Mehr als oberflächlich! Wie wir Menschen durch Veränderungsprozesse führen. 07

Wir als mosaikchurch beginnen dieses Jahr mit einer Kampagne unter dem Arbeitstitel: „Mehr als oberflächlich! Den Glauben tiefer verwurzeln.“ Ich beginne heute mit einer neuen Post-Serie zum Thema: „Wie wir Menschen durch Veränderungsprozesse führen.“ Wie schon auf unserer Homepage gesagt, geht es im Kern der Kampagne um tiefgehende emotionale und spirituelle Wachstumsprozesse. Veränderung „passiert nicht einfach“, Veränderung muss bewusst gewollt und angegangen werden. Außerdem brauchen wir für Veränderung viel Mut, immer wieder der Wahrheit in´s Auge zu schauen und Durchhaltevermögen, da die „eingeübten Verhaltensweisen“, die uns in die gegenwärtige Misere gebracht haben, sehr tief sitzen und meistens schon zu unserer „zweiten Natur“ geworden sind. Ich will hier in den folgenden Tagen & Wochen zunächst 8 Schritte aufzeigen, wie wir uns selber und andere Menschen durch Veränderung führen können.

SCHRITT 1: Wecke ein Gefühl der Dringlichkeit!
SCHRITT 2: Werde Teil einer heilenden Gemeinschaft
SCHRITT 3: Entwickle eine Zielvorstellung und eine Strategie für Veränderung
SCHRITT 4: Bekomme mehr Verständnis und Akzeptanz
SCHRITT 5: Übe neue Denk- und Verhaltensweisen ein
SCHRITT 6: Sorge für kurzfristige Erfolge!

SCHRITT 7: Gib nicht auf!

Der Weg zur Veränderung ist mit einem langsamen Bergaufstieg zu vergleichen: steinig, steil, ständig der Berg im Horizont, zwischendurch muss man sich sichern, durchatmen, und … – alles fängt wieder von vorne an. Aber nur den Mutigen, denjenigen, die ein Wagnis eingehen, die durchhalten…, denen bietet sich das atemberaubende Panorama und der Lohn eines Gipfelstürmers.

Im NT gibt es zwei verschiedene Begriffe für Geduld.

  1. μακροθυμια (makrothymia). Es ist ein Zustand emotionaler Gelassenheit angesichts von Provokation, Unglück oder Missgeschick ohne Anklage und Verärgerung. Das Wort besteht aus zwei Teilen makro (= groß, lang, ausgedehnt an Zeit) und thymos (= Atem, Seele, der Sitz von Wut und Ärger) und wird meistens auf Geduld in zwischenmenschlichen Beziehungen angewandt. Im hebr. steht der Begriff oft im Zusammenhang mit Gott, der seinen Zorn kontrolliert zurückhält (und damit auch sein Gericht).
  2. υπομονη (hypomonä). Es ist die Kapazität und innere Stärke, die unter schwierigen Umständen standhaft bleibt, nicht davon läuft, sondern sie trägt und erträgt. Auch dieses Wort ist aus zweien zusammengesetzt: hypo (= unter, unten drunter) und moneo (= bleiben, verharren). Wir sehen hier, dass diese Art von Geduld eher etwas mit widrigen äußeren Umständen zu tun hat. Die „Geduld Hiob´s“ wird damit im NT beschrieben. Er erträgt Leid und bleibt dadrunter (wohin sollte er auch laufen?), wie eine Säule, die die Decke eines Tempels trägt und auch hypomonä bleibt (wohin sollte sie auch laufen?).
Wir brauchen bei Veränderungsprozessen diese beiden Arten von Geduld: einen langen Atem in Beziehungen und das Durchhalten in schweren Zeiten. Das es schwer ist, davon kann jeder von uns ein Lied singen, aber keiner macht es aktuell besser als Tim Bendzko!

(das Musikvideo hat zwar nicht die beste Qualität, achte aber auf die Worte!)

Hier der Text dazu…

Und wieder ist dein Glas halbleer.
Irgendwas läuft hier verkehrt.
Wieder sind die Beine schwer – Ich finde keinen Ausweg mehr.
Ich hatte mich aufgelehnt. Bin gegen den Strom gefahren.
Ich hab dich nie aufgegeben, auch wenn das nicht einfach war.

Refrain:
Auch wenn es manchmal wehtut – Ich hör einfach nicht auf.
Ich hör nicht auf.
Ich hör nicht auf.

Strophe 2:
Jede Melodie, jeder Ton, jedes Wort, jede Zeile ist für dich bestimmt – egal wie klein sie sind.
Ich schick‘ ein Lied an dich heraus. Ich weiß es wird dich finden und ich hör‘ damit nicht auf, bis ich dich für mich gewinne.

(Bridge)
Ich hör nicht auf, bis das letzte Wort gesprochen ist.
Ich hör nicht auf, bis auch die letzte Chance vergeben.
Ich hör nicht auf, denn ich hab‘ eine Stimme gehört.
Ich hör nicht auf, denn sie sagt, dass ich zu dir gehör‘.

Refrain:
Auch wenn es manchmal wehtut – Ich hör einfach nicht auf.
Ich hör nicht auf.
Ich hör nicht auf.

Strophe 3:
Ich hör nicht auf die Stimme, die sagt, die immer wieder sagt: Gib es auf!
Das macht doch keinen Sinn, seh‘ mal genauer hin.
Ich hör nicht auf die Stimme, die sagt, die immer wieder sagt: Gib es auf…

Refrain:
Auch wenn es manchmal wehtut – Ich hör einfach nicht auf.
Ich hör nicht auf.
Ich hör nicht auf.
Ich hör nicht auf, für dich zu singen.

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