Psalm 23 (mal anders)

Der Herr gibt mir das Arbeitstempo an.
Ich brauche nicht zu hetzen.
Er verschafft mir immer wieder einige ruhige Minuten,
eine Atempause, wo ich zu mir kommen kann.

Er stellt mir beruhigende Bilder vor die Seele,
die mir wieder und wieder zur Gelassenheit verhelfen.
Oft lässt er mir die Dinge ganz mühelos und unversehens gelingen,
und ich kann erstaunlich groß sein.

Ich merke: Wenn man sich diesem Herrn anvertraut,
bleibt das Herz ganz ruhig.
Obwohl ich eine Überfülle an täglichen Verpflichtungen habe,
so brauche ich doch nicht nervös dabei zu werden.
Seine stille Gegenwart befreit mich vor aller Nervosität.

Weil er über aller Zeit und über allen Dingen steht,
verliert alles andere an Gewicht.
Oft, mitten im Gedränge, gibt er mir ein ermutigendes Erlebnis.
Das ist, als ob einer mir eine Erfrischung darreicht.

Freude erfüllt das Herz, und eine tiefe Geborgenheit umfängt mich.
Ich spüre, wie mir daraus eine Tatkraft förmlich zuströmt,
und es ist mir klar geworden, dass, wenn ich so mein Tagewerk ansehe,
eine große Ausgeglichenheit erwächst und Gelingen mir gegeben wird.

Psalm 23 nach Toki Hiyesnewi

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