Sprich Dich in Deine Zukunft!

Hier ein kleiner Auszug aus meinem letzten Vortrag in der mosaikchurch

Tod und Leben sind in der Gewalt der Zunge, und wer sie liebt, wird ihre Frucht essen. Spr 18,21 ELB

Worte haben Macht: sie können über Leben und Tod entscheiden. Darum ist jeder für die Folgen seiner Worte verantwortlich. Spr 18,21 HFA

Macht euch nichts vor! Gott lässt keinen Spott mit sich treiben. Was der Mensch sät, das wird er auch ernten. 8 Wer auf den Boden seiner selbstsüchtigen Natur sät, wird als Frucht seiner Selbstsucht das Verderben ernten. Wer dagegen auf den Boden von Gottes Geist sät, wird als Frucht des Geistes das ewige Leben ernten. Gal 6,7-8

Gedicht von Hilde Domin

Unaufhaltsam 

Das eigene Wort,
wer holt es zurück,
das lebendige
eben noch ungesprochene
Wort?

Wo das Wort vorbeifliegt
verdorren die Gräser,
werden die Blätter gelb,
fällt Schnee.

Ein Vogel käme dir wieder.
Nicht dein Wort,
das eben noch ungesagte,
in deinen Mund.

Du schickst andere Worte
hinterdrein,
Worte mit bunten, weichen Federn.
Das Wort ist schneller,
das schwarze Wort.
Es kommt immer an,
es hört nicht auf, an-
zukommen.

Besser ein Messer als ein Wort.
Ein Messer kann stumpf sein.
Ein Messer trifft oft
am Herzen vorbei.
Nicht das Wort.

Am Ende ist das Wort,
immer
am Ende
das Wort.

Jeder von uns hat ein sehr starkes und wirksames Tool in seinem Arsenal. Wir können es als Waffe gegen uns und andere verwenden oder als Werkzeug. Mit der Waffe zerstören und verwunden wir, mit dem Werkzeug helfen und heilen wir.

Dieses Tool ist unsere Zunge. Und Salomo sagt zurecht, dass in unserer Zunge die Macht zum Leben und Tod liegt.

Denke an die Momente in den letzten Tagen zurück, in denen Du verletzt, verunsichert oder niedergeschlagen warst – es hatte mit Sicherheit etwas mit Worten und Gedanken zu tun, die du gehört oder selber gesprochen hast. Auch Gedanken sind Worte – es sind zwar unausgesprochene Worte, aber es sind Worte, die dieselbe Macht über Leben und Tod haben.

Worte haben Kraft:

  • Worte können richten, oder aufrichten
  • Worte können niederschmettern, oder aufbauen
  • Worte können lieben, oder hassen
  • Worte können fördern, oder fordern
  • Worte können beflügeln, oder beschneiden
  • Worte können zum Helden machen, oder zum Heulen bringen
  • Worte können echte Männer machen, oder Waschlappen
  • Worte können die Schönheit einer Frau ausmalen, oder ausmerzen
  • Worte können schön, oder hässlich machen
  • Worte können in die Flucht schlagen, oder Zuflucht bieten
  • Worte können ehren, oder entehren
  • Worte können lehren, oder bekehren
  • Worte können zurechtweisen, oder zurechtstutzen
  • Worte können ermutigen, oder entmutigen
  • Worte können Zukunft vorbereiten, oder Zukunft verbauen

Unsere Worte sind Samen, die wir säen und eines Tages werden wir das Gesäte auch ernten. Das ist ein geistliches Gravitationsgesetz bei dem gilt: „was du gesät hast, das wirst du auch ernten.“!

Hast du Fluch, Schande, Kritik, Anfeindungen, Manipulation, Zwietracht, Nörgeleien und Unehre gesät, so wirst du über Kurz oder Lang auch Fluch, Schande, Kritik, Anfeindungen, Manipulation, Nörgeleien und Unehre ernten…

Hast du aber Segen, Gnade, Liebe, Ermutigung, Weisheit, Einheit und Ehre gesät, so wirst du über Kurz oder Lang auch Segen, Gnade, Liebe, Ermutigung, Weisheit, Einheit und Ehre ernten.

Als MP3 anhören?

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