Ohne die Hölle wird der Himmel unerträglich.

God is utterly committed to set the world right in the end. This doctrine, like that of resurrection itself, is held firmly in place by the belief of God as creator, on the one side, and the belief in his goodness, on the other. And that setting right must necessary involve the elimination of all that distorts God´s good and lovely creation and in particular of all that defaces his image-bearing human creatures. Not to put too fine a point upon it, there will be no barbed wire in the Kingdom of God. And those whose whole being has become dependent upon barbed wire will have no place there either.

N. T. Wright schreibt in seinem Buch „Surprised by Hope„: „Gott selbst ist dazu absolut verpflichtet, am Ende der Zeiten die Welt zum Recht zu führen. Diese Lehre, wie auch die der Auferstehung selbst, wird durch den Glauben an Gott als Schöpfer auf der einen Seite und den Glauben an Gottes Güte auf der anderen Seite aufrechterhalten. Und dieses „Zum-Recht-Führen“ muss gezwungenermaßen zur Beseitigung all dessen führen, was Gottes gute und liebevolle Schöpfung verzerrt und insbesondere, was das Ebenbild Gottes in der menschlichen Schöpfung entstellt. Um es auf den Punkt zu bringen: im Königreich Gottes wird es keinen Stacheldraht geben. Und diejenigen, deren ganzes Wesen vom Stacheldraht abhängig ist, werden dort keinen Platz haben.“ (Übersetzung by jaasch)

Ich habe in den letzten Jahren die Rachepsalmen (ca. 1/3 der Psalmen sind sog. Rachepsalmen) schätzen und lieben gelernt. Als junger Christ konnte ich damit nichts anfangen und war überzeugt, dass sie vom neutestamentlichen Christentum völlig überholt sind – deswegen habe ich sie auch gar nicht mehr gelesen…

(Natürlich kenne ich solche Bibelstellen wie Mat 5, 38-42: »Ihr wisst, dass es heißt: ›Auge um Auge, Zahn um Zahn.‹ Ich aber sage euch: Setzt euch nicht zur Wehr gegen den, der euch etwas Böses antut. Im Gegenteil: Wenn dich jemand auf die rechte Backe schlägt, dann halt ihm auch die linke hin. Wenn einer mit dir vor Gericht gehen will, um zu erreichen, dass er dein Hemd bekommt, dann lass ihm auch den Mantel. Und wenn jemand von dir verlangt, eine Meile mit ihm zu gehen, dann geh zwei mit ihm. Gib dem, der dich bittet, und weise den nicht ab, der etwas von dir ausleihen möchte.« Oder Röm 12,17-21: Vergeltet niemand Böses mit Bösem. Bemüht euch um ein vorbildliches Verhalten gegenüber jedermann. Wenn es möglich ist und soweit es an euch liegt, lebt mit allen Menschen in Frieden. Rächt euch nicht selbst, liebe Freunde, sondern überlasst die Rache dem Zorn ´Gottes`. Denn es heißt in der Schrift: »´Das Unrecht` zu rächen ist meine Sache, sagt der Herr; ich werde Vergeltung üben.« Mehr noch: »Wenn dein Feind hungrig ist, gib ihm zu essen, und wenn er Durst hat, gib ihm zu trinken. Ein solches Verhalten wird ihn zutiefst beschämen.«  Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege Böses mit Gutem.

Diese Bibelstellen sprechen von meiner Reaktion auf Unrecht und da ist die Sache klar: keine Rache, kein Gleiches mit Gleichem vergelten, keine Handlung im Affekt, sondern Segnung, Güte und Frieden… selbst für Feinde! Allerdings gilt das anscheinend nicht für die Rechtsprechung eines Staates oder einer Regierung. Hier muss der der Staat (im Namen Gottes!) durchgreifen: „Denn die Regierung ist Gottes Dienerin, und du sollst durch sie Gutes empfangen. Wenn du jedoch Böses tust, hast du allen Grund, sie zu fürchten. Schließlich ist sie nicht umsonst Trägerin der richterlichen Gewalt. Auch darin ist sie Gottes Dienerin. Indem sie den Schuldigen zur Verantwortung zieht, vollstreckt sie an ihm das Urteil des göttlichen Zorns.“ Röm 13,4)

Der Gott der Rachepsalmen hat sich nicht geändert. Er setzt sich immer noch für Recht und Gerechtigkeit ein. Entkommt einer evtl. sogar (durch Erpressung, Vorteilsnahme und Kapital) seinem irdischen Richter, dem göttlichen allerdings nicht. Diese Psalmen sind ein großartiger Schatz an Gebeten und Gefühlskämpfen, für Unrechtleidende, Unterdrückte, Arme, Benachteiligte, Verwundete und Verfolgte. Diese Lieder geben Kraft und Hoffnung, dass nicht die Banken, Banden, Börsen und Behörden die Welt regieren, sondern Gott der König und somit auch der Richter. Und dieses Gericht vollzieht sich nicht nur am „Jüngsten Tag“, sondern auch schon heute Tag für Tag.

Also: Wehe meinen Feinden, Wehe den Feinden Gottes!

PSALM 9

Für den Dirigenten. Auf die gleiche Weise zu begleiten wie das Lied ´Der Sohn muss sterben`. Ein Psalm Davids. Dich, Herr, will ich loben von ganzem Herzen, von all deinen Wundern will ich erzählen.

Über dich will ich mich freuen und jubeln, zur Ehre deines Namens ein Lied singen, du Höchster!

Denn jetzt treten meine Feinde den Rückzug an, dein zorniger Blick wirft sie zu Boden und lässt sie umkommen. Du hast für meine Gerechtigkeit gesorgt und mir zu meinem Recht verholfen. Du hast dich auf den Richterstuhl gesetzt und gerecht geurteilt. Du hast ganze Völker in ihre Schranken verwiesen, die Gottlosen hast du umkommen lassen und ihre Namen für immer und ewig ausgelöscht.

Der Feind ist völlig vernichtet, seine Macht für immer zerschlagen. Du hast seine Städte dem Erdboden gleichgemacht; nichts erinnert mehr an sie. Der Herr aber regiert für immer und ewig, er hat seinen Thron zum Gericht aufgestellt.

Er selbst wird die Welt in Gerechtigkeit richten, wird den Völkern ein aufrichtiges und gerechtes Urteil sprechen. Den Unterdrückten gewährt der Herr seinen Schutz, in Zeiten der Not ist er für sie eine Burg in sicherer Höhe.

Auf dich, Herr, werden alle vertrauen, die dich und deinen Namen kennen, denn wer deine Nähe sucht, den lässt du nie allein. Singt dem Herrn, der auf dem Berg Zion wohnt, eure Lieder, verkündet unter allen Völkern seine großen Taten!

Denn er zieht all die zur Rechenschaft, die Blut vergießen, er kümmert sich um die Verfolgten und überhört nicht die Schreie der Unterdrückten. Sei mir gnädig,Herr, sieh auch meine Not, in die mich der Hass meiner Feinde bringt, hol mich herauf aus dem Totenreich!

Dann will ich deinen Ruhm verbreiten in den Toren der Stadt Zion, jubeln will ich über deine Rettung. Da sind Völker in die Gruben gestürzt, die sie für andere gegraben hatten, sie sind mit ihren Füßen im eigenen Fangnetz hängen geblieben.

Der Herr hat sich zu erkennen gegeben, indem er Gericht übte: Wer Gott ablehnt, der verstrickt sich in seinen eigenen Machenschaften. Mögen alle Gottlosen im Totenreich enden, alle die Völker, denen Gott gleichgültig ist!

Der Unterdrückte aber ist nicht für immer vergessen, und die vom Leid gebeugt sind, müssen ihre Hoffnung nicht aufgeben. Erhebe dich,Herr, lass nicht zu, dass Menschen sich dir widersetzen! Lass alle Völker vor dich treten und zieh sie zur Rechenschaft! Versetze sie in Schrecken, Herr, lass alle Völker begreifen, dass sie nur Menschen sind!

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6 Antworten zu “Ohne die Hölle wird der Himmel unerträglich.

  1. Ich brauche mal Hilfe zum Verständnis beim Thema Rachepsalmen – Psychhygiene – Psychopathen und beziehe mich auf folgende Aussagen.

    „… Der Gläubige kann mit Hilfe der Rachepsalmen die nötige Schmerz- und Trauerarbeit in einem innerpsychischen Emotionsverarbeitungsprozess leisten, welche Voraussetzung dafür ist, dass er fähig wird erlittenes Unrecht nicht mit reaktionärem Unrecht vergilt.
    Dazu sind Psychopathen und Soziopathen eben nicht fähig!“

    „…Besonders wichtig fand ich den Hinweis auf die “Psychopathen und Soziopathen”, die zur “inneren Psychohygiene” à la Rachepsalmen nicht fähig sind…“

    Ps. 139, 9: Wohl dem, der deine jungen Kinder nimmt und sie am Felsen zerschmettert!

    Wenn ich diese Aussage (Fluch) David’s nicht beten, denken, fühlen, wünschen kann bin ich ein Psychopath, der keine Psychohygiene betreiben kann? Dann muss ich wohl mal schnell mein Umfeld warnen 😉
    Das ähnelt in meiner Wahrnehmung Argumenten wie „Ich spiele Gewaltspiele und gucke entsprechende Filme, um mich abzureagieren und im wirklichen Leben entspannt zu sein.“

    Rache empfinden und wünschen is ok, aber sie ausleben nicht. Bisher habe ich immer versucht Inneres und Äußeres in Einklang zu bringen (Mat. 5, 21ff).

    Vielleicht kann mir jemand helfen das richtig zu verstehen?

    • Nachtrag (habe mich am WE weiter damit beschäftigt):
      Mir ist bei der Stellenangabe ein Fehler unterlaufen es ist der 137. Psalm und der Psalm ist sicher nicht von David. Es geht inhaltlich ja um die babylonische Gefangenschaft und da war David schon lange nicht mehr.

      Dann möchte ich noch hinzufügen, dass ich an die göttliche und letztendliche Gerechtigkeit glaube und darauf hoffe. Ich halte sie für notwendig. Daher kann ich den „Rachepsalmen“ innerlich nur soweit zustimmen, wie es um die Wiederherstellung von Gerechtigkeit geht. Gefühle und Wünsche von Vergeltung am „Täter und dessen Familie“ kann ich aus meiner persönlichen christlichen Sicht nicht nachvollziehen und kann das auch nicht mit Psychohygiene verbinden.

      Vielleicht kann mir jemand helfen das besser zu verstehen?

    • Hi Robert,

      ich glaube wir sind uns darin einig, dass Menschen, die Jesus nachfolgen, nicht nur dazu aufgefordert sind, von Rache abzusehen, sondern auch zum revolutionären „Liebe deine Feinde“.

      Andererseits ist da die Herrschaft Gottes, die in Gericht und Gnade, die diese, Seine Welt zum Recht führen wird… Auch das glaube ich, steht hier ausser Frage.

      Daher kann mit „Psychohygiene“ hier nur gemeint sein, wie der Gläubige die immanente Diskrepanz und Spannung zwischen der göttlichen Verheißung von Schutz und Gerechtigkeit einerseits und dem schmerzhaften Erleben von Unrecht und Verfolgung andererseits bewältigt.

      Paulus sagt selber dazu: „Rächt euch nicht selbst, liebe Freunde, sondern überlasst die Rache dem Zorn ´Gottes`. Denn es heißt in der Schrift: »´Das Unrecht` zu rächen ist meine Sache, sagt der Herr; ich werde Vergeltung üben.« Röm 12,19

      Dieses schmerzhafte Erleben und/oder die Bewusstwerdung von Unrecht; das Ringen mit einem anscheinend abwesenden Gott; dem Drang, seinen Rachegefühlen und -aktionen nachzugeben und dann doch der Hilferuf um Gottes Beistand und dass vertrauensvolle Überlassen des angemessenen Gerichts an die höchste Instanz (=Gott) – das ist aus meiner Sicht eine „läuternde Psychohygiene“. Es geht hier gerade nicht darum (wie bei Gewaltspielen und dergleichen…), für sich einen „frommen Schießplatz zum Abreagieren“ zu finden, sondern um „selbst-entwaffnende Kapitulation“ vor demjenigen, der eigentlich den gerechten Kampf gegen den und das Böse(n) führt und für den Gerechten einsteht.

      Jesus singt während der Kreuzigung den Psalm 22 – von Anfang „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ bis zum Ende „Der Herr hat alles vollbracht!“… Es ist das übliche rabbinische Zitieren, was die Evangelisten hier anwenden, wenn sie den Beginn und das Ende eines Schriftstücks anführen. Hier haben wir ein sehr gutes Model für diese Art der „Psychohygiene“…

      Gruß
      Jacob

    • Vielen Dank für die Antwort. Ich stimme dir in deinen Aussagen zu und nehme Psalm 22 gerne als Beispiel für Psychohygiene. Rachegefühle und -wünsche kann ich in dem Klagepsalm (mit meiner Brille) aber nicht sehen.
      – Vielleicht bin ich ja doch ein latenter Psycho 😉 –

  2. Hallo ingod,

    vielen Dank für Deinen wertvollen Beitrag! Besonders wichtig fand ich den Hinweis auf die „Psychopathen und Soziopathen“, die zur „inneren Psychohygiene“ à la Rachepsalmen nicht fähig sind.

    Den Exkurs zu Thomas Münzer und Luther verstehe ich so, dass mein Hinweis auf Röm 13 eine Gleichsetzung von „Reich Gottes“ und dem „Reich dieser Welt“ vermuten lässt… Allerdings war es meinerseits nicht so gedacht (Ich habe einen Jan van Leyden in meiner kirchlichen Tradition…). Es war lediglich ein Hinweis darauf, dass es laut Paulus mit dem Hinweis „mein ist die Rache, spricht der Herr“ verboten ist „Selbstjustiz“ auszuüben, wobei er gleichzeitig beim Staat davon ausgeht, dass „Schuldige bestraft werden“. Es ging mir hier nicht darum den Staat für irgendwelche „Racheaktionen“ biblisch zu vereinnahmen.

    Der Hinweis zu Münzer und Luther ist in diesem Zusammenhang allerdings doch sehr interessant: der eine (Münzer) sah es von der Schrift als seine christliche Pflicht, den Bauern beizustehen und für soziale Gerechtigkeit (mittels Revolution) zu kämpfen, der andere (Luther) sah es als seine christliche Pflicht, den Bauernaufstand im Namen Gottes (mittels Krieg) niederzumetzeln. Was war richtig? Was war falsch? Wie verhält man sich als Christ (auch in der Öffentlichkeit – politisch also), wenn Unrecht herrscht? Meine Vorfahren (Mennoniten) haben den Weg des Pazifismus gewählt, wobei ich aus eigener Erfahrung weiß, wie ein solcher „Pazifismus“ in der Gemeindepraxis aussieht… Andere sind gegen Diktatoren im Namen Jesu aufgestanden und haben einen Mord-Komplott geschmiedet (D. Bonhoeffer), während die große Mehrheit der Christenheit „Heil Hitler“ gerufen haben. Die Zwei-Reiche-Lehre von Luther ist also für mich genauso problematisch (weil sie u.a. einem Hitler den Weg (in der ev. Kirchenlandschaft) geebnet hat), wie die „Reichsgottestheologie“ eines Thomas Münzer oder Jan van Leyden.

    Über das „Reden Gottes“ sollte man sich nochmals unterhalten – ein wichtiges Thema!

    Gruß
    Jacob Wiebe

  3. @“Also: Wehe meinen Feinden, Wehe den Feinden Gottes!“

    Hmm… Meines Erachtens fehlen hier Anführungszeichen: „Wehe „meinen“ Feinden, Wehe den Feinden Gottes!“…

    Eine symbiotische Gleichsetzung von ‚meinen Feinden‘ mit den ‚Feinden Gottes‘, empinde ich als problematisch. Wo ist da die Abgrenzung von einer schwarzweißen, biblizistischen Anwendung?

    Das Thema der Rachepsalmen allein „politisch“ als Legitimation für Regierungen zu verwenden ist m.E. zu einseitig gedacht.

    Zu einer ausgewogenen, ausbalancierten Darstellung gehört m.E. heute, der Hinweis, dass der Neue Bund mit Christus, den Alten Bund „transformiert“ – nicht „überholt“. Was aber bedeutet das für die „Rachepsalmen“ und für das eigene persönliche Erleben?

    Es geht m.E. auch um einen deutlichern Hinweis, dass die Bedeutung der Rachepsalmen in einer „inneren Psychohygiene“ im Gläubigen liegt. Der Gläubige kann mit Hilfe der Rachepsalmen die nötige Schmerz- und Trauerarbeit in einem innerpsychischen Emotionsverarbeitungsprozess leisten, welche Voraussetzung dafür ist, dass er fähig wird erlittenes Unrecht nicht mit reaktionärem Unrecht vergilt.

    Dazu sind Psychopathen und Soziopathen eben nicht fähig!

    Eine deutliche Abgrenzung zu einer fundamentalistischen, rigiden Anwendung, wie sie bei militanten „Reich-Gottes-Verwirklichern“ zu Tage tritt a la Coleur eines Thomas Müntzer, ist hilfreich um „Wahrheit in Spannung“ ausgewogen darzulegen.

    Thomas Müntzer Bibelverständnis laut Wikipedia:

    „Die Bibel legt primär Zeugnis ab von den Erfahrungen, die erleuchtete seelen im Umgang mit dem lebendigen Gott gewonnen haben. Sie ist Einladung, für ähnliche Erfahrungen offen zu werden, und gleichzeitig Maßstab, an der eigene Erfahrungen zu messen sind. Die Bibel ist nur das verbum externum (äußerliches Wort), das das verbum internum (innerliches Wort) braucht, um im Menschen anzukommen. Das verbum internum bedarf jedoch nicht unbedingt des äußeren Wortes der Bibel, um Glauben zu erzeugen. Belege dafür sind nach Müntzer viele Menschen der Bibel, die auch kein verbum externum hatten, als sie gläubig wurden. Vor allem an dieser Stelle erfolgte der Bruch mit Luther “

    Hier liegt die Herausforderung: Zu erkennen, wann sich meine „Intuition“ ohne das Korrektiv einer selbstkritisch, dialogisch-reflektierten, emotional-differenzierten und kontextualen Auseinandersetzung mit „meinen“ innerpsychischen „Feindbildern“ – getriggert (ausgelöst), durch das reale Erleben übergriffigen Verhaltens von (religiösen und nichtreligiösen) Psychopathen verselbständigt. Eine Verselbständigung meiner Intuition als Gleichsetzung mit „Gottes Reden“, kann dazu führen, dass ich entweder manisch oder deprressiv, oder neurotisch oder narzistisch „psychotisch“ auf „psychopathisch-feindschaftlichen Verhalten“ mir gegenüber reagiere. Das alles, wäre keine gute „Lösung“.

    Emotional empathische Menschen stehen in der Gefahr, von Psychopathen manipuliert zu werden. Insofern ist eine „Versöhnung“ mit den Rachepsalmen zur eigenen Emotionsregulation Voraussetzung, für eine angemessene „politische“ Übertragung.

    Die Rachepsalmen wollen zuerst einen Selbst-Schutz bieten. Nicht politische Handlungsanweisung! Diesen Hinweis möchte ich als „Ergänzung“ verstanden wissen. Insoweit ich hoffe den Artikel richtig verstanden zu haben.

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