oder du gehst vorwärts und erfreust die große Mehrheit.

Sicherlich, du kannst versuchen, die Kosten der Veränderung zu minimieren und vielleicht schaffst du es auf 1% zu kommen. Aber wenn du versuchen wirst, jedem zu gefallen, alle Zeit, wirst du dich selbst verrückt machen. Oder du wirst langweilig.

Übersetzt aus dem Englischen.

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3 Antworten zu “2% feindlich gesonnen…

  1. manchmal ist es sogar nur ein mensch, der die kraft hat sich gegen den strom von tausenden zu stellen und viele damit rettet. die bibel ist voll davon… also augen auf, liebe freunde.

  2. Spannend finde ich auch die Überlegung, inwieweit es eine Gemeindegründung „hemmen“ kann, sich auf die Seelsorge für Notleidende u.a. zu konzentrieren… und wie wir dann in Spannung mit dem Gebot der Nächstenliebe kommen.

  3. Ja, wie wahr! Also heißt das Fazit: weiter vorwärts gehen auf das Ziel hin, andernfalls vergeudet man kostbare Zeit, Kraft und Nerven. Jesus hat ja auch nicht versucht, es jedem recht zu machen. ER hatte sein Ziel klar vor Augen und ist unbeirrt den Weg darauf zugegangen.

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