Weitere tragische Folgen im TXL Skandal…

Bornheim (idea) – Der Leiter des evangelikalen Missionswerks „To All Nations“, Wilhelm Daiker (Bornheim bei Bonn), ist zurückgetreten und hat zugleich sein Vorstandsamt niedergelegt.

Damit wolle er das Missionswerk, aber auch sich selber und seine Frau schützen, teilte Daiker der Mitgliederversammlung der Organisation mit. Er war im Zusammenhang mit der Affäre um den Konkurs der Firma TXL Business Academy des Kaufmanns und ehemaligen Missionars Paul Traxel (Bornheim) in die Kritik geraten. Traxel – bis Ende 2010 Vorstand von „To All Nations“ – hatte 2009 und 2010 Darlehen in Höhe von insgesamt rund 15 Millionen Euro von meist russlanddeutschen Baptisten eingesammelt – verbunden mit Zusagen, dadurch hohe Gewinne erhalten zu können. Das Geld investierte er in den Devisenhandel und wollte durch die Ausnutzung von Währungskursschwankungen Gewinne für die Mission erwirtschaften. Der Versuch scheiterte und das Unternehmen musste Insolvenz anmelden. Daiker war in den Finanzskandal verwickelt, weil er die Investition in die TXL Business Academy empfohlen hatte. Außerdem erhielt seine Ehefrau ein Gehalt und Provisionszahlungen von dem Unternehmen. Dafür habe sie Mitarbeiter verwaltungstechnisch begleitet, die teilweise für das Missionswerk und teilweise für TXL arbeiteten, hatte Daiker gegenüber idea erklärt. Kritiker werfen ihm vor, er sei mit den Provisions- und Gehaltszahlungen für das Anwerben neuer Darlehensgeber entlohnt worden.

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